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ZEITSCHRIFT

FÜR

f.CELTISCHE PHILOLOGIE

1

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HERAUSaEaEBEN

VON

KUNO MEYER und L. CHR. STERN

IV. BAND

HALLE A. S.

MAX NIEMEYER 1903

LONDON, DAVID NUTT, 57 59 LONG ACRE.

585345^

INHALT.

Seite

E. Zupitza, Kelten und Gallier 1

M. Olsen, Über eine in Steiermark gefundene gallische Inschrift in

nordetruskischem Alphabet 23

K.Meyer, Mitteilungen aus irischen Handschriften (Forfsef^wn^) 31. 234. 467

J. Strachan, On the language of the Milan glosses 48

Chr. Sarauw, Remarks on the verbal System of the modern Irish . . 72

G. Henderson, The Gaelic dialects 87.244.493

J. Loth, Remarques au Glossarial index des Irische Texte lY. 1 . . . 104

J. Morris Jones, Welsh versification 106

L, Chr. Stern, Fled Bricrend nach dem Codex Vossianus 143

L. Chr. Stern, Bemerkungen zu den Berner Glossen 178

R. Thurneysen, Zu irischen Texten. 1. Die Überlieferung der Fled

Bricrenn. 2. Zum Gedicht von St. Paul 11 193

H. Gaidoz, Une version galloise de l'enseignement par les cartes, mit

Anhang von L. Chr. Stern 208

Wh. S 1 0 k e s , On the Copenhageu fragments of the Brehon laAvs . . . 221

K.Meyer, Eine altirische Homilie 241

R. Henebry, Betha Coluimb Cille (Continuation) 276

A. Anscombe, Dr. MacCarthy's Lunar computations 332

T. O.Russell, Where was the Dun of Finn mac Cumhaill? .... 339 K.Meyer, Miscellen. 1. Lateinisch a in irischen Lehnwörtern. 2. Der

Name Tnugdalus 345

F. N. Robinson, Two fragments of au Irish romance of the Holy Grail 381

R.A.Stewart Macalister, The vision of Merlino 394

H. d'Arbois de Jubainville, La mort violente de Fergus Mac Lete 456

A. Anscombe, Ortnesta 462

V. H. Friedel, Origine de l'embleme de l'ile de Man 464

J. Strachan, On the language of the St. Gall glosses 470

H. Gaidoz, La pretendue particule verbale a 525

H.Williams, Heinrich Zimmer on the history of the Celtic church . 527

IV

Seite

Erschienene Schriften

H. D'Arbois de Jubainville 575. 582, R. Atkinson 3-i7, Bleuniou Breiz-Izel 580, A. L. C. Brown 581, S. Bugge 190, Celtia I. 192, G. Dottin 190, E. Ernault 378. 580, Gaelic Society of Inveruess XXII. 190, H. Gaidoz 188. 378. 581, Ed. Halter 581, H. Krabbo 583, J.Leite de Vasconcellos 192, J. Loth 190. 580, F.Lot 191, G. H. Maynadier 187, Melanges offerts ä M. A. Meillet 57G, Melusine I— X, 379, Otia Merseiana IL 189, IIL 579, K.Meyer 377. 579, Wim. Meyer 191, F. N. Eobinson 582, T. 0. Bussel 188, Wh. Stokes 377. 580, Thesaurus Palaeohibernicus I. 187, R. Thurneysen 189, J. Veudryes 576, H. Zimmer 189. 192. 527.

KELTEN UND GALLIER.

Die 'Keltenfrage' erfreut sicli von jeher des Rufes ganz besonderer Schwierigkeit. Es hat sich im Laufe der Zeit das gläubig hingenommene Dogma herausgebildet, dass auf keltischem Gebiet die Schwierigkeiten, die jeder Urgeschichtsforschung nun einmal eigen sind, potenziert und durch anderwärts unbekannte vermehrt auftreten. Li gewissem Sinne ist das auch zutreffend. Allein die Momente, die die Erkenntnis erschweren, sind grössten- teils nicht organisch, nicht in der Natur des Forschungsobjektes begründet, sondern sind erst hineingetragen worden. Die Tra- dition der Meinungen, um einen Ausdruck Virchows zu gebrauchen, hat hier mehr als irgendwo anders dazu beigetragen, die That- sachen zu verdunkeln. Das hängt wieder damit zusammen, dass alles, w^as mit wirklichen oder vermeintlichen Kelten zu thun hat, eine ganz eigentümliche Anziehungskraft auf Dilettanten und Unberufene aller Schattierungen ausgeübt hat und noch aus- übt. Die Rückwirkung auf die ernst zu nehmenden Forscher ist nicht ausgeblieben. Die Frage war zeitweise derartig verrufen, dass die Keltomanie in Keltophobie umschlug; eine nüchterne Auffassung schien unmöglich. Das ist nun freilich alles viel besser geworden. Die Erforschung der keltischen Sprachen und die sachgemässe Behandlung der Angaben der antiken Schrift- steller über die Kelten haben die Gemüter wesentlich beruhigt und das Chaos der widerstreitenden Ansichten gelichtet. Man hat erkannt, dass die 'Keltenfrage' im Grunde keine andern Schwierigkeiten aufweist als die 'Germanenfrage' oder die 'Griechenfrage'. Aber noch schleppt man sich mit mancher überkommenen Lehre, die vor einer strengeren Kritik nicht

Zeitschrift f. oelt. Philologie IV, 1

2 E. ZtrPITZA,

bestellen kann, mülisam herum oder glaubt gar an ihr einen Schatz zu besitzen. Ein derartiger Besitz von zweifelhaftem Werte scheint mir die von Alexandre Bertrand (Revue archeo- logique I, 1 ff., Archeologie celtique et gauloise^ 415) in die Welt gesetzte Lehre, dass zwischen 'Kelten' und 'Galliern' ein tief- greifender Unterschied bestanden habe. Sie soll mit ihren Kon- sequenzen geprüft werden.')

Hekataeus von Milet eröffnet den Reigen der griechischen Autoren, die uns von den KsXrol und der Kilrixi) berichten. Er nennt MaöOaXia eine jtuXig xfjq AiyvöTLxriq y.axa xi]V KiXrixriv (fragm. bist, graec. I, s. 2, fragm. 22). Laut Stephanus von Bj'zanz macht er ferner eine jiöIk; KtlriTci] NvQa§, namhaft, die mit Ed. ]\re3'er vermutlich in Spanien gesucht werden muss. Etwas später kennt Herodot die KtXrol an den Pyrenäen. Die bekannte Stelle II, 33 lautet: Iotqoq ts yag jcoraftoc, aQ$,ccfitPoq ex KeXtcöv xal IJvQrjV7]q JioXiog, qesi fitOt]V Oxi^tov Tt)v EvQcojrtp'. oi öh KiXxol döL E^co'IlQay.XEimv Oxi^Ximv, öfiovQEOVOi 6e Kvi'rjoloioi etc. (die zweite Stelle IV, 49, vgl. auch Aristoteles meteorol. 1, 13, p, 350 b 2). Es war, nebenbei bemerkt, AI. Bertrand vorbehalten, aus dieser Stelle herauszulesen, dass die Kelten damals in der Gegend der wirklichen Donauquelle, also im südwestlichen Winkel Deutschlands, sassen (Les Geltes dans les vallees du Po et du Danube 12). Im Anfang des vierten Jahrhundeits machten die Römer unliebsame Bekanntschaft mit keltischen-) Scharen, die

^) Selbstverstäudlich haben sicli viele Gelehrte vou B.'s Hypothese niemals blenden lassen. Da diese aber entweder eine vornehme Ziirückhaltnng- be- obachteten oder, wie z. B. d'Arbois de Jnbainville, auf die Argumente der Gegner nicht genügend eingingen, oder Avie Lefevre (Bulletins de la soc. d'anthropologie de Paris VI, 330 ff.) und Mortillet (Formation de la nation franf;aise bes. 92 ff.) Wahres und Falsches durcheinander mischten, musste die L'rlehre viele Opfer unter denen fordern, die an den Urgeschichtsproblemen gleichfalls arbeiten, aber den historischen und linguistischen Dingen ferner stehen. Die gemeinsame Arbeit der Historiker, Linguisten, Prähistoriker und Anthropologen kann sich aber nur dann gedeihlich gestalten, wenn ein wirklicher Austausch stattündet. Für dieses grössere Publikum, an das sich B.'s Arbeiten av enden, ist auch diese ihre Kritik bestimmt. Ohne AVert ist eine deutsche Monographie über die Kelten, die 1891 in der Festschr. z. 5üjähr. Jub. d. Ver. d. Altertumsf. im Rheinl. S. G2 ff. erschienen ist und H. Schaaffhausen zum Verfasser hat.

^) Im Hinblick auf die Vieldeutigkeit des Wortes 'Kelte', über die seinerzeit Broca herzbewegliche Klage geführt hat (Revue d'anthropologie 11), bemerke ich, dass für mich ein 'Kelte' schlechthin der Träger eines durch

KELTEN UND GALLIEK. 3

sich Über Italien ergossen, um nach Eroberung- Roms das Land nördlich des Apennin mit Beschlag zu belegen. Es Avaren formae homhimn invisitatae (Livius Y, 35). Die Römer nannten sie Gdlli. Dies ist für alle Zeiten die spezifisch römische Bezeichnung für alle festländischen Kelten mit Ausnahme der Beigen geblieben. Niemals werden die britannischen Kelten Galli genannt, obwolil ihre enge Verwandtschaft mit den Galli nicht verkannt wird. Etwa ein Jahrhundert nach der Schlacht an der Allia und dem Falle Roms tauchten die Kelten in der griechischen Kultur- sphäre auf.') Die Griechen, die bis dahin nur den Namen KeXroi gekannt hatten (die keltischen [oberitalischen] Söldner der Syrakusaner werden von Plato, die uorditalischen Galli von Ephoros KsXvoi genannt), bezeichneten die kriegerischen Scharen, die bis Delphi vordrangen, als FaXärai (vgl. zu diesen Balkan- kelten und ihren Zügen Garofalo, Revue des etudes grecques Xni, 450 ff.). In der Folge blieb dieser Name an den im Balkan und weiter östlich sitzenden Kelten haften. Das ältere Kü.roi diente weiter teils als Gesamtname, unter den auch die Germanen fielen, teils im engern Sinne als Bezeichnung der italischen, spanischen, französischen Kelten. Griechen, die über römische Geschichte schrieben, passten sich jedoch bis zu einem gewissen Grade dem römischen Sprachgebrauch an und nannten die italischen etc. Kelten FaXärai, weil eben die Römer Galli sagten und beide Wörter {Galli und raXärcu) offenbar für identisch galten. Durch Caesar wurde schliesslich das alte griechische KeXroi ge Wissermassen neu entdeckt, allerdings in etwas abweichender Form, als Celtae. Die Celtae sind nach ihm die Bewohner des Landes zwischen Garumna und Sequana. Dies in grossen Zügen der Thatbestand. Welchen Anteil haben an dieser Buntheit einerseits der griechische und römische Sprach- gebrauch, andererseits etwaige keltische Stammes Verschieden- heiten?

AI. Bertrand glaubt nachweisen zu können, dass KeXxol und FaXcaaL bei Polybius zwei völlig verschiedene Völker sind. Unter

lautliche etc. Eigentümlichkeiten (Schwund vou^j, 5>I) scharf charakterisierten idg. Idioms ist.

') Natürlich hatten schon vorher Berührungen stattgefunden. Diodor nennt XVII, 113, 12 unter den Völkern, die (Gesandte an Alexander in Babylon schickten, auch die riO.äxta (Arrian: Kelxoi), wv xöre tcqüjzov x6 yirog iyva>o&)j nuQu xoli"E).).y]aiv.

1*

4 E. ZtrPITZA,

lüXroi soll Polybius die Ureinwohner des südlichen Frankreichs und des nördlichen Italiens verstehen, unter FaXurai dagegen die kriegerischen Scharen, die Eom eroberten. Eine solche reinliche Scheidung besteht in Wirklichkeit nicht. Häufig genug wechseln bei Polybius die Namen KsXxol und FaXarai in einer Weise, dass man sieht, sie sind für ihn gleichwertig. Die FaXcaai, die laut IT, 16, 2 Eom mit Ausnahme des Kapitols er- oberten, heissen II, 18, 6 KtXtoi, aber 8 wieder raXdrai. Die keltischen Völkerschaften Oberitaliens (also die ajioX£ig)d-tvT£g rr^g öxQaxt'iaq, wie sie bei Scylax peripl. 18 genannt werden) heissen bald KtXxol, bald FaXäxai, die Faiöaxai FaXäxai, die unter ihren Königen KoyxoXixdvog und 'AvtjQotöxoa aus dem Ehonethal den italischen Stammesgenosseu i) zu Hilfe kamen, II, 22, 8 KtXxo'i, die vereinigten Gaisaten, Boier und Insubrer heissen in den folgenden Kapiteln überwiegend EeXxoi, doch auch FaXdxai (26, 4). In K. von Beckers im übrigen ganz ver- fehlter Schrift 'Versuch einer Lösung der Celtenfrage' wird S. 16, 17 der nicht unebne Gedanke ausgesprochen, dass Pol. nur da FaXdxai, gebraucht, wo er aus einer römischen Quelle schöpft (ebenso Holder, Altcelt. Sprachschatz I, 892). Die Frage gehört vor das Forum der Quellenforschung (vgl. bisher über die Quellen der Polybianischen Darstellung der gallischen Kriege Niese, Hermes XIII, 410ff., Nitzsch, Die römische Annalistik 271 ff.), vorläufig scheint es mir jedoch wahrscheinlicher, dass dem Historiker beide Namen gleich geläufig waren, und er je nach Laune bald diesen, bald jenen bevorzugte. 2) Verhängnisvoll für die Folgezeit ist vor allem Bertrands Auffassung von Pol. II, 15, 1 ff, und 17, 9 ff. geworden. Aus beiden Stellen liest B. einen schroffen Gegensatz zwischen friedlichen, hochkultivierten Kelten und kriegerischen Galatern heraus (Bertrand et Eeinach, Les Geltes dans les vallees du Po et du Danube S. 29). 15, 1 ff. entwirft P. eine begeisterte Schilderung der gesegneten Poebeue und des trefflichen Menschenschlages, der sie bewohnt. Er hat die Verhältnisse seiner Zeit im Auge. An der späteren Stelle hingegen beschreibt er die Vorfahren der oberitalischen Kelten

*) n, 15, 8 werden die ralüna Tfjuvou'/.nlvoi im Ehouethal uamliaft gemaclit, 9 heisst es dann: T^uvaulTüvoi ye ,u)jy ov 6ia ri/r zoü yiyovg, cd?M äitc rT/r top zönov dtcapofjca' niJOoayoijevovTaL.

2) Auch andere griechische Schriftsteller gebrauchen KO.xoi und raXüxai promiscue.

KELTEN UND GALLIER. 5

des zweiten Jahrhunderts, die streitbaren Gesellen also, die den Römern zweihundert Jahre früher den gallischen Schrecken ein- gejagt hatten. Bei denen sah es freilich noch anders aus: coxovv ds xara xcöfiaq amiiörovq, rtjg Xoijttjq xnTaöxsvrji; ufioiQOi xa&EöTonsg. dia yag ro arißadoxotretp xal xQ£ag)ayHV, tri öe (jTjdsv aXlo TiXrjV xa TtoXiiuxä xa\ xa xaxa yeojQylav aöxüv ajckoig ib/ijav xovc ßiovg, ovx sjnoxyiojq aXXjjg ovxe xt/vrjg jrap'- avxotg jrcQajtav yircoöxofdvtjg. vjcag^ig ye fiijv txaoxoig 7)v dQi[i[iaxa xai ;f()v(Toc öia fioi'a xavxa xaxa xag JtiQiOxäöEig Qadicog övracd-ai ütavxayri jteQiayayetv xal [iBd^iöxäi'ai xaxa xag avrmv TrQoaiQeosig. Wenn wir auch an beiden Stellen jedes Wort für buchstäblich wahr halten, kann der Abstand zwischen einst und jetzt, wie ihn Pol. darlegt, keinen Unbefangenen be- fremden. Zwei Jahrhunderte sind an den bildungsfähigen Kelten natürlich nicht spurlos vorübergegangen. Tüchtige Krieger waren sie immer noch, aber sie überliessen es den Gaisaten, nach der Väter Sitte nackt in der vordersten Reihe zu kämpfen (II, 23, 8), was diesen übel bekam. Bertrand hält es für unmöglich, dass an beiden Stellen dasselbe Volk gemeint sei: es hat nach ihm in Italien friedliche Kelten gegeben, lange bevor die Galater einbrachen, Polybius weiss davon nichts, ebensowenig ein anderer Schriftsteller des Altertums. Eine ganz andere Frage ist es, wann und in welcher Form die keltische Invasion in Italien erfolgt ist. Bekanntlich giebt es über die Zeit des Einbruches eine zwiefache Überlieferung, die meisten Gelehrten haben sich für das spätere Datum (ca, 400) entschieden, doch findet auch das frühere (ca. 600) noch Verteidiger (zuletzt M. A. Pernice, Sui Celti e la loro immigrazione in Italia, vgl. dazu Revue Celtique XX, 576 ff.). Es scheint mir ausgemacht, dass die grosse Ex- pansion der norditalischen Keltenstämme, die die Macht der Etrusker brach und Rom erschütterte, in die Wende des fünften Jahrhunderts fiel. Zu dieser Zeit mögen wirklich die meisten erst die Alpen überschritten haben. Es ist aber nicht einzusehen, warum nicht schon viel früher vereinzelte Scharen, kleinere Haufen, sich fast unbemerkt in der Poebene, deren Zustand damals natürlich ein wesentlich anderer war als einige Jahr- hunderte später, eingefunden haben sollen. Man neigt dazu, sich grosse Völkerverschiebungen als einmalige Züge vorzustellen, während sie doch viel häufiger durch Summierung vieler kleiner Bewegungen zu Stande gekommen sind; äusserst lehrreich sind

6 E. ZUPITZA,

die Ausführungen Ratzeis (Ber. sächs. Gesellsch. d. W., phil.-hist. Kl. 1898, Iff.)) fler diese Dinge mit dem weltweiten Blick des Anthropogeographen ansieht. Die Sage weiss zu berichten, dass ein Helvetier Helico, der in Rom das Sclimiedehandwerk aus- geübt habe, mit Proben italischer Bodenerzeugnisse in die Heimat zurückgekehrt sei. Das habe den Anstoss zum Einbruch gegeben. Der Sagenform entkleidet hat die Erzählung ihren guten Sinn. Auch anderen antiken Schriftstellern entnehmen Bertrand und seine Gesinnungsgenossen ihre Beweise. Diodor sagt an der bekannten Stelle V, 32 , 1 : XQ?]Oifiov d' sörl öioQiöai ro xaQo. jiolXolq ayvoovfiei'ov, rovg jag v:!reQ MaOöaXiaq Tcaroixovi'tag tv TOT [itöoya'icf) xcd roic, Tiaga raq "4Xj(e(Q, eri ös rovg sjil rccöe Tcöv nvQ7]vaicov oQcöv KsXxovq 6vo{iäC,ovOi, rovg d' vJihg xavri]g TTJg KsXzixrjg sig ra jcQog agxroi' (Text roTOv) revovra [itgi} jiaQÖ. TE xov ^S2,xiav6v xal ro Eqxvvlov ogog xad-iögvfisrovg xal Jtävrag rovg s$.7Jg (^£XQ^ ^^? Sxvd^lag FaXärag jtgoOayogsvovöLV. Also nördlich von den KeXrol und den KsXxixi) wohnen die FaXärai am Ocean und am hercynischen Gebirge bis zu den Skythen (Slaven) hin. Hier hat einmal Holtzmann recht gehabt, wenn er unter FaXarai die Germanen verstanden wissen wollte. Nur auf diese passt die Angabe über die Ausdehnung der FaXarai. Germanen und Gallier warf man ja in älterer Zeit durcheinander. Die populäre römische Auffassung, der die bekannte Stelle des Strabo VII, 1, 2 Ausdruck verleiht, sah in den Germani 'germani GalW (vgl, auch 0. Hirschfeld im Festgr. f. H. Kiepert). Zur Zeit Diodors war dieser Irrtum von den gut Unterrichteten über- wunden, aber er klingt bei ihm eben in dem Gebrauche des Wortes FaXärai nach. An der Stelle V, 32 tritt somit die Er- kenntnis von der Verschiedenheit der Germanen und Kelten in ganz eigenartiger, archaistischer Verkleidung auf, etwas anderes darf in ihr nicht gesucht werden. XXV, 13 berichtet derselbe Diodor zum Jahre 225: KeXzat 6s fiEra. FaXaxcöv xaxa ^Pcofxaicov jiöXi^ov äd^goioavxeg övvrj^av Xaov [ivgiaöag. Es handelt sich um den Krieg, den die norditalischen Kelten im Bunde mit trans- alpinen Stammesgenossen, den Gaisaten, gegen die Römer führten. Es sind mehrere Auffassungen möglich. Der Grieche konnte die transalpinen Kelten mit denen des Balkans verknüpfen und dem- gemäss FaXüxca nennen, während er den ihm ferner stehenden italischen Kelten den älteren, gewissermassen unpersönlicheren Namen beliess. Oder aber die FaXäxaL sind auch hier mit

KELTEN UND GALLIER. 7

Germanen zu übersetzen. Bekanntlich erscheinen die unzweifel- haft in der Hauptsache keltischen Gaisaten in den kapitolinischen Fasten vom Jahre 222 als Gennani (0. Hirschfeld, Hermes IX, 98, XI, 161, Mommsen RG.^ I, 555 Anm., Kossinna PBB. XX, 273 ff.). Dort sind sie deutlich durch spätere historische Spekulation hineingekommen. Vielleicht ist auch Diodor von dieser Ansicht beeinflusst. Darüber müssen die Historiker füglich das letzte Wort sprechen. Zu beachten ist übrigens noch, dass Diodor an der zuletzt angezogenen Stelle die Form KsXxaL = lat. Celtae verwendet.

Sehr häufig ist ein Dialog des Sulpicius Severus in der Keltenfrage verwertet worden, von Bertrand Archeologie- 416, Penka Origines Ariacae 106, Ehys Transactions Phil. Soc. 1891 —1893, S. 116, Rhind Lectures on Archaeology S. 7, um nur einige der neueren anzuführen. Bei Sulpicius Severus I, 26 sagt ein Gallier zu einem fein gebildeten Aquitanier: Secl cum cogito me hominem Galliim inter Aqiiitanos verha fadurum, vereor ne offendat vestras nimnim tirhanas mir es sermo rusticior. Der Aquitanier Postumianus antwortet darauf: Tu vero vel CcUice mit si nmvis Gallice loquere, dum modo Mmiinum loquaris. Von einem Gegensatz zwischen Keltisch und Gallisch ist nicht die Rede. Postumianus sagt, um seine Worte etwas zu paraphrasieren, folgendes: Vor deinem schlechten Latein fürchte ich mich ganz und gar nicht. Ich will dir im Gegenteil noch eine weitere Konzession machen. Sprich meinetwegen keltisch oder gallisch, falls du diese Bezeichnung vorziehst; die Hauptsache ist, dass du von Martinus sprichst. Keltisch und gallisch sind gleich- wertig, etwa wie czechisch und böhmisch, wälsch und kymrisch u. dergl. Diese Deutung der Stelle, die allen Hypothesen den Boden entzieht, findet sich schon bei Windisch in Gröbers Grdr. d. rom. Phil. I, 297 f.

Rhys hielt sich besonders an den vermeintlichen Gegensatz zwischen keltischer und gallischer Sprache und beutete ihn auf seine Weise aus. Die keltischen Sprachen teilen sich bekanntlich in der Behandlung der idg. labiovelaren Tenuis in zwei Gruppen. Die eine, ihr Hauptrepräsentant ist das Irische, hat idg. Jcu zunächst beibehalten (cruth aus ViUrtii- Verf. KZ. XXXV, 253 ff.), dann zu reinem c werden lassen. Die andere hat JiU zu p gemacht. So das Britannische (kymr. pri/d pedwm- pivy) und in sehr zahlreichen Fällen das Keltische des Kontinents {Epona,

8 E. ZÜPITZA,

Petnworii etc.). Doch muss es auf dem Kontinent einst auch Vertreter der ersten Gruppe gegeben haben. Von jeher war der Name der Scqnana und der Sequani ein Stein des Anstosses für die, denen das festländische Keltisch schlechthin als ältester Repräsentant des britannischen Zweiges galt. Ehj's hat nun die Beispiele zu mehren gesucht. Vieles, was er vorbringt, ist un- richtig oder doch zum mindesten unsicher. ^ Ärquius ist auf der pyrenäischen Halbinsel mehrfach belegt. Aber Apüus Ärquii CIL. II, 2433 macht uns schon an der Kelticität des Namens irre, da die Namen von Vater und Sohn {Apüus dürfte keltisch sein) verschiedenen Dialekten angehören würden. Dass spanische Namen wie Aluquius (neben Allucius), Doqiiirus, Docquiricus keltisch sein müssen, kann ich nicht einsehen. Die Iberer waren doch auch noch da. Equahona kann eine hybride Bildung sein, falls es überhaupt richtig überliefert ist. Ins Gewicht fällt Quarqucrni, Querqiierni , der Name eines Stammes der kelti- berischen Callaici (zum Wechsel e:a vgl. Kossinna, IF. II, 181 f.), besonders wenn man das karnische Quarqueni Plin. III, 130 2) und andrerseits Fcrperna, den Namen des berüchtigten Unter- feldherrn des Sertorius, daneben hält. Dagegen ist es wieder nichts mit Quassauna, das Rhys aus Oberitalien ins Feld führt. In Tiniat'ms Qiiasaunai CIL. V, 34G3 ist gewiss der erste Name venetisch (ven. Tineh, freilich auch etrusk. Tinia, Tinu auf der Inschrift von Voltino), wahrscheinlich auch der zweite. Auch Querra dürfte den Venetern angehören, der Anklang an irisch Querai (Ogam, vgl. J. R. S. Antiq. of Ireland 1899, S. 402) ist bedeutungslos. Durch sein Suffix verrät sich Equasia, vgl. ven. (illyr.) Calsasia CIL. V, 2414, Audasius V, 3503, Die Quariates CIL. XII, 80 sind Ligurer; dass diese ein qu besassen, bezeugt der echt ligurische Name Quiamelius mit der charakteristischen Bildung (vgl. Müllenhof, DA.2III, 183 f.), Veiqiiasius sieht wieder venetisch aus. Es ist allerdings aus Piemont belegt, also westlich von der eigentlichen Venetersphäre (der Name der Venisami auf dem Bogen von Susa (CIL. V, 7231) klingt zwar stark venetisch, vgl, Venixama CIL, III, 3825, ist aber sicher ligurisch),

1) Vgl. auch (VArbois de Jubainville, RC. XII, 477 f.; Loth im Krit. Jaliresb. rom. Phil. IV, 1. Teil, S. 44 ff.

2) Nicht ganz sicher, vgl. jetzt Holder, Sprsch. II, 1057. Dort noch einige weitere ganz unsichere Fälle von qu.

KELTEN UND GALLIER. 9

doch fällt das bei einem Einzelnameu nicht allzu schwer ins Gewicht. Dass schliesslich die ahd. Glosse Chorthonknm nual- liolant (Steinmeyer -Sievers III, 610) auf ein kontinentales Land Bezug habe, ist gänzlich unerweislich und unglaublich. Es ist klar, dass mit dem von Ehj's zusammengetragenen Material nicht viel anzufangen ist. Auf festem Boden befindet man sich da- gegen bei den Sequanern, über deren Sprache der 1897 gefundene sogen. Kalender von Coligny (vgl. Thurneysen, Zs. f. celt. Phil. II, 523 ff.) doch wenigstens einiges Licht es ist leider wenig genug verbreitet hat. Zu dem Namen Scqnani gesellt sich der Monatsname Eqiios^) und das fi'eilich dunkle inquimon. Wenn neben diesen prinni, pctinx mit offenbar aus qu ent- standenem p liegen, wird man das Auskunftsmittel Thurnej'sens S. 542 nicht verschmähen können. Die Sprache der Sequaner hätte somit weder zur qu- noch zur j;- Gruppe, sondern zu einer dritten vermittelnden gehört. Es geht aus all diesem hervor, auf wie schwachen Füssen die Annahme Ehj's's steht, dass die Kelten des Festlandes gleichfalls in eine qu- und j;- Gruppe zer- fallen seien. Wenn er aber vollends die g«t- Gruppe mit den Celtae, die p- Gruppe mit den Galli identifiziert und aus der Severusstelle den Schluss zieht, dass damals beide Sprachen noch im lebendigen Gebrauche waren, so wird ihm darin kein Besonnener folgen. 2)

Wie zu erwarten war, haben sich auch die Prähistorie und die Anthropologie der Lehre vom Gegensatz der Kelten und Gallier bemächtigt. So hat ein ursprünglich auf die Polybius- interpretation beschränkter Irrtum immer w^eitere Kreise gezogen und mit der Zeit das Bild von der vorgeschichtlichen Be- siedelung nachmals keltischer Länder in unverantwortlicher Weise verfälscht. Da erfahrungsgemäss die Resultate der Prä- historie und Anthropologie von solchen, die in beiden Wissen- schaften nicht selbständig mitarbeiten, meist mit vollkommener Skepsis oder aber mit gläubiger Ehrfurcht aufgenommen werden.

^) Epomanduodurum biess eine Stadt im Lande der S., heute Mandeure, Dep. Doubs. Dies Epo- darf natürlicb nicbt gegen die oben ausgesprochene Anscbaiumg geltend gemacht werden, da es einem Nachbardialekt, bezw. einem ' vorsequanischen ' Dialekt angehört haben kann.

^) Rhys hält auch im Report of the Royal Commission on Land in Wales and Monmouthshire (London 1896) S. 66 an seiner Lehre fest, des- leichen in dem Buche 'The Welsh People' S. 4.

10 E, ZUPITZA,

SO ist nicht ausgesclilossen, dass die falsche Lehre auf diesem Umwege noch einmal wieder Geschichte wird. Da hätten wir den völligen Kreislauf der Dinge. Ein tüchtiger Ansatz dazu ist z. B. schon bei Khy's in dem eben citierten Report S. 66 zu spüren. Dort wird die prähistorische Archäologie zum Zeugen dafür aufgerufen, dass die Kelten von den Galatern- Galliern sich durch die Bestattungsweise und Bewaffnung unterschieden. Die Kelten seien vielfach die Vorläufer der Galater- Gallier gewesen, welche im secjisten .Jahrhundert der bis dahin keltischen Welt ein anderes Gepräge gegeben hätten. Die Kelten seien besonders im Alpengebiet, an der Donau und in Norditalien zu Haus, die Galater in Deutschland und Belgien, Wenn man hier überall die Namen weglässt, kommt schon eher etwas Vernünftiges heraus. Die Funde setzen uns in den Stand, gewisse Kultur- kreise zu bestimmen, übrigens meist auch nur dann, wenn ein Einzelobjekt zum Kriterium erhoben wird; der wertvollere Fall, wo die Abgrenzung auf Grund mehrerer Momente, vielleicht des Totalcharakters, stattfindet, ist bei weitem seltener, xiber selbst eine einheitliche materielle Kultur hat durchaus nicht ein eiu- heitliches ethnisches Substrat zur Voraussetzung. Die Fund- karten ermöglichen es uns also nicht einmal die Grenzen anonymer Völker festzulegen. Die Namen vollends kann natürlich nur die Geschichte liefern; wo diese versagt, bleibt die Prähistorie namenlos. So steht es in unserem Fall. Also fort mit allen Trugbildern!

Die Anthropologie ist eingestandnermassen kaum jemals in der Lage, ein historisches Problem, das sich an bestimmte Namen knüpft, zu lösen. Speziell in der Keltenfrage ist ihre Mitwirkung nicht von Segen gewesen. Die früher allgemein geteilte Ansicht, dass man in Frankreich und anderwärts zwischen kleinen, braunen, brachj^cephalen Kelten und grossen, blonden, dolichocephalen Galliern zu scheiden habe (z. B. Broca Bulletins de la societe d'anthrop. de Paris, erste Serie, V, 457 ff.; Revue d'anthrop. II, 577; Lagneau, Artikel Celtes im Diction- naire encycl. des sciences medicales; Penka, Origines ariacae 123), darf in dieser Formulierung als überwunden gelten (vgl. Collignons Ausführungen im Anschluss an den früher citierten Vortrag von Lefevre) , wenn auch z. B. Sergi (Atti della societa Romana di antrop. III, 160 u. ö.), Humbert Äfoliere (Introduction ä rhistoire des Gaulois, Proto- Celtes, Celtes et Galates, S. 69)

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und Penkca (Mitteil. d. antlirop. Ges. z. Wien XXVII, 18 ff.) daran festhalten.

Die Frage ist somit wieder auf dem Punkte, wo sie vor Bertrand Avar. Einen festen Anhalt scheint die bekannte, von Strabo, Livius, Plinius, Mela, Ammian wiederholte Angabe Cäsars zu bieten, dass die Bewohner des Landes zwischen Garumna und Sequana-Matrona in ihrer eigenen Sprache Celtac, auf lateinisch Galli hiessen (vgl. Wilkens, Quaestiones de Strabonis etc. fon- tibus, Marburger Diss. 1886, S. 31). Ob Cäsar diese Bemerkung aus seiner persönlichen Kenntnis des Landes schöpft, ob er sie einer litterarischen Quelle, etwa dem Posidonius, entnimmt, wissen wir nicht. Wir müssen sie einfach hinnehmen. Cäsar sagt Cclta, PI. Celtac gegenüber gr. KsXrog Ke).roi. Ist Celta bloss richtiger als KeXxöc, oder von diesem verschieden? Miller, Strabos Quellen über Gallien und Britannien, S. 13 und Wilkens a. a. 0. neigen sich letzterer Ansicht zu. Wenn man bedenkt, wie unbestimmt die erste Kunde gewesen sein mag, die vom Keltenvolke zu den Griechen drang, wird man die Möglichkeit, dass das richtige Geschlecht unterwegs abhanden gekommen ist, nicht rundweg ableugnen. Männliche ä- Stämme besass das Keltische ohne Zweifel (Holder I, 3, Stokes BB. XI, 151). Die Form Celta, die Cäsar einführt, flösst uns somit grösseres Zutrauen zu der Eichtigkeit seiner Angabe ein. Müllenhoff (DA. I, 2167) geht in der Skepsis entschieden zu weit, wenn er daran zweifelt, dass die Kelten oder Teile derselben sich Je selbst so genannt hätten. Er glaubt sogar, dass Celtillus, der Vater des Vercingc- torix, seinen Namen nur den engen Beziehungen zu Massilia verdankt habe. Es fehlt nicht an inschriftlichen Zeugnissen für Namen, die Celt- enthalten. Celtillus ist aus Kaiser - Äugst, Celtilla aus dem Ehonedelta überliefert, Celtinus aus dem Dep. Loire, Celto aus Haute Savoie, Ciltius aus Greuoble und Vwy du Dome. Die spanischen Celtiheri und Celtici sind sicher Kunst- produkte, aber Celti ist ein Ort auf dem rechten Ufer der Baetis, das Cognomen Celtitanus (zur Bildung vgl. Hübner, Ephem. epigr. II, S. 35) ist auf Inschriften und Münzen bezeugt, Cclttis, Celta, Celtius sind mehrfach überliefert. Aus Italien liegen Celtus und Celtilia vor. Ein bekannter Ulsterheld heisst Celtchar macc UthecJiair. Völkernamen werden zur Bildung von Personen- namen verwendet, vgl. Boiorix, Boiocalus, ahd, Ängührelit, Werinheri, Wentilger, die kyprischen .^()fördxi;;r()oc, TifioxvjTQog,

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tfvaatxvxQa u. s. w. Also Celt- gehört zu Celtae, -char natürlich zu canm 'liebe', sodass sich Ccltdtar genau mit <l>iX6xvjTQog der grossen Inschrift von Edalion deckt. Über die genaue Bedeutung des Celt- wissen wir freilich nichts. Immerhin dürfte erwiesen sein, dass der Name Celtae mit echt keltischem Sprachgut zu- sammen hängt. Ob er jemals die Gesamtheit des keltischen Volkes bezeichnet hat, darf füglich bezweifelt werden. Solche Gesamtnamen pflegen sich verhältnismässig spät im Gefolge politischer Einigung oder doch festeren Zusammenschlusses ein- zustellen. Weshalb der Name Celtae gerade an den Bewohnern des Landes zwischen Garumna und Sequana haftet, wird niemals aufgeklärt werden, wenn uns nicht der Boden eines Tages eine Überraschung bereitet. In der Erwartung eines derartigen Fundes müssen Avir uns darauf beschränken, den Beziehungen sprachlicher und anderer Art nachzuspüren, die zwischen den Celtae und den übrigen Kelten bestehen.

Es kann keinem Zweifel unterliegen, dass die italischen Kelten sich selbst den Namen Galli, die Donau- und Balkankelten den Namen FaXarai beilegten. Mit ziemlicher Sicherheit dürfen ferner beide Namen identifiziert werden. Fcdärai, gebildet wie raiöäraL, 'EQKOvriarat, Navtavärat, weiterhin Caeracates, Sonti- ates, Vellates u. dgl. gehört, wie man längst erkannt hat, zu mir. gal 'Tapferkeit', air. irgal 'AVaffe', cUgal 'Rache' und bedeutet vermutlich 'Krieger, Held' (verwandt ist deutlich der Name der preussischen FaXlröca und der illyrischen ra/Läßgioi). Ein Boier- könig des dritten Jahrhunderts hiess Ftdaroq (Pol. II, 21, 5); der Stammesname *Galatmi, in kymrischer Form Galeäin, ist für England nur durch eine Triade bezeugt (Diefenbach, Celtica II, 72), für die Geschichte fällt in der Erzählung von den gimjr Galedin, welche yn y llongau moelion nach der Insel Wight kamen, nachdem ihr Land unter Wasser gesetzt war, nichts ab. AVie sich zu FaXärai lat. Galli verhält, ist nicht mit Sicherheit auszumachen. Man kann daran denken und hat daran gedacht, dass "^ Galati im Munde der Italiker zu Galli geworden sei, aber abgesehen von der Un Wahrscheinlichkeit eines solchen Vorganges überhaupt, wird dieser spezielle Lautwandel durch die Laut- gesetze keiner einzelnen italischen Sprache gerechtfertigt. Es müsste also der Name von ' einer Sprache zur andern weiter gegeben worden sein, was ja möglich ist, und dabei die Um- formung erlitten liaben. Der Name kann aber auch schon im

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Munde seiner keltischen Träger die historiscli überlieferte Form angenommen haben. Galli wäre dann als Kurzform von raXunu aufzufassen.

Die Identität des Namens der italischen und der Donau- Balkan -Kelten ist gewiss nicht zufällig. Die Einfälle in Italien und im Balkan stimmen nach Zeit und Charakter so genau zu einander, dass man hier wohl von einem ursprünglich ein- heitlichen Strome sprechen darf, der sich in zwei Arme geteilt hat. Hier erhebt sich nun gebieterisch die berühmte Frage, woher diese Menschenmassen gekommen sind. Allbekannt ist die Ei'zählung des Livius V, 31 und die Diskussion, die sich daran geknüpft hat und auch heute noch nicht zu völligem x4.bschluss gebracht ist. Livius leitet die italischen Kelten aus dem Lande der cäsarischen Celtae her. Sein Bericht enthält offenbar die heterogensten Bestandteile, die im einzelnen zu sondern auch der scharfsinnigsten Kiitik nicht gelingen wird. Niese (Die keltischen Wanderungen, Zs, f. deutsches Altertum XLII, 129 ff.) bemisst den Wert der livianischen Erzählung sehr gering, er glaubt nicht einmal, dass in ihr eine echte (insubrische) Tradition ver- arbeitet worden ist, wie dies schon Müllenhoff angenommen hat. Nach Niese sind die Donauländer nördlich der Alpen die Heimat der Galli. Er geht, wie mir scheint, über die Namen der gallischen Völkerschaften etwas zu leicht hinweg. Faktisch sitzen doch im cäsarischen Gallien Lingoncs (Langres) und Senones (Sens) neben einander wie in Italien. Die Namens- gleichheit allein will wenig besagen, sobald aber das geo- graphische Moment hinzutritt, darf sie nicht mehr ohne weiteres beiseite geschoben werden. Der Fall kehrt ja beständig wieder. Ob die norwegischen Hgröar mit den XaQovdiq in Jütland und den Harudes des Ariovist mehr als den Namen gemeinsam haben, ist ungewiss; dass aber die x\ngeln, Sachsen und Juten Englands mit denen des Kontinents genetisch zusammenhängen, unterliegt keinem Zweifel. Die Ctnoman{n)i stellen in Frankreich eine Unterabteilung der Aidercl dar; bei ihnen, die nicht unmittel- bare Nachbarn der Senonen sind, kann man schon eher an eine zufällige Namensgleichheit mit den italischen Cenomuni denken.') Was es mit der Angabe des Plinius (N. h. III, 130) Cenomanos

') Die Verbindung wäre freilich hergestellt, wenn mau die italischen Cai ni mit den französischen Carnutes identifizieren dürfte.

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iuxta Massiliam hahitasse in Volcis (auctor est Cato) für eine Bewandtnis hat, ist unklar.') Nun liegen freilich zwischen dem Galliereinfall in Italien und der Erschliessung des Landes der Celtae mehrere cTahrhundei'te, während welcher die ver- schiedensten Völkerverschiehungen stattgefunden haben können. Wir wissen also nicht, ob die Senonen und Lingonen schon lange da ansässig gewesen sind, wo sie Cäsar angetroffen hat. AVir wissen aber auch nichts, was eine solche Annahme unmöglich machte. Aus der Notiz Cäsars, BG. II, 4 (s. u.), folgt, auch wenn sie zuverlässig ist, keineswegs, dass Senonen und Lingonen einst im nachmaligen Belgien gesessen haben. Die Gallier, von deren Austreibung an der Cäsarstelle die Rede ist, können sich mit Verlust ihrer eigenen Stammesnamen unter die vom Belgiereinfall nicht betroffenen keltischen Völkerschaften an der Seine und Marne gemischt haben. So viel ist sicher, die Erzälilung des Livius gewinnt ein wesentlich anderes Gesicht, wenn man sich die Lagerung der gleichnamigen Stämme hüben und drüben vergegenwärtigt. Es könnte doch sein, dass sie einen guten alten Kern enthielte. Seien wir doch ehrlich; wir wissen ja so wenig von den Völkerverhältnissen West- und Nordeuropas zur Zeit der Keltenzüge, dass es vermessen ist, sich mit Sicherheit für oder gar gegen den Bericht des Livius zu entscheiden. Hier kann einmal die Archäologie rettend ein- springen. Mit den Galliern kam die La Tene-Kultur nach Ober- italien, charakterisiert vor allem durch den ganz eigenartigen Schwerttypus (vgl. Polybius II, 33, 3). Derselbe erfährt im Verlauf kleine Modifikationen. Das Schwert der Früh-La Tene- Zeit unterscheidet sich von dem später im ganzen Norden ver- breiteten durch eine scharfe Spitze der Klinge. Solche Schwerter der ältesten La Tene-Zeit finden sich einerseits in der Cham- pagne und im Nahe -Saargebiet, andererseits in Marzabotto (Tischler, Ber. üb. d. in d. physikal.-ökon. Ges. z. Königsberg geh. Vorträge, 1884 (XXV), S. 23).2) Wenn die Zukunft an diesem

>) Vgl. Mülleuhoff, Deutsche Altertumsk. II 2, 200.

'') Die Gräber der Cliampague , die von Morel in seinem Werke 'La Champagne souterraine' beschrieben werden, stimmen überhaupt in ihrem ganzen Mobiliar auf das genaueste zu den gallischen Nekropoleu, wie sie vor allem in und bei Bologna von Zauuoni, Gozzadiui und Brizio freigelegt worden sind; vgl. Brizio, Tombe e necropoli galliche della provincia di Bologna Bertrand et Reinach, Les Geltes 171 ff.; Montelius, La civilisatiou primitive eu Italie I, 356.

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Sachverhalt nichts ändert, fällt er schwer zu Gunsten der französischen Herkunft zum mindestens eines Teils der italischen Kelten in die Wagschale. Von dem Eigen- und Ortsnamen- material erwarte man keine Aufschlüsse. Alte Sonderbeziehungen treten in ihm nicht mehr zu Tage. Der sonstige Wort- und Formenschatz der italischen Kelten ist uns ja so gut wie un- bekannt. Er giebt nur zu einer Bemerkung Anlass. Auf der Bilinguis von Todi erscheint zweimal eine Verbalform liurnitu etwa in der Bedeutung congessit. Ihr gesellt sich das pluralische Tiarnitus der Inschrift von Briona bei Novara im Gebiete der Insubrer. Eine entsprechende Bildung findet sich sonst nur auf einer patella aus Bavai, dem alten Bagacnm der Nervier, die die Inschrift trägt: uritu Escingos (Mowat, Comptes rendus d. seances de l'Ac. des inscr. et belles-lettres, 4e serie VIII, 250 ff.). Dies bedeutet offenbar ' Excingus f ecit ', uritu zu sonstigem ieuru, wobei auch die neukeltische Wortstellung zu beachten ist. Diese Übereinstimmung zwischen italischem und belgischem Keltisch ist an sich ein wichtiges Indicium, das allerdings durch den kläglichen Stand unserer Kenntnis des kontinentalen Keltisch überhaupt im Werte stark herabgesetzt wird. Was für Stämme sich sonst noch an dem italischen Zuge beteiligt haben, ist mit unseren jetzigen Mitteln nicht zu entscheiden. Eine der be- kanntesten Begleiterscheinungen jeder grösseren Völkerbewegung ist das Mitgehen ursprünglich unbeteiligter Massen, die von dem Strome aus ihrem alten Zusammenhang losgerissen werden. Es widerspräche jeder Erfahrung, wollte man sich die Leute, die sich mit einem ad hoc angenommenen Gesamtnamen Galli FaXcaaL nannten, einheitlich vorstellen. Für die Ethnographie ist aus diesem Namen ebenso wenig zu gewinnen, wie aus dem der raioäxca oder, um einen Sprung über einen Kontinent und zwei Jahrtausende zu wagen, der südafrikanischen Matabele.

Sicher scheint auch mir, dass der grosse Einbruch um 400 von Norden her erfolgt ist, nur suche ich im Gegensatz zu Niese den Ausgangspunkt anderwärts. Vermutlich hat nördlich der Alpen die Trennung der Galli und FaXatai stattgefunden, jene gingen nach Süden, diese schwenkten nach Osten ab. Über die Herkunft dieser östlichen Galater sind wir zumeist völlig im Unklaren. Mit dem Namen der kleinasiatischen Tectosagen ist nichts anzufangen, dagegen können die MiXdoi in der Gegend von Sofia mit dem Vorort Meldia sehr wohl mit den Meldi im

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Dep. Seine -et -Marne zusammenhängen. Diese sind in einer Gegend ansässig, die im dringenden Verdaclite stellt, zu dem Zuge nach Osten Mannschaft geliefert zu haben. Sonstige Namensanklänge (vgl. die pannonischen Lingaiistri : Limjones, Bdgttes : JBelgae, Teurisci : Turones) sind für die geschichtliche Erkenntnis ohne jeden Wert.') Bekannt ist die Angabe des h. Hieronymus, Galatos ^j^ö^jW«^/« linyuam eanäcm pacne habere quam Treviros, die man sich nicht durch allzu kritische Bedenken verleiden lassen darf. Sie beweist jedoch nicht, dass vom Gallischen just die Sprache der Trevirer dem Galatischen am nächsten verwandt w^ar, näher als etwa die alte Sprache der Pariser oder der Bewohner von Lyon. Hieronymus kannte ent- weder die Mundart von Trier besser als jede andere, oder er konnte nur sie vergleichen, da in Frankreich die alte Landes- sprache bereits ausgestorben war oder doch nur in Schichten

^) Dass Kelten schon im fünften vorcliristliclien Jahrhundert in Ost- europa, nördlich der Karpathen, gesessen haben (Bremer, Pauls Grdr. d. germ. Philologie- III, 781), ist unerweislich. Die Gleichung NtvQoi (Herodot): Nörici ist einer von den Einfällen, die die Sprachforschung hei den von anderen Disziplinen ausgehenden Urgeschichtsforschern nicht ganz ohne Grund in Misskredit gebracht haben. Bremer verlegt die Berührung von Kelten und Ostgermaneu, deren sprachlicher Niederschlag die keltischen Lehnwörter im Gotischen (vor allem Mikji 'Turm') sind, zeitlich in das 5. oder 4. Jh. und örtlich in das Gebiet der oberen Weichsel. Er thut dies deshalb, weil nach seiner Ansicht die illyrisch-pannonischen Kelten längst romanisiert Avaren, als die Goten auf ihren Wanderungen ihr Gebiet passierten. So sicher ist das aber nicht. Nach dem oben angeführten Zeugnis des h. Hieronymus hatten die wahrlich stark exponierten Galater ihre heimische Sprache im i. Jh. noch nicht eingebüsst. Aber davon ganz abgesehen wissen wir ja gar nicht, wie weit einst diese keltischen Lehnwörter im Ostgermanischen verbreitet waren. Die Goten können sie von verwandten Stämmen erhalten haben, die sie ihrer- seits von Teilnehmern des Segovesuszuges um mich der Terminologie des Livius zu bedienen bezogen hatten. Im Gebiet der wandalischen Silingen scheinen keltische Ortsnamen vorzukommen, Bov^öi/iyoi' angeblich = Brieg, /ü<(jpy(iV)r)v))' = Krappitz. (Was in den Niederlaus. Mitteil. IV, 230 ff. über keltische Ortsnamen bei Görlitz vorgetragen Avird, erinnert an die schönsten Zeiten der Keltomanie). Ptolemaeus erwähnt 11, 11, 10 die Ka/.ovxiorEq , die er vno rovg i:ü.tyyccq wohnen lässt. Da es auch in Raetia Calucones giebt, kann man hier an einen keltischen Stamm denken, der nur zum Teil den Übergang über die Alpen mitmachte. Alles dies zeigt, dass wir hinsichtlich einer Bezugsquelle für die keltischen Lehnwörter des Gotischen keineswegs in Verlegenheit sind, dass vielmehr weit eher ein embarras de richesse zu konstatieren ist.

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der Bevölkerung gesproclien wurde, mit denen der Mann der Kirche nicht in Berührung kam.

Die bislierigen Erörterungen liatten den Zweck, nachzu- weisen, dass zwischen Celtae und Galli FaXavai durcliaus keine Khift gähnt. Wie steht es nun mit den Belgae? Nach Cäsar zerfiel, wie bekannt, Gallien in drei Teile, die durch die Aquitani, Celtae und Belgae gebildet wurden. Hi omnes lingiia, institutis, legibus inter se diffenait. Eichtiger sagt wohl Strabo IV, 1, 1: Ol filv ih) rgr/Ji önjQovv, Axviravoiq xai BsXyag xaXovvrsc xcd KsXrag, rovg f/ev Axviravovg rtXtooq e§r]XXayftsrovg ov rfj yXcoTTtj fiorov, aXXa xai roTg Ooyf/aöiv IfiCftQtZq '{ßtjQöt fiäXXov Tj rccXäraig, roig de Xoijrovg FaXazixovg (ihv xrjv oi/;/?', ofio- yXmvTovg S ov Jtm'vag, aXX' svlovg fiiXQOv jraQaXXarrovrag raig yXdnxaig' xcd jioXirsia öh xai ol ßioi fiixQov e^rjXXayf/ivoi tlöiv. In sprachlicher Hinsicht werden Seine und Marne keine Grenze gebildet haben, hüben und drüben sprach man gleich, und erst die in beiden Eichtungen entfernter Wohnenden unterschieden sich merklich. Deshalb konnte dennoch aus andern Gründen der Eeisende, der die Flussgrenze passierte, den Eindruck er- halten, er befände sich in einem neuen Lande. Man denke etwa an Deutschland -Holland. Wir wissen ja nicht viel von der Sprache der Belgae, aber was wir wissen, berechtigt uns nicht, sie von der der Celtae zu trennen. Der Name Belgae hängt mit den pannonischen Belgites und dem spanischen Beigida zusammen, die Caturiges und Ceidrones kehren in Savoien wieder, die Suessiones erinnern an die spanischen Suessetani. Besonders deutlich sind die Beziehungen zu Britannien. Wie bekannt, haben Belgien und Südengland eine ganze Eeihe von Stammes- namen gemein. Die Belgae selbst sind jenseits des Kanals bezeugt mit den Städten Venia, Iscalis, Äquae Sulis, ferner die Atrebates, die Catuvellauni. Der Name der Condrusi, die aller- dings schon zu den linksrheinischen Germanen gehören, hat ein Seitenstück an dem britannischen Eigennamen Condraussius. Correus und Commius sind belgisch -britannisch; Andecombogins ist sonst nur aus der Inschrift von Briona bekannt, deren Jcarnitus ja nach Belgien weist. Der Gott Camulus scheint be- sonders in Belgien und Britannien Verehrung genossen zu haben. Keltisch duro- bildet im allgemeinen in Zusammensetzungen den zweiten Teil, aber in Belgien und Britannien erscheint es an erster Stelle, vgl. Durocortorum Remorum und *Durohoium

Zoit8<>hrift f. colt. Philologie IV. 2

18 E. ZUPITZA,

JDurbuy auf dem Festland, Burobrivae, Burocornovium , Buro- levum in England. Wenn Holder in deutlichem Bemühen, etwas für die Sprache der Belgae charakteristisches herauszufinden, den Ortsnamen Bratuspantium (im Gebiete der Bellovacer) ' mit noch nicht erklärtem sj) ' herausgreift (I, 374), beweist er keine glück- liche Hand. Der Eigenname Atespatus zeigt ein analoges sp auf echt ^ celtischem ' Boden (dep. de l'Allier). Wenn Bratuspantium unerklärt ist, so ist es doch nicht unerklärlich. Es ist vermittelst des Suffixes -io- von einem Eigennamen *Bratuspantos abgeleitet, der seinerseits wie Carantos participiale Bildung verrät. *Bratu- spantos führt auf das Participium eines denominativen Verbs zurück, dessen Ausgangspunkt etwa ein *hratuspo- war. Dies zerlegt sich sofort in %rätu- = air. hrdth, k. hrawd 'Urteil' und -spo-, die schwundstufige Kompositionsform der 'Wurzel' *5efe'- ' sagen ' (inseque, mk. heb), vgl. air. athesc 'Antwort ', wozu das oben angeführte Atesxmtus, cosc, kymr. cosp 'Zurechtweisung'; "^'hrätuspo- also 'Urteilsprecher' oder 'Urteilspruch', ein Wort von tadelloser Kelticität. Nun ist freilich die Ansicht vielfach verbreitet, dass das Kelten tum der Beigen nur eine Tünche sei, unter der sich eine von Haus aus ganz verschiedene Volksart verberge. Diese Ansicht stützt sich auf die ja unzweifelhafte Thatsache, dass belgische Stämme, besonders die Nervier und Trevirer, sich ihres 'germanischen' Ursprungs rühmten, und dass die Völkerschaften der Ehurones, Condrusi, Caeroesi u. s. w. sich direkt zum Gesamtnamen ' Germani (cisrhenani)' bekannten. Das rauhe, kriegerische Volkstum der Beigen, die der ein- dringenden römischen Kultur viel weniger Konzessionen gemacht haben als die Gallier, würde gut zu der Annahme eines ver- schiedenen Substrates stimmen. Nun ist garnicht daran zu zweifeln, dass diejenigen Keltenstämme, denen die Grenzwacht gegen die Germanen (in unserem Sinne) zugefallen war, einen gewissen Prozentsatz germanischer Elemente aufzuweisen hatten. Wo auch immer auf der Welt Völker bei einander wohnen, findet eine Abgabe des einen an das andere oder ein Austausch statt. Dass also die Beigen so manchen keltisierten Germanen zu den ihren gezählt haben, sei unseren Germanisten ohne weiteres zugegeben. Eine ganz andere Frage ist es aber, ob die alte Tradition vom germanischen Ursprung der Beigen wirklich dies besagen wollte, mit anderen Worten, ob die heutigen Germanisten recht daran thun, in Gcrmani einen von

EELl^EN UND GALLIER. 19

den Kelten für die Deutschen man gestatte mir in diesem Zusammenliang" den Ausdruck geprägten oder doch auf- gegriffenen Namen zu erblicken. An der Aufhellung des Dunkels, das über dem Germanennamen liegt, ist auf germanistischer Seite mit unendlicher Mühe und grösstem Scharfsinn gearbeitet worden, ohne dass ein entsprechender Erfolg erzielt worden wäre. Wenn nicht ganz neues Material auftaucht, wird man über unsichere Aufstellungen nicht hinauskommen. Weder die berühmte Tacitusstelle, deren hoffnungslose Unklarheit oder Ver- derbtheit aller Anstrengungen spottet, noch irgend ein anderes der bekannten Inventarstücke der Germanenforschung vermag hier zu helfen. Thatsache bleibt, dass Stämme mit keltischen Namen westlich des Kheins den Gesamtnamen Germani führten, dass der Atrebate Commios Münzen mit der Legende (C)Gar- mano{s) Commios schlagen liess, dass die Abstammung von den Germanen ein Euhmestitel war, dass Beigen und linksrheinische Germanen in älteren, einfacheren Zuständen lebten als die eigentlichen Gallier. Diese Data fügen sich verschiedenen Deutungen, vor allem immer noch der älteren, wonach Germani der Name der ostrheinischen Kelten oder doch einer bestimmten Gruppe derselben gewesen wäre. Es mag auch dem verfeinerten und sonst wohl zum Spotte über altvaterische Sitten geneigten Gallier dunkel bewusst gewesen sein, dass die beste Kraft des Keltenvolkes in den streitbaren Stämmen lag, die unverdorben genug waren, sich ihrer Herkunft aus dem römischen Einfluss entrückten Lande rechts vom Rhein zu rühmen. Aber auch dies ist nur eine Hypothese. Nach Cäsar haben die Beigen in den neuen Sitzen westlich des Rheins Gallier vorgefunden und ver- trieben. Man darf daraus schliessen, dass nicht immer Seine und Marne die Grenze der Celtae bildeten. Fassen wir Cäsars expuUsse (BG. II, 4) wörtlich, so folgt daraus, dass die Beigen ihre unzweifelhaft keltische Sprache schon vom rechten Rhein- ufer mitgebracht haben. Die blosse Nähe der Gallier hätte un- möglich die Keltisierung der Beigen (und der linksrheinischen Germanen) bewirken können, deren Deutschtum somit immer nebelhafter wird. Gesetzt den (wahrscheinlichen) Fall, Cäsars expulisse sei nicht auf die Goldwage zu legen, sprechen dennoch alle Analogien dafür, dass die Beigen nicht erst westlich vom Rhein die keltische Sprache angenommen haben. Es darf be- zweifelt werden, dass die Gallier trotz ihrer etwas höheren

2*

20 E. ZUPITZA,

Kultur im Stande gewesen wären, das deutsche Volkstum ihrer Bezwinger mit Stumpf und Stiel auszurotten. Wo auch immer deutsche Eroberer inmitten eines ihnen an Kultur überlegenen Volkes ihre Nationalität und Sprache verloren haben, in Italien, Frankreich, Spanien, hat der Amalgamationsprozess, um von anderem zu schweigen, im Namen Wörterbuch deutliche Spuren hinterlassen. Grade in vornehmen Geschlechtern sind deutsche Namen heimisch. Nichts entsprechendes findet sich bei Beigen und linksrheinischen Germanen. Auch die führenden Persönlich- keiten tragen unzweideutig keltische Namen.

Über die ethnische Stellung der britannischen Kelten sind wir nur sehr unvollkommen unterrichtet. Bekannt sind die Be- ziehungen zwischen Südengland und Belgien, die einst in der Vereinigung unter einem Herrscher, Diviciacus, ihren Ausdruck gefunden haben. Ob die Parisii zwischen Humber und Tees von denen an der Seine abstammen, lässt sich nicht entscheiden, ebensowenig ob die irischen Maväjtioi mit den niederrheinischen Menapii zusammenhängen. Andere Namensanklänge verdienen keine Erwähnung. Die von Plinius n. h. IV, 104 angeführten festländischen Britanni bestätigt das Dorf Bretagne an der Mündung der Somme, doch ist sehr wohl denkbar, dass diese wie später die Bretonen erst durch eine rückläufige Bewegung auf das Festland herüber gedrängt worden sind. Ein eigen- tümlicher Missbrauch ist mit einer Stelle aus Prokops Goten- krieg (IV, 20) getrieben worden. Prokop erzählt dort von einer Insel BQLxxia. Diese liegt der Eheinmündung gegenüber zwischen Britannien und Thule. Drei Stämme bewohnen sie, die^^z/Z-iot, ^Qioooveg und BglzTOPfg. Vor Alters haben die Bewohner der Insel eine Mauer gebaut, die sie in zwei Hälften teilt und zwar so gründlich, dass Luft, Boden und alles übrige in beiden ver- schieden ist. Es folgt darauf eine stimmungsvolle Sage von der nächtlichen Überfahrt der Toten. Natürlich ist diese Insel BQLxzla weiter nichts als Britannien, Bgirvia = bret. Brei^ die einheimische Namensform, Der von Rhys, Celtic Britain^ 212, halb gebilligte Versuch de Vits, Bgmla mit Jütland als der Heimat der Brittones zu identifizieren, ist keiner ernsthaften Erwägung wert. Dem byzantinischen Historiker kann man schon weit eher verzeihen, dass er aus Bgirzia und Bgirravla zwei verschiedene Länder machte.

In der Frage nach der Besiedehmg Irlands und Englands

KELTEN UND GALLIEE. 21

durch die Kelten vertritt Rhys noch heute (Rliys and Brynmor Jones, The Welsh People 34/35) die Anschauungen, die uns aus seinen früheren Arbeiten (Report of the Royal Commission on Land in Wales and Monmouthshire Cap. VII, Rhind Lectures, Celtic Britain^) geläufig sind. Darnach hätten wir mit zwei Invasionen zu rechnen. Im sechsten oder fünften vorchristlichen Jahrhundert wären die dem (/^(- Zweige angehörigen Goidelen eingewandert, dreihundert Jahre später die Britten, die einen j)- Dialekt sprachen. Zu diesem Ergebnis wird Rhys durch eine Wahrscheinlichkeitsrechnung geführt, die, wenn die in Betracht kommenden Faktoren etwas anders bewertet werden, ebenso gut ein völlig entgegengesetztes Resultat liefert. Der Umstand, dass die Goidelen den am weitesten nach Westen vorgeschobenen Posten der Inselkelten bilden, berechtigt noch keineswegs zu dem Schlüsse, dass sie die ersten Ankömmlinge gewesen sind. Man kann ihre Sitze auch bei der Annahme verstehen, dass sie als die zuletzt gekommenen die dem Festlande näher liegenden Gegenden bereits okkupiert gefunden haben und daher am weitesten gewandert sind, ehe sich für sie ein Platz bot. Man denke an die Senonen in Italien. Zudem wissen wir nicht einmal mit Sicherheit, dass Irland seine keltische Bevölkerung ausschliesslich auf dem Wege über England erhalten hat. Alle Argumente, die man aus der Länge des Seeweges zwischen Frankreich und Irland u. dergl. zu schöpfen versucht sein kann, werden durch einen Hinweis auf die Besiedelungsverhältnisse in der Südsee erledigt. Die ganze Betrachtungsweise Rhys' leidet an dem bekannten Schematismus, der die Einheitlichkeit eines gegebenen Zustandes auch für seine Entstehung voraussetzt. Die Sonderung von qii- und 2^ -Kelten ist eine Thatsache der Sprachgeschichte, welche Rolle sie in der Besiedelungsgeschichte gespielt hat, ist unbekannt. Es ist nicht abzusehen, warum nicht qu- und i)- Kelten gelegentlich gemeinsam gewohnt haben und gewandert sein sollen. Die Not schweisst noch weil wider- strebendere Elemente zusammen. Gestehen wir also ehrlich ein, dass weder über die Art noch über die Zeit der Besiedelung Englands und Irlands irgend etwas Sicheres ausgesagt werden kann.

Ich breche diese kursorischen Ausführungen hier ab, denn der rote Faden, der sich durch sie hindurch zieht, ist nach- gerade so dünn geworden, dass es Mühe macht, ihn überhaupt

22 E. ZUPITZA, KELTEN UND GALLIEE.

wahrzunehmen. In der keltischen Ethno^aphie ist recht vieles dunkel. Es begegnen uns da Gesamtnamen aller Art, deren Entstehung und Bedeutung wir nicht erraten können. Wenn es aber zwei Namen giebt, von denen wir mit g-utem Gewissen sagen können, dass sie keinen alten Gegensatz enthalten, so sind es die, mit denen man ein so gewaltthätiges Spiel getrieben hat: Kelten und Gallier.

Berlin, Friedenau. E. Ztjpitza.

ÜBER EINE IN STEIERMARK

GEFUNDENE GALLISCHE INSCHRIFT IN

NORDETRUSKISCHEM ALPHABET.

Es ist C. Pauli gelmigeu. in seinem verdienstvollen Werke „Die Inschriften nordetruskisclien Alphabets*' (= Altitalische Forschungen I. Lpz. 1885) nachzuweisen, dass die Inschriften, welche im sogenannten nordetruskischen Alphabet abgefasst sind, mehreren verscliiedenen Sprachen angehören. Nach Pauli lassen sie sich auf vier verschiedene Sprachen verteilen, und zwar die folgenden: 1. Gallisch, 2. Salassisch-lepontisch, eine Sprache, welche zwar keltisch ist, aber vom GemeingaUischen in mehreren Beziehungen abzuweichen scheint. 3. Etruskisch imd 4. Yenetisch.

Nur über zwei Inschriften (Pauü Nr. 38 imd 99b) wagt Pauli nicht sich näher auszusprechen. Er vermutet, dass sie entweder in einer Mischsprache abgefasst sind, oder dass sie, weil aus den Gegenden herrührend, wo die Euganeer einst gewohnt zu haben scheinen, diesem Volke zuzuschreiben sind (Pauli p. 121 ff.).

Die eine Inschrift (Xr. 38) ist auf einem bei Verona ge- fundenen Metallstreifen eingeritzt und lautet nach Paulis Lesung:')

<famniuq)ihiiremieslms(fasuvaliliikvepismes.

Die zweite der fi-aglichen Inschriften (Xr. 99 b) ist die- jenige eines Bronzehelms, in Xegau südlich von Eadkersbiu-g in Steiermark gefimdeu. Xach Paulis Lesung lautet sie wie folgt:

%u(f/iii(fanuag)i.

5 10

') Vgl. Stokes, Bezzenbergers Beiträge XI, 120 f.

24 MAGNUS OLSEN,

Der Negauer Helm hat auch eine zweite Insclirift, von Pauli mit a bezeichnet, während er die oben gegebene h nennt:

sirdku \ xurpi iarseisvi.

Eigenartig sind die Verhältnisse, unter denen der Helm gefunden ist. Wie der genaue Fundbericht angiebt, stiess man in Negau auf ein ganzes Depot von Helmen in allem 25 , welche einer in dem andern steckten. Zwei von diesen Helmen waren mit Inschrift versehen, derjenige, welcher oben erwähnt ist, und einer, der nach Pauli (p. 44 46) eine sicher süd- etruskische Inschrift trägt: liarinastüeiva (tite Vorname, Jiarmas Gentilname im Nominativ). Es ist somit Grund anzunehmen, dass wir in diesen Helmen das Depot eines fahrenden Händlers vor uns haben, welcher seine Waren in verschiedenen Gegenden zusammengekauft hat.

Die beiden Inschriften unseres Helmes weichen in mehreren Punkten von einander ab. Während in a die Linien eingeritzt sind, sind sie in h bloss punktiert. Ein wesentlicherer Unterschied ist es, dass a als Interpunktion drei Punkte verwendet, während sich in h AVorttrennung nicht findet. Über das weitere Ver- hältnis zwischen beiden Inschriften bemerkt Pauli (p. 123): „Das Alphabet von a ist bestimmt das nordetruskische von Bozen, wofür entscheidend sind das [" = 2h M = s, "i = f und T = z 5 das Alphabet von h kann gleichfalls nordetruskisch sein, es kommen aber grade keine charakteristischen Buchstaben in der Inschrift vor. Über die Sprache beider Inschriften lässt sich zur Zeit nur soviel aussagen, dass die Formen in a nichts enthalten, was dem Nordetruskischen entgegenstände, während h mit seinem häufigen 9) an die Formen des Blechstreifens von Verona erinnert."

Was Pauli hier zur Stütze der Ansicht anfüln't, dass Nr. 99 b und Nr. 38 in derselben Sprache abgefasst seien, kann nicht ent- scheidend sein. Um so bemerkenswerter scheint es dagegen, dass beide Inschriften dieselbe Silbe (/an (Buchstabe 5 7 in Nr. 99b, B. 1 3 in Nr. 38) enthalten. Aber dessenungeachtet sind wir nicht befugt, die beiden Inschriften als derselben Sprache zu- gehörig zu betrachten. Aus der Inschrift selbst werden wir den Versuch machen Nr. 99 b zu erklären.

Diese Inschrift beginnt mit einem Zeichen g, über welches Pauli (p. 36) sich folgendermassen ausspricht: „Das § zu Anfang von h ist wohl nur Zierat oder Interpunktion." Beides scheint

GALLISCHE INSCHRIFT IN NORDETßlTSKISCHEM ALPHABET. 25

sehr zweifelhaft zu sein. Es ist wenig wahrscheinlich, dass man unmittelbar vor einer Inschrift als Zierat ein Zeichen angebracht hätte, das von derselben Grösse wie die folgenden Buchstaben ist und übrigens grosse Ähnlichkeit mit einem wirklichen Buch- staben verrät. Als Interpunktionszeichen gefasst würde g ganz vereinzelt dastehen. Warum hätte man nicht [ wie in a gebraucht? Vergebens wird man auch einen Buchstaben suchen, aus welchem ^ verschrieben sein könnte.

Es scheint somit die Annahme näher zu liegen, dass wir in dem Zeichen g eine Hausmarke vor uns haben. Es kann nicht mehr Wunder nehmen, unter den Völkern Norditaliens Hausmarken zu jfinden, als unter den Messapiern und den Griechen (vgl. die Tafeln von Herakleia) im südlichen Italien. Von messapischen Hausmarken handelt AV. Deecke, Eheiuisches Museum 36, 577: „Ein .... höchst interessanter Punkt ist das Vorkommen stenographischer Zeichen, teils in Reihen neben messapischen Texten, in einer Art von Bilingueu, teils allein in Gruppen oder vereinzelt. Die Einzelzeichen erinnern an Hand- siglen oder Hausmarken, wie sie auch begegnen, z. B. Dreizack, Anker, Henkelkreuz, Zweig u. s. w."

Aus dieser Erklärung des Zeichens scheint hervorzugehen, dass die Inschrift den Namen des Besitzers enthält, was ohnehin aus anderen Gründen w^ahrscheinlich ist; denn einmal erscheint dies durch die Natur der Sache geboten, und weiter hat es eine genaue Parallele in dem zweiten mit Inschrift versehenen Helme von Negau, auf welchem Pauli die (süd)etruskischen Namen tite und harinas wiederfindet (vgl. oben p. 24).

Bei der Deutung der venetischen Inschriften nimmt Pauli (Altitalische Forschungen III, 234 ff.) als Ausgangspunkt die richtige Voraussetzung, dass die verschiedenen Völker, welche ein und demselben Kulturkreise angehören, wie dies mit den italischen Völkern der Fall ist, für die einzelnen Kategorien der Inschriften sich ähnlicher Formeln bedienen. Diese Annahme hat ihn auch in den Stand gesetzt, für das Verständnis der venetischen Inschriften einen sicheren Grund zu legen.

Für 'Besitzinschriften' findet er (I.e. p. 237 f.) in den italischen Sprachen folgende drei Formeln belegt:

I. Formel simi oder hoc (est), z.B. lat. Epapliroäiti sum, osk. luvcües cnaiviies sum 'Lucii Gnaevii sum', etr. mi alßnas hoc [est] Albinii'.

26 MAGSTS OL^BiN.

n. blosser Name im Genetiv, z. B. lat M. Talen Albinuenci, osk- veniUis 'Venili'. etr. afnas "Abönii'.

m. blosser Name im XominatiV; z. B. Caims, osk. curafis vibis "Arbins Vibins*, etr. vehisna •Völusinius*.

Wir dürfen dann annehmen, dass anch nnsere Inschrift eine Ton diesen Formeln verwendet

Es ist hier hervorzuheben, dass die Insehrüt in einigem Abstände vom Ende eine Silbe hat. die aof denselben Vokal (-t) am^ht wie die letzte Silbe, nnd dass dieser Vokal nur in diesen zwei Silben vorkommt. Dies scheint kein Zufall zu sein. Wir werden daher gewiss nicht fehlgehen, wenn wir daraus den Schluss ziehen, dass die Inschrift zwei derselben grammauschen Eat^orie zugehörige Wörter enthält :

% mtfm fiamia^

Durch diese Betrachtung wird der folgende Deutraigs- versnch von der oben gegebenen Erklämng des zweifelhaften Zeichens § ganz unabhängig gemacht

Da die Inschrift aller Wahrscheinlichkeit nach eine Beätz- inschrift ist, scheint es sich hieraus ganz natürlich zu ergeben, dass die zwei Wörter, welche derselben grammatischen Kategorie angehören können^ die Namen des Besitzers sind, oder d^ Name des Besitzers^ von einem andern Namen in demselbi^ Kasus r^ert. Wir erwarten daher in der Inschrift Formel U oder in wiederzufinden: Vorname + Gentil- oder Beiname entweder im (.Tenetiv oder im Nominativ (oder der Name des Besitzers im NominatiT oder Genetiv, dnrdi efaien zweiten Namen im Genetiv näher bestimmt).

Es liegt kein Grand vor, uquii imd ^anua^i für zwei Nominative anzusehen. Dagi^en empfiehlt es sich w^en der Gleichheit des lateinischen Gen. auf -i und des gattiscli«! auf -i, auch das auslautende -i der beiden Wörter als die Endung des Genetivs zu betrachten.

Es ist somit wahrscheinlich gemacht, dass die Inschrift b des Neganer Helmes in einer indogermanischen Sprache abgefasst ist, welche einen Genetiv auf 4 besitzt.

Wir haben nun weiter zu bestimmen, in weldi^Doi Ver- hältnis die Sprache der Neganer Inschrift zu den übrigen indo-

GALLISCHE INSCHRIFT IN N0BDETEU8KISCHEM ALPHABET, 27

germanischen Sprachen steht. Haben wir es mit einer selb- ständigen indogermanischen Sprache zu thun, und sind wir somit dazu befugt, auf der bunten Sprachkarte Xorditaliens noch eine Farbe hinzuzufügen? A priori scheint dies wenig ansprechend. Oder ist die Sprache unserer Inschrift mit einer der uns sonst bekannten indogermanischen Sprachen identisch? Auf diese Fragen werden wir erst dann die Antwort geben können, wenn uns die etjTnologische Deutung der Inschrift wenigstens zum Teil gelungen ist.

Bevor wir aber zur sprachlichen Erklärung der Wörter utpni und (fanuatfi übergehen, wird es notwendig sein, einige epigraphische Bemerkungen vorauszuschicken.

Da in der Inschrift keine charakteristischen Buchstaben auftreten, kann es nicht ausgemacht werden, ob sie im nord- etruskischen oder im gemeinetruskischen Alphabet abgefasst ist. Es beruht wohl nicht auf einem Zufall, dass in unserer Inschrift weder für die Medien noch für o besondere Zeichen belegt sind. Darin stimmt sie mit dem gemeinetruskischen Alphabet überein; aber auch dem nordetruskischen Alphabet von Bozen fehlen die Medien und das o (Pauli p. 54), und im Alphabet von Este sind sowohl die Medien als das o aufgegeben, das o ist aber später wieder recipiert worden, was durch seine Stellung im Alphabet, ganz am Ende desselben, hinlänglich erwiesen wird (Pauü p. 51 f.).

Nichts scheint daher der Annahme entgegen zu stehen, dass das V {u) der Inschrift auch o hat bezeichnen können.

In den nordetruskischen Alphabeten wird u teils durch a (Alphabet von Este), teils durch V (Alphabete von Bozen und Lugano) bezeichnet. Letzteres Zeichen hat sich durch römischen Einfluss eingebürgert. Auf Eechnung des Einflusses römischer Schrift ist es auch zu setzen, dass im Alphabet von Lugano dem Alphabet, in welchem nach Pauli lauter keltische Inschriften, darunter die bekannten gallischen von Todi und Xovara, ab- gefasst sind V (statt des =|) als v gebraucht wird.

Wir dürfen es darum füi' möglich halten, dass in unserer Inschrift V vor einem Vokale v bezeichnet habe.

E. Thurneysen (Wochenschrift f. klass. Phü. 1892, p. 291) nimmt mit guten Gründen für venet. /, 9:, z die Aussprache resp. g, h, d an: „Da die Laute [/, (f, z] ursprünglichen Mediae

28 MAGNUS OLSEN,

entsprechen [z. B. venet. voltiyaiclt, zur idg. Wurzel gcn-\ da sie die Mediae der benachbarten Gallier wiedergeben [z. B. venet. (pohiios = gall, JBokis], da später die lateinische Schrift sie durch ihre Mediae bezeichnet [z. B. venet. vliouiont- : lat. Fugo- nia\, sehe ich keinen Grund zu zweifeln, dass (f>, %> ^ einfach als die venetische Schreibung wirklicher Mediae h g d zu be- trachten sind."

Da auch dem Alphabet, in welchem die Negauer Inschrift abgefasst ist, die Medien gefehlt zu haben scheinen, hat man, wenn die Sprache die gemeinen Medien h, g, ä besessen, die- selben durch (p, X, 3 bezeichnen müssen.

In genauerer Umschrift wird unsere Inschrift darum vielleicht die folgende:

% ohnl hanvahi.

Da die beiden Wörter der Inschrift an den idg. Genetiv auf -i erinnern, und da dieser Genetiv nur in zwei idg. Sprachen, und zwar im Lateinischen und Keltischen (Gallischen) vorkommt, sind wir bei der etymologischen Erklärung der Inschrift auf eine von diesen Sprachen hingewiesen.

Es ergiebt sich leicht, dass mit dem Lateinischen nichts anzufangen ist. Höchst überraschend und ganz alleinstehend würde es auch sein, wenn wir unter den Inschriften nord- etruskischen Alphabets eine lateinische wiederfänden. Von gallischen Inschriften, in diesem Alphabet abgefasst, ist uns dagegen schon lange eine kleine Anzahl bekannt. Es empfiehlt sich darum aus dem Gallischen einen Erklärungsversuch zu machen.

Auf gallischen Bronzemünzen kommt ein Mannsname Ohnos vor (vgl. Holder, Alt-celtischer Sprachschatz II, sp. 822: 'Muret- Chab. 6310: OBNOS. 6311, pl. XIX: SOliaO'). Den Genetiv dieses Namens könnten wir in dem ersten Worte unserer Inschrift ohni wiederfinden. Der Name Ohnos ist formell mit dem altirischen Appellativ oniim * Furcht' identisch, welches Wort wir auf urkelt. *ohno-s zurückführen dürfen (cymr. ofn m. 'metus, timor, formido, terror', corn. oum, bret. aoiin). Ausser- halb des Keltischen scheint got. ahrs 'stark, heftig', bi-abrjan

GALLISCHE INSCHRIFT IN NORDETRUSKISCHEM ALPHABET. 29

'sich entsetzen, staunen' liieiiier zu hiiren (Bezzenberger bei Fick, Idg.Wb.^I, 50; Brugmann, Grundrisse 1,518).

Gall. *olmo-s findet sicli auch als Konipositionsglied in zu- sammengesetzten Namen, wie Exobnus, Exomnus m., Exomna f. (= altir. cs-omum 'furchtlos', cymr. ehowjn, m. bret. e-haffn), Exomnachis, Exomniannts, Exomniiis, Exomnia. Zu diesen Komposita mischte Ohnos als Koseform anzusetzen sein. Un- möglich ist es jedoch auch nicht, dass ohni ein ?o- Stamm wäre, dessen Nominativ also *Ohnios lauten sollte. Vgl. die gall. Kurz- namen Tont US Toutius zu Touto-hocio, Toutio-rix. Bemerkens- wert ist es auch, dass wir sowohl Exomnus als Exomnius belegt finden.

Was das zweite Wort der Inschrift, hanvabi, wie wir es in der Umschrift geben, betrifft, so müssen wir gestehen, dass seine Etymologie nicht so am Tage liegt, wie es mit ohni der Fall war. Doch lässt sich auch dieses Wort aus dem Gallischen erklären.

Da die keltischen Sprachen ein Suffix -aho- {-oha, -ahi-) neben -il/^-, -oh*-, -uh*- besitzen (vgl. Zeuss-Ebel, Gr. Celt.'^ 788 f.), liegt es nahe anzunehmen, dass dieses Suffix in hmivahi vorliege, um so mehr, als nichts uns dazu berechtigt, dieses Wort als ein Kompositum anzusehen. Es ergiebt sich somit, dass hanv- der Stamm ist, welchen wir mit kelt. *banvo-s 'Schwein' identificieren dürfen: ir. hmih, cymr. hamv m. 'porcus, porcellus, nefrens', corn. haneu (gl. sus), bret. han, hano, hanv (Fick^ II, 161). Ausser- halb des Keltischen ist das AVort nicht erwiesen.

Wir wagen es nicht auf die Bedeutung von hanvabi und sein syntaktisches Verhältnis zu ohni näher einzugehen. Nur dürfen die verschiedenen Möglichkeiten, welche bei einer solchen Erklärung in Betracht kommen könnten, nicht unerwähnt bleiben:

1. hanvabi könnte der Genetiv eines Namens *Banvah(i)os sein und von ohni abhängig. Mit demselben Suffix ist z. B. der Mannsname Arabus gebildet. Also: '[Est] Obn(i)i, Banvab(i)i filii'. Ähnliche Wendungen finden sich in mehreren gallischen Inschriften, z. B. Doiros Segomari (Dijon), Martialis Dannotali (Alise).i)

2. Man könnte annehmen, dass hanvabi der Genetiv eines Patronymikons *Banvabios sei, durch das Suffix -ios vomVaters-

') Stokes, Bezzenbergers Beiträge XT, 131 f.

30 OLSEN, INSCHRIFT IN NORDETRUSKISCHEM ALPHABET.

Vornamen ^Banvahos abgeleitet. Vgl. z. B. Esyonagoq OviX- Xov£og (Vaison I),i) EociyyoQSL^ KovöiXXeog (Nimes 111),^) Bififioq AirovfiaQiog (St.-Remy I),^) OvQiraxog HXovöxoviog (St.-Eemy II).^) Zu übersetzen wie unter 1.

3. hanvahz könnte als Zuname zu *Obn(i)os zu fassen sein. Vgl. z. B. CIL. II, 2869: Madice[n]us Calabius Ambati f. Zu übersetzen: '[Est] Obn(i)i Banvab(i)i'.

4. Vielleicht dürfte man einen Ortsnamen, z. B. ^Banvahum (was das Suffix betrifft, vgl. z. B. Cenahum) voraussetzen, wovon "^'Banvahios abgeleitet sein könnte, wie z. B. Älisios von Alisia. Dieses vorauszusetzende *Banvabum wäre von gall. *hanvo-s 'Schwein' gebildet, wie der alte Name Irlands Banha wahr- scheinlich mit ir. hanh in Zusammenhang steht. Vgl. auch den gael. Ortsnamen Banff. 'Est Obn(i)i Banvabensis.'

Hoffentlich wird eine gründlichere Kenntnis der gallischen Sprache, durch Vergleichung der gallischen Inschriften unter einander erworben, uns in den Stand setzen, zwischen diesen und anderen Möglichkeiten, welche in Betracht gezogen werden könnten, zu entscheiden.

Wenn wir in dieser Untersuchung in der Hauptsache das Eichtige getroffen haben, dann ist die zweite Inschrift des Negauer Helmes eine willkommene Vermehrung der nicht be- trächtlichen Anzahl gallischer Inschriften, die in etruskischem Alphabet abgefasst sind.

Da die Inschrift, wie Pauli hervorgehoben hat, wahr- scheinlich 'verschleppt' ist, so ist es natürlich, dass sie bei der Beantwortung der Frage über die Verbreitung der Gallier von keinem Belang sein wird. Doch dürfen wir uns auf der anderen Seite für schadlos halten durch den schönen Einblick, welchen uns die drei aus einem und demselben Funde herrührenden süd- etruskischen, nordetruskischen und gallischen Inschriften in den Verkehr zwischen den Völkern Italiens gewährt.

^) Stokes, Bezzenbergers Beiträge XI, p. 122 f.

2) Stokes, ib. p. 126.

3) Stokes, ib. p. 127.

Kristiania. . Magnus Olsen.

MITTEILUNGEN AUS IRISCHEN HANDSCHRIFTEN.

V. Aus Egerton 1782.

Diese Handschrift ist zu Anfang des 15. Jahrhunderts geschrieben ivorden, ivie aus folgender Schreihernotiz auf dem unteren Hände von fo. 24: a hervorgeht:

Poll in Möintiglii) mo log graifm'c^ oidc/w feli Moliiig.2) An. d. 1. 4. 19.

Auf dem untern Rande von fo. 53a findet sich folgendes:

ar vidighe (id est a benedicionis) don fir dotliraclit na tri raimisi dun .i. lärnän mac Seaain mic Thorrna hui Maoilconuiri mo derb mbleoghan budhessin.

Und auf fo. 56 a:

Mescae na caer cärtliainn oc a rüamnad fom äetaih is cintach re dul tar in n?Lgail dam ar medon. la aipclii na n-uili thorad immar«c/i .i. la Lughnasad id est ssitharn.

Auf fo. 86 & steht zur Erhlärung der Ldiclie in der Kopie der Tain Fräicli {vgl. unten § 22) von anderer Hand:

Mo mliallöc//^ forsan laim no forsan ainbhfis rogen* in leathanacli sin ar is mor do dhuadlia in scceöil iiiSirus da^) atli- sgribadh conuige in meriigud sin. Trocaire o Dia go bhfliagliadh in fer thug msacht in leabair dhamh .i. Miclisel o Broin. Misi Ualewtin ua Hanluain.

^) Ich kann den Ort nicht identifizieren. Pollymount ist der heutige Name eines townlands in der Grafschaft Roscommon. 2) Der 17. Juni. *) daat mit Punkten unter at.

32 KUNO MEYER,

fo. 1207; m. Inf.:

Is dimdach me don macjasäj (.i. Aed mac Diarmafa Ruäid) lenb tue in caide sin tuäs arin nibillin. Tri sechtmaine omärach la lug-hnasa. Tech mör liüi Maolconaire mo log scribind.

Täin B6 FräicJi.

Ich nehme Jceinen Anstand, diesen ivichtigen Text, eine der ältesten unter den uns erhaltenen Frofanerzähliingen , ') nach der Handschrift vollständig ahzudrucken. Die wichtigsten Varianten der Version des Gelben Buchs von Lecan (SS. 55 &— 60a) (Y), des Buches von Leinster (SS. 248 a 252 &) (L) und der mit letzterer fast völlig übereinstimmenden Edinburger Handschrift XL (SS. 37 b 45 i) (E) füge ich hinzu und schalte das in Egerton fehlende Siüch aus L ein.

[fo. 82 b] 1. [FJräedi macc Fiduig-2) di Chunnoctuib. Mac side do Uhebinn a sTdib. Deirbflur sidi do Böinn.'') Is he laech is Eillium4) robüi di feruib Herinn 7 Albun, acht nl rop^) suthnin nammä.'') Dobert hi mäthair dl ba .x. assTduib,") 5 ate finno äudergo. Püi trefead*') occo gu cenn secht-') mbVtadan gm taubnirt mnä chuco, Cöica mac rig, rub e lln a htegluid, comoeso cutrummu frissium'") uili itir cruth ocus chell'i) 7 eccuscc. '2)

2. Carthui'3) Finnaba?r ingiun AiMlo 7 Mer^bv asa'^) 10 hairsgeluib. AtfTador dö-sum oco thich innTsin. i'^) Ropu län Herin 7 Albu dia allnth ogns dia sgT?nib. lar suidin dochornstör fair du! do accalluim ina hinginiv. [fo. 83a] Imroräith'6) Tarum fria muinnt?> innlsin. 'Tlagör üait didiu' ol a muinnter, 'got flar,i") CO iucthar nT do etnchi'*) duit 7 do escrimimm ' '') sTdi naidi.' 15 3. Luid Tarum co hsTair gu Böuinn, co mbui hi Maig Breg

7 dobert caeco^o) mbrat ndubgormm'^') hüaide22) 7 ba cosmuil gach

1) Vgl. Strachan, Ro, 5. 3. ■') Idaith L. Idhaig E.

8) Bofinn E. *) aille E. ^) ba LE.

*) orn. LE. ') assiu tsid LE. ^) maith add. L.

ä) ocht LE. 1") comiiis comchutrumma fris LE.

1') sie Y. ocus cheill om. LE. ") chosc L.

") carthair (sie) E. ") ar LE. »^) om. LE. 1^) sie Y. immaroraid L. immaraig E.

") CO siair do matliar LE. '") ingantach add. LE.

19) de ascedaib LE. -") coicait LE. '-') ugorni LE. 2'') om. LE.

MITTEir.TTNGEN AUS IRISCHEN HANDSCHRIFTEN. 33

äe fria druimni düile') 7 ceteöro liöu dubglasa for cech mbrat-) ocus mllecli dergöir ba cech mbrat 7 cseco-^) leni mbäugeal') g-u tüagmlluib öir impo ocus csecoit'^) sgTatli gii mbilib*') öir impu, ossTat budein ö.'a.vcut'^) 7 cainnil^) rlghthigi hillaim cecli tir^) 7 cseco semunn finnbruine'o) ar gach äi 7 caeco toruct di 5 ör forloscc[tli]i imi') gach ai. Eirmiuda i^) di charrmogul fouib innls 7 '3) do leciüb lögmarn'^) imderntai'^) a ii-aurTairinn"') nolastis imi-oidc/i« aiiiaiZ'^) nütni greni. 7 caeco claidei u-örduirii leö 7 gabur dubglasis) fo siiidi gach iir 7 bellgi öir friu huli.''^) Moaillind öir 7 arccmY^o) gii cluigTiiib^i) öir 7 arga^Y fo bräguit 10 gach e[i]cli dlb22) 7 cöica cranii'^3) corcn gii snaitliip arcuit es^ib 7 gu siblaniiuib-4) öir 7 arguit 7 gu cennmiluib öir inganta/^/ foriüb^s) 7 caeco eclilwsg findriwii co mbaccäniüb^ß) ördo for cinn gach eclüiiisci^^) ocus secht milco[?]H-*) gu^'') slabrathuib öir 7 MTcit 7 ubull n-öir for'^f*) gach ai. Brögu cr/edumae im gacli 15 fer dlb.'*') Noclia raib datlr^^) nat mbetli issuaib conuib.33) Mörfeisiur cornuiri leö go cornuib öir 7 airc/^^*) 7 co n-stuigib^^) illdatliacliuib, co munguib örduib flnubucZe ocus-^e) gol-lentib") etraclituib impuib.'^^) Bätar^^'J) tri drüid^") reimib co minnuib aircdigib fo diör for a g[c]ennuib.4') Sgetli gu fethluib'*'^) cow- 20 düalo la gach 11 -äi 7^3) go clrbachluib^^) foruib 74'^) co n-esna- duib credumo Tarna töebuib. TrTar cruiti^^^ co n-ecusc rig im gach n-äe for a comuir.^^)

^) sie Y. ri findruine ndoile LE. ^) brutt L.

3) om. LE. *) lenti bängela LE. ^) cöica LE.

^) n-argdide co n-imlib LE. ') oir arcut om. LE.

8) caindel LE. ^) se LE. i") findruine LE.

") in LE. >2) eirmitiuda LE. ") is add. L.

^*) logmairib LE. '5) imdeutai Y. om. LE. 16) a n-airiarn LE. ") betis add. LE. i«) bocglas LE.

'*) oyyi. LE. ^") muillind 6. 7 a. Y. maelland arggait LE.

*') cluciniu L. cliocinida E. *^) om. LE.

23) acrann LE. ^*) siblaib L. siublaib E.

2*) oir i. f. om. LE. ^^) baccän L. baccana E. ") LE. 28) milclioiu LE. ^') i LE.

^) etir LE. ^i) j^pu jr:£. 32) noco rabi dath L.

'*) intib L. ^*) ördaib 7 argdidib L.

35) sidbudib L. siadbuidib E. ^^) om. L.

3') leunaib LE. 3«) om. LE. ^9) ^j^^tir L.

*o) druith L. ") for a c. om. LE. ") fethul LE.

*3) cm. LE. *'*) sie Y. cirbaccauaib E.

") foraib 7 om. LE. ^^) cruittire L. *') for a c. om. L.

Zeitaohrift f. celt. Philologie IV. 3

34

KtnsrO MEYER,

4. Docomlat Tariimi) do Crüachnaih gosin ecusc sin leö. Dusndeco in dercuid don-) dmi intan dodeocliat«r^) im -Mag CiTiachmi. 'Dlrim atchm-so don dun' ol se, 'inallTn. 0 gabais^) Ailill 7 Medb flath, nlcustanic rlam 7 nlcowusticf 0 ■^) dTrim hiis

5 cseimi na hus aine. Is ciimma lern bid i tulcumo fTono nobetli imo^) cenn lassin ngäetli dothöet tairrsib/i. ") Abnirt 7 abrasi*) dogni in t-öglach fll ann, nlcon facuso rTani a chntrnma. Focefrd a bnnsuig röut n-aurcliaro uäd. RiasTii dofäethsat for") talmain, nusgabedi") na secht milcoin gnsna secht slaprathuib

10 arcuit bätar ina comuir.'i')

5. Lasodain dontlagut'^) in tslüaig i ndüni-') Crüaclian dia ndeiscin. Imusmucliutd in döine Tarnm,»'*) conidapatar'--) .xui. fir dlb oca ndeiscin. Tairlencuit i ndorus in düine. Sguirsit ind-eochu ann'") 7 lecit a miolcono. Dosennat'') secht n-aide'^)

15 do raitb Crüachan 7 secht sinnuig''^) 7 secht mTolu muigi 7 secht turco alto, cowrubatar-") ind öicc issind aurlainn in düine. Is^') Tarsin tra focertat a-^) miolcoin aithernicb 2^) bedg [fo. 83b] issin mBreit.2^) Gabuit secht ndobardioina (sie) inde2->) 7 dosinmber- tatar (sie) leö'^">) docbum na hardo cetno^^) 1 ndorus ina prTmrätha.

20 6. Deisitar26) hi suidiu. Dotlagar önd rig dia n-accalluim

7 imcliomuircter^') sgela döib düs^*') da ba'^-») clian döib. A ndosluinnet^o) ina^') sluinntib flruib, a n-w5mbertatar Tarum:32) 'Fräecli mac Idliuidh inu so', ol set. Eäidti^:^) inni sin frissind rTg 7 frissind rignai. 'Foclim düib sunn!'^^) ol Ailill 7 Medb.35)

25 'Töet isind les!' DollectAer döib larum cethruimthiv in tigi.^6) 7. Ed a ecusc in tigi36) hTsin.^"") Secht n-imdadae^^) ördoi

1) ass L. 2) (^in j^

*) gabaib MS. ^) nicosticfa L.

') tairsiu L. taiirsium E. ^) siu cotri ri LE. ") nosgaibet LE. '*) dothiagat L. ") conapthatar LE. ") na aäd. L. 2") coudarubatar LE. 22) in LE. ^^) om. LE. 2«) scela d. d. om. LE. ä°) nodasloindet iaram YLE. *2) a n - asmbertatar i. om. LE. '") räite L. raitte in racbtaire E. 35) is öcläcb an fil and, ol Ailill, add. L 8') om. LE. 38) iimiai L.

13) a dun L.

1®) scoirit a n-eochu L.

1*) aige L.

23) om. LE.

2^) deissiter L.

3) dodechatar L. «) mo YL.

8) abras 7 abairt LE. ") batar ina c. om. LE. '*) issin dun LE.

'ä) sinuchu L.

21) om. LE.

2«) i mBrei LE.

2^) imchomarcar L.

29) bu L. bo E.

31) iai-na LE. iar Y.

3') om. LE. 3«) taige LE.

MITTEILUNGEN AUS IRISCHEN HANDSCHRIFTEN. 35

aiin ö tlienid go fraigid») issin tig imma gcfiairt. Airimicli do-) credimio for gacli imdaidß) Aursgartad do dergibur^) fo mbrectrad cäiii'') hiiili. Tri steill crcdumo i n-aulaid gaclia liinido. Sect stein humuidi*') in damdabuid') co clethe isin tig. Do gius dogiiTtlii i'^) tecli 7 ba tuga slinnteclis) büi fair dianeclita?V. 5 Bätrtr .xui. senestreclia'") isin tig 7 comhii liumai ar gacli sinestri. ") Ciiing hiimai tarsa tovle». Cetlieörai '2) oclitgai liumai for imdo XileWo 7 ]\redba. Imdernad side'") do umo Credo ule, ossT hi certmedön. '*) Da airinacli arguit impi fo dlörad airgit. As in airinacli rosaded^-^) midlissa in tige 7 tim- 10 chilkYZi'-) in tecli imagcüairt ön doriis dialaili imiwedön.^'')

8. Airacbaf^) a ngaisccida issin tig sin 7 setait'-J) ann'^n) 7 fertair fäilte friu. 'Foclitn dnib eml'^o) ol Ailill 7 Medb. 'Is* ed doroachtamar ', ol Fräecli. 'Xl bad aurasa bälg ön',21) ol Medb em.2o) Jmbrid Medb 7 Ailill fi[d]cliill collec^o) Tarum.20 15 Geibid Fraecli didiu-'^) imbert fl[djcliilli fria fer dia muinnt/r. Ba cainside iaruni in fi[d]clie// 24) j_ dar flndriüne ann co ceteöraip äuip 7 Imilnib öir. Cainniiü do lig lögmar^s) og fursannad döib. Ör 7 arcc«i ind fairind büi forsin äclär. 'Aurgnaid blad dona'^'') liöguib!' ol Ailill. 'Nl ed is accobar lemb', ol Medb, '•acht tect^-) 20 do imb/rt na fl[d]cliilli tall fri Fräecli.' 'Is maith limmb-so em',

ol Ailill, 'da thesi dö.'2^) Tet go Fraecb Tarum Medb 729) imbert a fi[d]cliiull3^') laruni ociis Fraecli.

9. Büi a muinnter-side^O gollec og fuini na fTadmTl.32)

1) fraig LE. 2) di L. ») imdai L.

*) derggibair L. ^) mrechtrun cain (sie]) LE. brecht imchain Y.

*) stialla umai LE. ') on damdabaich LE. 6 damdabaig Y.

^) de gius dognith a L. ^) slinued LE.

") senistri LE. i') ar cech n-äi LE. '^) cetheor LE.

") immdernide de chredumu LE. ") in taige add. LE.

'^) fo diör. Flesc argait isind airinuiuch rosaiged LE. 16) timchellad LE. ") om. LE.

18) arrocbat L. arocbat E. ardotocbad Y.

19) sedait L. 20) ^m. LE.

*i) nibad ürais araigbaig 6n LE. ni ba turns ar urbhaig Y (sie leg.) 2--') iarsiu LE. *3) iarum LE.

2*) cainide fidcbella LE. ba caeiue side cach ficbthill Y. 25) logmair LE. ^6) donaib LE. 27) (jul LE.

28) eirgg do, is maith lim-sa, ol A. LE. 29) tet 7 om. LE.

SO) imberat in fidchill LE. imbrit Y.

si) side om. L., aber zivei Punkte über muinter, die auf zivei andere unter Froech hinweisen. ^'') romarbsadar riam add. Y.

3*

30

'JSenuuit do n: 'Seiinuid dowol' impu cona u-iindfiiiim do f| liian frildtad*} iiuj dul»>(ljissn inipii'^) 7 l'niii 11^ (.'n)ta di '•) «»r 7 arcc«/ 7 r 7 niilcon di 6r 7 arccM/.* An na '! "

Ailill in Fraech.

"ia*nib dobarchon

di ör 7 MQcat.

•i. Stella") ' » tHa.'i)

li 7 en

i sin. imrethitis

' ' :■ lanira

hl cQi

10. lia'-)

in sin. Is he ...

iWutrttiffc 7 (toll/r

miitliair a t m diu

ir> cruit in \hiv.'i" ■"• '

inUm nibiii in 1 '

na n-idan iss :

ar nu'dön ;i!

araju't«' in 1 21) rohai[njnini),Mntli trlan in ■'

Btiiiinn. *Aurfoini-siu' ol

brothai, fobith tili vn.i.ii.

büaib sceo mnaib ■:

clüais ngi'.vsa'") döib'. 25 11. Anad^') don t*eni

donfainicc','^) ol Fergius.

;r»*

>) sendaiUr na cruili Y. chUiri L. ') sennat ^m L. seiooit emJ. ''} foa n-iindenam L. fon iileaQin K ') impu LE. •) kUL. tealla K

'") imna YL. iiua E. '0 Crota-8in wm. LA*. ") conirlaittbatar L. < ") da fer dec (Ua muiii

") cäiiii LE.

*") Dagdai YLE.

"0 bena Afo'.

**) i tossuch LE.

"'') do brith om. LE

''') suantride 7 gentride 7

"') nglessa LE. la luas i

'*) iarsain issmd LE.

»-) dtralhir L

*•> fiii.; ar biUi LA'.

>o 7 f i ) huaitni

d'-Tl . , a tniir .1.

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.' .lui . Ii'hI-;)

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7 teilte am bith^«)

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larum a»in iiUan in

H Miic lau-

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\ i. MMat fir la

njTtisr- "!> ^egoImd i uiblad t&iuicc isa

*) TT« rf,]\f-ic om. LE _ LE.

, ;. -i-rbbad LE.

*> inna nii-don aide Li«'- - II (uLl. L. ...;..i L. in» E.

>*i ciin 7 ba add. Lt- t Boind LE.

.UM

»•) U gtri l'L£.

») dedcBMh L.

**) asait L. ") dofanic L.

>

MirrEILTTNGEN AUS I -CHEX HANDSCHETFTEN.

37

tech!' ol FraechJ) Doching othar for lar in tige. Fodäili döib i niblad n-Tsin. For ; derniiind Tanim norannad gach n-ägho cona claidium 7 nl ; liletli feöil nfi timu-) do.^) Ö gabuiss ronnairect, nl aircliiui l»Tad fo a läim rlam og riiinn.^) Batar tri ocus teöra hoid(7' aniin oc imb/rt ^) fi[d]chilli 'Sledb 7 Fräech la himiuth') na iTap 'gmar hi tegluch Fräich. larsin adngläd«5tflr') Fräech inni ^U ol se. ' nT biur do thocliaill. - 1 "tü-sa issin dun sa", ol M limb ann rlam/'") 'Dethb/r teöra liaid(7ä Tarum oc imb/rt 12. Lasoduin atraig Mer' dona höguib gan bTad. Luid ' fi'iss. 'MörgnTm dorigensum'.

'. *Is maitli rogab«5 Mut tra". ä beth^) metli n-enig duit and." h. 'is cd laitlii inn so is slaam

Cm', ol Fräech, 'atät tri 7 1 fi[d]chilli.' ")

süas. '2) Ba mebul le bith") db Tarum go hA[i]b7? ocus räiti sT, ' ind öicc innechtrt/r gin blad

10

dotimb/;t fi[djChilli.' Aspcrt .\ 11:'*) 'Xi derban ind fodail dia 1.5 muint?;--sim sethuu in tige'. \ lat tn laa 7 teöra haidr//i ann', ol si, 'acht näd [aijrigamar'"^) i oidr//i la bänsoillsi na leg lögmar issin tig.' 'Abraid friu tra', ol .' ill. 'anait dona cäinib dognTat.'«) CO fordailter'') blad'") döib." odflilt/r doib iarum a mbiad'*) 7 ba maith romboth friu 7 uit ann t;-7 laa 7 teöra haidc/ii 20 forsin fledugud .^in.^f») larsin a ro^accrad-') Fräech isa tech n-imacallmo-2) co hAilill 7 coSleldb-'^) 7 imcierasM.s-*) döu cid donuco.-'-) 'Is maith lemb em ol seiside, 'ceilide lib-si.' 'Nl holcc eim lai.'^in-«) teghich for gnäisi',"^') ol Ailill. 'Is icrr^^) for tormach oldaas for ndigbail 'Anfim-ne Hb dirfu, ol Fi-äech 25

') fodlid dnn, ol Fröech fria mntir, a nibiad. Tncaid isa tech, L.

*) toinn na feöil LE.

*) oc rainn om. LE.

') immed L. '') adglad YL.

") dind ifithchill adl. LE. '*) ann riara om. LE. ") Statt iarnm fidchilli hat J iiul. ") om. LE. ") buith K.

'*> annechtair donnancatar do bi cen blad. ol Ailill LE ieic hg.).

"> nat aicbenmar Y. ") fodailt«r YLE. *>) om. LE. **) CO A. 7 CO M. om. •*) imcboimras //. ^ lassa YLE.

nailanairiper L. '•) om. L. *') conacrul E. LE. imcaemn« F. *') ngnäs K.

3) om. LE. ») na ndd. LK.

») r.il. Yf F..

Dilin (luit imboirt tidohille,

'") annt dina oninib LE. '") a mbiad om. LE. '*) iramacallanup LE.

»'*) dodnucai Y'LE. ■i") ]Vu\ iiio Y.

! i

SI

36 KÜNO MEYER,

'Sennuit do cruiti') dun tra g'ollec!'^) ol Ailill M Fräech. 'Senniüd dono!'^) ol Fräech. Crotbiülg-^) do croiccnib dobarchon impu cona n-imdenum do fpartuiug'. Imdenuni'^) di ör 7 Siixcat. Blan ferbbad«) impuib^) ammedön, ba gilitli/r snecta. Stella*)

5 diibgiasso impu'') 7 bruit iTii. Gilitli/r füan ngeisi iuai") teta.»') Crota di'2) ör 7 SiYCCut 7 findruine co n-delbuib natliracb 7 en 7 milcon di ör 7 iwccut. - Amail nogiüaistis na teta sin, imretliitis na delba sin larum imnai») firu imagcüairtt. Seunuit döib larmn CO n-apatar''i) ^ii. fer do muintfr AiMlö 7 Mec/ta''') la cüi

10 7 toirsi.

10. Bai*^) binn Tarum in trlar so 7 bätir cain'') liüaitni

in sin. Is lie in trlar airdirc. Tri derbrätAni*^) a trlur .i.

' Gentraige 7 Golltraige 7 S^aiitraige. Böunni'') a siduib a

mätliair a triur 7 is din clieöl sin ffo. 85 a] sepliuin Hüaitlme

15 cruit in Dagdo-^^ anind ainmnig"t/ier a trlar. 7 is din clieöl 2:) intan mbrd in ben^-) og- lamnad, ba gol 7 maircc"-'') lee geri'-') i na n-idan iss tossacli;^^'') ba gen 7 gäire 7 fäilte ara bitli-'') ar medön ar imtoltain inda mac do britli;^") bao suan 7 älgeni arapete in mac degenucli'*) ar thrumma ina brithi, conid de

20 roliai[n]mnigiuth trlan in cliiüil. Dofiussaig Tarum asin süan in Böuinn. 'Aurf öim - siu ' ol sT, 'do tri maccu, a Hüaitne län- brotliai, fobitli fili suantraige 7 geiitraige ocus golltraige"^'-*) ar büaib sceo mnäib dothöetlisat la Meidb 7 Ailill. Atbelaif fir la clüais ngessa=5'^) döib'.

25 11. Anad^') don tsenmaim Tarsind^^) rlgtig. 'Is segonnd

donfäinicc',3:5) ol Fergus. 'Fogluitli dün i mblad täinicc isa

^) sendaiter na cruiti Y. chruttiri L. ^) tra coUeic oni. LE.

3) senuat em L. seinnit em E. *) crottbolg LE.

5) foa n-iindenam L. fon imdenum E. ") biaun n-erbbad LE.

') impu LE. **) sella L. sealla E. ^) inua medou aide LE.

") imna YL. irna E. ^O sin add. L.

*'^) Crota- sin om. LE. ") inna L, ina E. 1') conidapthatar L. conapdatar Y.

^5) da fer dec dia muintir LE. '^) cäin 7 ba add. LE.

") cäini LE. i«) derbratbir L. ^^) Boind LE.

2") Dagdai YLE. '■") 7 cheol om. LE.

2^ bena MS. ^^) golmairgg- LE. ^') la güri YLE. 25) i tossuch LE. 26) fäilte ar bith LE.

2') do brith om. LE. ' 28) dedenach L. 2") suantride 7 gentride 7 goltride L.

80) nglessa LE. la luas ngesa Y. ^^ anait L.

82) iarsain issind LE. ^^) dofauic L.

MITTEILUNGEN AUS IßlSCHEN HANDSCHRIFTEN. 37

tech!' ol Fraech. ') Docliing' Lothar for lar in tige. Fodäili döib i mblad n-Tsin. For a dernnind Tarum noraniiad gach n-aglio cona claidium 7 iiT aitliletli feöil tunn^) do.'^) 6 gabuiss ronnairect, nl aircliiuir bTad fo a läim nam og- riiinn.') Bat«/- tri ocus teöra hoidc/d Tarum oc imb/rt ■') fi[d]clnlli Medb 5 7 Fräech la liimiuth") na llag- log mar lii teglMc/; Fräicli. larsin adnglädwstar'') Fräech inni Me/f?&. 'Is maith rogabn-s Mut tra', ol se, 'nT biur do thochailV) na beth^) meth n-enig duit and.' 'tü-sa issin dün sa', ol Medb, 'is ed laithi inn so is sTaam limb ann rlam.' '") 'Detlib?V ön em', ol Fräech, 'atät in 7 10 teöra haidf/^i Tarum oc imb/rt na fi[d]chilli.' 1 ')

12. Lasoduin atraig Medp süas. '2) Ba mebul le bith'^) dona höguib gan bTad. Luid Medb Tarum go hA[i]KZZ ocus räiti f riss. ' MörgnTm dorigensum ', ol sT, ' ind öicc innechtair gin bTad dotimb?Vt fl[d]chilli.' Aspert Ailill: 'i) 'M derban ind fodail dia 15 muint?V-sim sethnu in tige '. 'Ataat tri laa 7 teöra haidc/d ann ', ol si, 'acht näd [aijrigamar ' ■'>) in oidc/d la bänsoillsi na leg lögmar issin tig.' ^Abraid friu tra', ol Ailill, 'anait dona cäinib dognTat,'^) CO fordäilter'') bTad'^) döib.' Fodüilter döib iarum a mbiad^'») 7 ba maith romboth friu 7 ansuit ann tri laa 7 teöra haidc/d 20 forsin fledugud sin. 20) larsin tra cowaccrad^i) Fräech isa tech n-imacallmo 22) co h Ailill 7 co Me?V?ö23j y imc^emsus-^) döu cid donuco.2'^) 'Is maith lemb em' ol seiside, 'ceilide lib-si.' 'NT holcc eim laisin26) teglach for ngnäisi',2') ol Ailill. 'Is fcrr2s) tor tormach oldaas tor ndigbail.' 'Anfim-ne lib üidu, ol Fräech 25

1) fodlid dün, ol Froech fria muintir, a mbiad. Tucaid isa tech, L.

2) toinn na feöil LE. ^) om. LE.

*) oc rainn om. LE. ^) na add. LE.

^) immed L. 0 adgladar YL.

«) dind iSthchill add. LE. «) raib YLE.

'") ann rlam om. LE. ") Statt iarum fidchilli hat L and. ") om. LE. 1^) biüth LE.

") annecbtair donnäncatar do bith cen biad. Dilin duit imbeirt fidchille, ol Ailill LE (sie leg.).

^5) nat aichenmar Y. nadänairigmer L. ^'^) anat dina cüinib LE.

") fodailter YLE. 's) om. LE. •») a mbiad om. LE.

2") om. LE. ^0 conacrand E. ") immacallam« LE.

*ä) CO A. 7 CO M. om. LE.

**) imchoimras L. imcaemrws E. 2*) dodnucai YLE.

*«) lassa YLE. 27) ngn^g le. ^s^ gid ^^q y.

KUNO METEE

nach sechtmiün n-ale.'i) Amüt Tariim go ceun cöigtigis issin dün 7 tofphunn gacli läi^) döib dochum in düine.

[fo. 85 b] 13. Dosaig'tis Connaclito Tarum.^) Ba hiraned la Fraecli dono nempaccall«w 4) ina liingine. Sech ba he less dodm- 5 hert^) sainruth.6) Laithe ann adraiss dead') oidche do innlot a lam don tiprait.*) Is e tan doluid sT'J) d'innlo^ alläm 7 a liinuilt don tiprait cetna. 'o) Gaibid sium lasoduin") al-läma-si.i'^) 'An frinib accallam!' ol se. 'Is tu doroachtamar.' 'Is tochen lim-soVO ol in ingen, 'mäd conissuinn.'^) NT cumguimb nl duit.'

10 ^ Geist, ind elife'^) lim-so?' ol Frsech. 'NT elub em', ol sT, 'üair im 16) ingen rig 7 ngna. NT fil dawo did dai[d]bri-siu nach- imeta-so öm innnt?V, 7 bid e mo thoga-sn da«o dul chucat-sa, ar is ed^~) rocharus, 7 beir-si let ind ornaisc si', ol ind ingen^ '7 bid e coniart[h]a bes etruinn dogres.'^) 'Dorad^^) mo mäthair

15 dam-so' ol sT, 'hi2") taiscith 7 itbeV^') iss cor roslaus22) im- mudo.'

14. Tötd Tarum^s) cectar de ao lethi^^) Tarsin. 'Atägur-sa em' ol Ailill, 'elüd ina hingene ugat la Fräech.' 'Ce dobertha do em,^'") iiT pa amndu',-") ol Medb, '7 dothaisiudh inar ndoch^tm

20 cona ceithri do chobuir dün occin täin.' Doth^et Tanim Fräech CMCca isitech n-imacalb»«. 'In fil cogur^-) lip?' ol Fräech. 'Cid coccur,2N) dothuillfe-si ann^!') cetamus',^») al se^o) Ailill, 'In tipra-^') dam-so for n-ingen?'^'^) ol Fräech. Immanaiccet in tsMai^ Tarum.33) 'DobeVthar em^-^) doidV^) ol Ailill, 'dTa

25 tuccuid a tinnscra^^) dam amuil asbeV.'^^) 'EodbTa eim',36) ol

') om. LE. 2) cech öenlä LE.

^) dia ndecsiu L. dia ndechsain cech lai Y. *) cen acallaim YLE.

6) nodmbert LE. «) om. LE.

') n-aiid atraig deud L. diud E.

«) do inlut don abaind LE. ^) 6n add. LE.

1") 7 a hinailt do indlut L. ") om. L.

") alläim-si YL. ") em add. L. duid dono add. Y.

") ma chotissind L. ma co tisainn E. '*) eläfa LE. elasu Y. ") or issam LE. '"') tu LE.

1^) bid etrond do chomarthu L. '^) dosrat LE.

20) dia YLE. ^i) asber L. ^■-) rodalläus L. rolas Y.

") da«o L. 2«) a leth LE. *') om. LE.

29) ninmad^e LE. 27) {^ cocur fil L. 2k) q[^ cocur om. LE.

29) dotallfa-su indi LE. "«) om. LE.

*') tiberaid L. tibertaiY. ^'^) ingin L.

'^) om. J^E. '*) dia tucca tiunscra L. dia taibre a tinscra Y.

85) asberthar L. frit add. Y. ^«) om. LE.

MITTEILUNGEN AUS IRISCHEN HANDSCHEIFTEN. 39

Fräecli. 'Tri fichit ecli ndubglass darn-so', ol Ailill, 'cona nibelgimb öir 7 arccait^) fi'iii 7 da laiüo/^jr^) dec ö mel[g]tar öl 11-aiss cd/ca[t] gach äi^) 7 tiiidecht linn'») cod Im lüi 7 cot ges ciüil du tain Cimihige.'') 7 dobert[liJar m'ingen-si duit acht go tisium don tslna/r/id.'*') 'Dotoiig-si em'') darm sgTatli 7 darm 5 ck/f/im^) 7 dann trelum', ol Fraecli, 'nl tibiir-so-') in tinnscra sinee cid ar Meidh Crüaclian feissin.'"')

15. Docliiug hnaidib Taram asin tig ammacli. » ') Imus- naicilk^ Tarum Ailill 7 Medb dia eis isin tig co n-ebartatar:'^) 'Forbeba'3) sochaide imunn'^) de nga 7 tigernuigi Herinn/^) 10 dTa udoriiccad'6) som ind ing/n. Ann! is maith ann', ol in üilag,^') 'foipremm ina udeguid'^) 7 marbam fochcMr rlasTu forroma bine forn.'iö) 'Is iTach ön', ol Medb, '7 is meth n-einig dninn inni sin.' 20) 'NT ba metli n-enigli'"') ol Ailill, 'tucbt ara ndalfar-so.'--) 15

16. Dotget Ailill 7 Medb ina rTgtecli.23) 'Tiagam as tra hi fecht si',2'«) or Ailill, ' co n-accomnr na milconu og tofpliimn gu medön läi 7 gu mbat scitlie.' Tlaguid as"^'^) Tarum doclium na habiinn^«) dia fothracMf/. 'AdfTadar dam' ol Ailill, 'at maitli-si ind-usci, a Fräecli', ol se. 'Tair isind lindid^') si co 20 n-acamar do snäm.' 'Cinn«5 na linni si?' ol se. 'NT fetamar nach ndoduingg [fo. 86 a] inne',2^) ol Ailill, '7 iss coimtig fothra- cad inne.'2^) Gatiüd Fraech a etach nde Tarum ocus tet issin linnid^Ä) 7 faguib2'') a criss tüas for tTr.so) Assolgi-^') Ailill Tarum a bosän dia eis 7 fogeb inn ornuaiscc-'^) ann 7 atageöin 25 Ailill Tarum. 'Tair ille cein',^:^) ar Ailill, 'a MedhV Dotset Medb Tarum co hairm a mbüi Ailill 7 töguib ind ornaisc dT.34)

1) 7 arcait om. LE. ^) laulgaich L. lulgaig Y.

3) 61 n-aiss 6 cech se 7 l?eg find oiderg la cech u-se add. L.

*) limm L. ^) do thabair[t] inna mbö a Ciiailügiu L.

*) CO tis L. ') dothongusa L. *) chlaideb L.

8) tiberaindsea Y. ") ni tbibrind i tindscra cid Meidbi in sin LE.

") om. L. ''^) dia eis ebartatar om. LE.

i») farbbiba LE. ") imuig Y. ^^) de rigaib Herenn L.

1«) dia ruca LE. ") ann slüag om. LE.

'«) inna degaid L. '^) friun E. ^°) inni sin om. LE.

21) dun add. LE. 22) dailiub-sa Y. 23) issar-rigtbech L.

21) om. L. 25) T^iiii add. LE. 26) ^^ond abain[n] LE.

2') linni LE. ^^) inti LL. 2») facbaid LE.

30) for tir om. LE. ^i) oslaigid L. ^2) |,5i ind orndnasc L.

'3) tair Chi L. che E. 3') co di om. LE.

40 KUNO MEYER,

'In aitligein sin?' ol Ailill. 'Athgmin ecin', arMedb. ') Focerd^) Ailill isind abuinn sls. Koairigestar Fräech larum inni sin. Co n-aco ni, dolebluing ind ecne ar a cenn 7 gabsus ina uheolu. Focerd larum Fraecli bedg gusind ecne 7 gaibid 7 brissis a 5 geolbrtc/i 7 tucc lais dochum tiri») 7 domber im-maigin diamuir i mbrüacli 4) na habunn. Dot?et iarura do liteclit^) assind nscci.

17. 'Nä tair assind usci', ol A[ijlill, 'go dtiico cräeib dam don chairthend tall fil imm-brüach^) na haband. It äilli lemb a clioera. Tet sium ass Tarum go räinicc in cartlienn sin'') 7

jo brisis gesco don clinmn sin 7 dombc/r fria ais tarsind usci for cüla.*) Ba hed Tarum athesc Finnabrach nsicJi n-aluinn atchid, ba liäille le Fräech do faiscin tar duiblinn imm-Brge'^) .i. in corp do rogili 7 in folt do roailli 7 in ?igaid do cbumtachta ocus in tsüil do roglaisi, osse »<*) mäethöclach gin locht, gin ainimm co

15 li-Sighaid fochöil forlethuin, ose'') dlriuch dlainimm. In crdeb gusna cäeruibh'2) itir in mbräguid''^) ngil. Is ed sin adberiud Finnabair: 'Nico n-acco nT rosaisiud leth trian dia cruth'.

18. iarsinei4) docuirither''^) döib assind usci. 'It segda 7 it äilliu ana csera. Tug tormmuch damie) dib!' ol Ailill.'")

20 Teid ass Tarum '^) co mbüi immedön in linni.i^) Gaibt[hji in hast assind uscce. 'Domiciuth claidem üaib!' ol Fräech. 'Eomgab in uhm^!' ol se.^») NT raibi forsin tTr^i) rolamud claidim22) do ar omun Ai^ello 7 Medba. lar sin tra gatuid Finnabair a hetach dT2'') 7 toceirä. bedg issinn usci cona claidim

25 d6.2^) Doleci Ailill 25) sieg chöigrinn^e) dT inüas röut n-orchuro, CO ndecha/d-^) tria a dT trilis 7 condorogaib Fräech ina läim in slig. Foscuiri süas for tTr^^) in slig 7 in mTl ina choib (sie) goUeig.^-')

*) aithgeu, ol si L. ^) fosceird L. foscheird E.

3) foceird bedg cucai 7 gaibid a oilech 7 dothtet dochum tiri LE.

*) brach L. ^) thiiidecht L. *) bruuch L.

">) go sin om. LE. ^) for cülu om. LE.

9) i mBre om. LE. »o) iss he L. ") is e L.

12) dergaib add. LE. ") 7 in n-agid add. LE.

") iarsain L. 1*) na crseba add. LE.

") dün L. ") ol A. om. LE. '") atherruch L.

1*) ind usci L. ''<') romgab se om. LE.

^^) fer add. LE. '^'^) nolamad a thabairt L.

2*) om. LE. ") cossin chlaidiub L.

26) a hathair LE. »«) sleig cöicrind LE. ") coUuid LE.

28) fosceird side issa tlr süas L. 2^) am-mil inna thfeb L. in peist ina thfeb coleicc Y,

MITTEILUNGEN AUS IRISCHEN HANDSCHRIFTEN. 41

Lecid son forg-abaU) cinele n-airberta-) gaisc/r? la höga,^) gii luid triasin tlacht corcra 7 triasin leniii büi im Aillill, Laissin gonerget^) iiid öig imm^) Ailill. Dotaet Fimiabair asinn iisci lamm 7 facuib«) in claidim') la"*) Fräecli 7 am-mil doigsin (sie) a chenn de 9) gu mbüi for a thöib 7 dombc/t im-mll leis dochum 5 thlri. Is de atä Duiblinn Yrdicli i mBr^'") lii tlrib Connacht.

19. Tet Ailill 7 Medb ina ndün Tarum. 'Mör in") gnlm dorigensum', ol Medb. 'Is ar n-aithrech' '■^) ol Ailill, 'a ndori- gensam frissin fer, ol ni cinntach. Inn ingen tra', ol se, 'at- beluit'3) [fo. 86b] a beöil-side immärac/« do aga/f^'^) 7 nT ba ein 10 mbrt'^/ä in claidim mbeth?V dii. Dent«r fotlirac?u? Hb tra don fir so!' ol Ailill, M. enbraithi iirsailli'^) 7 carna sama/sce do imarcain fo tlial ocus biaili^) 7 a tbabuirt issin fotliracc«cZ.' DognTtheri') am«// aspert side.'"*)

20. A cliornuiri Tanmi rlam-som'o) doclnim in düini. 15 Sennuit idi,2o) conidapad triclm fer do sainclisema/& AiMlo 7 Mef?5« ar slracliti.^') Dotäet Tarnm isin dün 7 tet issin fotlirac- Q,ud dognltli 7 dobref/i ass") 7 cotnerig^^) in banc/mri imbi oc in dabuig dia mblitli 7 dia folctad^^) a chinn'^) lariim 7 dognltli dergutli dö.26) Co gciialatar an golguiri for Crüaclmiiib ina 20 farrad") co fac2<5 na tri cöicait ban cona n-inaruib corcrwib, gu cenbarruib huänidib gu milecliaib arccait for a ndöitib. Tlagur^s) cliuco do fis sge'Z cid rocliseinsit. 'Fraecli mac Idhaidh eim', ol in ulien, 'mac dreitill'^ö) ri^'") side HeVinn. Laissin docluinethar'") Fräecli in gol sin. 32) ^Bomöchaidl'^^) ol se fria a muiunür. 25 Gol mo mätli«r-si in so 7 na mbau'^') niBöinni.' Tecabar^^'')

1) leciud 6n co forgabail L. leicid E. ^) n-imberta LE.

3) fene add. Y. om. LE. 0 coteirget L.

») la L. «) facbaid YL. ') claideb L.

*) illäim L. ^) 7 comben (doneiscend Y) a chend den mil L.

'") i mBreib LE. ") om. LE.

'^) issinu aithrech LE. is aithreacb lind Y. ") atbelat LE.

1») imbarach dadaig YLE. ^') n-ürsaille LE. 1^) domdarggain fo thäl 7 beuil LE.

") dognith uile anisin LE. ^*) som LE.

19) remi-sium L. -°) dl LE. snide Y. ^^) sireclitai LE.

^^) dognith ass om. LE. ''^) coneraig L. 2«) folcud YLE. ä^) dobreth ass add. LE. ''ß) om. LE. 27) ina farrad om. LE.

28) tiagair L. ^9) dreittel YL. ^o) ^g x.

31) rochluinetbar L. rochluinithir E. ^^) a ngolgaire L.

3») domthocbaid ass LE. 3*) bantrochta L. 3*) tocabar Y. tocabair LE.

42 KUNO METEB,

liimacli lasoduin 7 berari) chuco immach.2) DotTaguit na mna irabi 7 bßrduit liüaidib liissin gCrüachuin. ^) Co n-aiccit im träth 4) nöna arnabärach dotset cliuco ^) 7 cseco ban uimme, osse ß) (igslän gin on, gin ainim, gin esbuid,'') comoesu comdelba com- 5 crotha comällis) co n-ecusc ban sTdi impo, co büi aichneo^) neich secha araili dib. Bec nät miücht[li]e'") düini impu. Scaruit") i ndorus in liss. Adagad'^) a ngol foai^) ac dul hüad, gurcorustar na duine bätar isin lis dar a cend. '4) Is de ata golgairi mban sTdi la liäes cinil Herinn.

10 21. Tet sium Tarum issin dun. Atregat'^) in tslüaig huili

Tarum ar a clienn 7 f ernit huili failti friss am«?7 bTd ' 6) a doman aili tTsid. '7) Atraig Ailill 7 Medb 7 dognlat aithrige do neoch dognTat'8) friss 7 dogniat lancliöri friss, '^) Gaibtlier leö Tarum dadhaidli fledugud ina rTgtig. Congairt/ier^o) Fräech cuigi^i)

15 öglach^2^ dia muint?> 7 ispert friss: 2=^) 'Eirg'^^) ol se, 'gusin raaigm i ndeochusai^'') issind usci. Eccne forfägbusa ann, donuc do Finnabair 7 erbad fodeisne-«) fair 7 fonuigtÄer^-) jn t-ecne lee gu maitli 7 atä ind ornaiscc^^) immedön ind iaich.^s») Is döicli lem co ndecliar cliuccat'^c) indoclit. Gaibthis^i) mesco

20 larum inni Ailill 7 Meidh'^-) 7 aruspetit-^^) cedlu 7 airfitiuitli. 3^)

22. Aspert Ailill fria a recta^Ve:^'') ^Tiicthar dam-sa nio

hseöit^e) huili co w-acor'.^^) Dobretha Tarum a hseöit uile^s)

CO mbätar ar a uheluib. 'Amra n-amra^") inn so!'^^') ol cach

') berair L. ^) om. LE. ^) issid Cruachan L.

*) CO n-accatar ni in trätli L. *) om. LE.

^) iss e L. ') cen esbuid om. LE.

") comailli comchäini comchorai comchrotha L.

^) aithgne L. i") muchtha LE. i') scarsat L.

1«) atnagat L. ^^) om. LE.

") chend MS. tar cend L.

^■^) ataregat L. ataragad E. '®) bad L.

") thissad L. '**) ndo dondes doringensat L.

'^) dogniat chori L. ^") congair YL (sie leg.). 2') om. L. 22) giiia L. ^^) 7 friss om. L.

**) airg ass L. **) i ndeocbad-sa L. 2") irbbad fessin L.

2^) fonaither YL. ^s) j^ dordnasc L. »») eicni L.

2") CO ndessar chuca L. s^) gabtbus L.

•"*) iarum Meidb om. L. ^^) aruspeittet L.

3*) airfiti L. ^^) fria rechtaire om. L.

3*) tucaid uio seotu dam-sa L. ^') om. L.

"") a geoit uili om. L. ^^) amra L. is amra Y.

*") inn so om. LE.

MITTEILUNGEN AUS lEISCHEN HANDSCHRIFTEN. 43

uili sethnii in rigtliigeJ) 'Gairid dam-so tra Finnaba/r do maig!'"^) Ol Ailill. Dotpet Finnabafr chucco '^) 7 c?eco ingen d'ingenuib rig 7 tigemad^) impi di Connacht. •'') 'A ingen tra!' ol Ailill, Mnd ornaiscc öir donibiiirt«)-so^) [LL. 251a 16: inuraid in mair latt? Tue dam condaccatar ind öic [namä Y]. EotbTa-su Tarum.' ' Nl 5 fetar', ol sT, 'cid dernad de.' 'Finta-sii em', ol Ailill. 'Is eicen^) a cungid tli'anim do dul as do cliurp.' 'NTcon flu [sin do räd Y]\ ol ind öic, 'ata mör di maitli and cliena.' 'Nl fail'O ni dorn setaib-se nad tei dar cend na hingine [duid-siu F]', ol Fraecli, 'däig nie in claideb dam do giull dom anmain.' 'Nl 10 fuil lat do setaib ni nodottain,i<') ^^ani aisce üadi ind ordnaisc', ol Ailill. ' Nleomtliä - sa cumang dia tabair[t]', ol ind ingen. 'An rocliara dagne dlm-sa.' 'Tuiigu dTa tonges mo tliüaitli, '■) atbelat do beoil, meni aisce üait', ol Ailill. 'Is aire condegar cliueut, uair is decmaiiig [deit Y] ; ar rofetar-sa eo tTsat na döini 15 atbatliatar ö thossiieh domuin, nl tliic assin magin in roläd.' 'Nlcon ticfa ri möin adlaic tlira' ol ind ingen, 'in set con- negar and. Tlag-sa cowdatuc-sa, üair is tricc condegar.' 'NT rega-su [cetus Y]\ ol Ailill. 'Töet nech üait imtnorro dia tabairt.' Föidis ind ingen a inailt dia tabairt. ' Tongu-sa do dTa thoiTges 20 mo tliüatli, dTa faigbitlier, nicon beo-sa fot cliumachta-sn ba sTre, dia ndumroib forsarol mo greis.' 'NTcon geb-sa ön dit-su,'2) cid cossin n-echaire''0 tlieisi, fogabtliar'^) ind ordnasc', ol Ailill. 23. Dobert larum ind inailt in meis issa rigthech 7 in t-eicne fonaithe'^) fuirre, is e fnillechta fo mil dognlth lassin 25 n-ingin co maith, 7 böi ind ordnasc öir forsind eicni anüas. Dos- feccai Ailill 7 Medb. Da lei co ndercar ar Frsecli 7 doeccaii«) a bossän. 'Indarlemm is la teist torEcbus mo chriss', ol Fraecli. 'For fir do flatha', ol Frsech, 'apair cid dernais dind ordnaisc' 'Nl clieltar orut ön', ol Ailill. 'Lem-sa ind ordnasc robäi'^) it 30 bossän 7 rofetar is Findabair dorat duit. Is larum '^) roläsa issin duiblinni. For fir tli'ainich 7 t'anma, a Fröeicb, asudith^^) cia

1) uili rigthige orn. LE. '^) do maig om. YL.

3) asteg cuici L. *) d'iugenaib tigerna om. LE.

^) otn. LE. ß) in dordnasc doratusa duit-siu YL.

') Hier endigt fo. 86 b mit der oben {S. 31) angeführten Randbemerkung.

8) eicend L, m,it punctum delens in der Schleife von d. eiciii E.

9) fil E. 1") nodotain E. ") thuatha E. 1*) Hier setzt L noch einmal ön, E hat: nicougebsa ditso on. ") n-eachair E. i') fogabthair E. *^) fouaigthi E. 18) dechai E. ") rodbai E. «) airi Y.

") apair Y.

'44 KUNO METER,

cruth arraläd ') a thabairt ass.' ' Ni celtar fort-sn ', ol Fräech, 'A cetlä fosfüar-sa ind ordnaisc i ndonis ind liss. Rofetar ropu set2) cseim. Is airi dosroiseclit-sa-^) colleir im bossäii. Eot- chüala-sa al-laa dochöad*) doiid iiisciu ind ingen rodlaa'') immacli 5 oco Tarmoracht. Asbert-sa frier 'da log rombTa latt ar a fagbail?' Asbert sT frim-sa domberad seirc mMiadna dam-sa. Ecmaing iiTsragbMsa immMin. Fosracbits im thaig dim eis. Ni comairnecmar-ni co comairnecmar oc tabairt in chlaidib issind abai[n]d im läim-se. lar sin atcliondarc-sa intan raoslaici-siu f') 10 in mbossän 7 rolläis ind ordnaisc issin nisce. Atchonnarc in n-eicne dorroeblaing ar a chind, conidgab inna beölu. Ronga- bwsa in n-eicni Tarum cotnöcaib issin mbratj) darokfs il-laim na hingine. Is lie in t-eicne sin larum fll forsin meis.'

24. Gaibthir admilliud 7 adamrugud na scel sa is teglucli. 15 ' Ni föidiur-sa mo menmain for öclach n-aile i nHerinn it ["d]iad-

siu', ol Findabair. 'Arotnaisc^) do!' ol Ailill 7 Medb, '7 tair cliucunni cot büaib do tliäin na mbo a Cuailngiu 7 intan dorega- su cot biiaib anair doridisi, fibaid sind-') in n-aidclii sin dadaig 7 Findabair.' 'Dagen-sa ani sin', ol Friecb. Biit and Tarum co 20 arnabärach. Gabais Fraecli immi cona muntir. Celebraid Tarum do Ailill 7 Meidb.

25. Documlat da cricliaib Tarum. Ecmoüg rogatä a bae calleic. Tänic a mäthair chuce. 'NT beöda do feclitas' ar sT, ' dochöas. Foflrfe mor n-imnid duit. Rogatta do bai 7 do tri

25 meicc 7 do ben condafail oc Sleib Elpse. Ataat teöra bae dTb i iiAlbain tuascirt la Crutlmecliu.' ^Cest, cid dogen-sa?' ol se ria mäthair. 'Dogena nephthecht dia cungid. NT thaibrea th'amain'f*) forru!' ol sT. 'Rotbiat bai lem-sa chena', ol sT. 'NTmtha sön', ol se. ' Dochöid for m'einech 7 for m'anmain airec ' ') co Ailill 7

30 CO Meidb co mbüaib do thain na mbäu a Cüalngiu.' ' NT rocheb- thair' ol a mäthair, 'a condaigi.''-) Teiti üad Tarum lasodain.

26. Dochumläi som ass Tarum trib nönbaraib 7 fidchüach 7 lomna leü. Colluid hi crTch uHulad. Co comarnaic ri Conall Cernach oc Bennaib Bairchi. Rädid a cheist friside. 'NT bu

35 sirsan duit ' ol seside, ' ani ardottä. Ardottä mör n-imnid ', ol se,

1) arolais Y. *) eed E. ^) dosroiscidsa E.

*) dochod/i E. 5) rodola Y. «) roiioslaigsiu E.

') port Y. ") arotnaisced Y. ^) faifidsi far ndis Y.

'") aiimain Y. ") tairec Y.

^'^) rogebthar did tra frisandnisin couaigi Y.

MITTEILUNGEN AUS IRISCHEN HANDSCHRIFTEN. 45

'cid and dobetli do menma.' ' Dommäir-se ', ol Froecli ri Conall, 'co ndichisi) lemm nacli re conarnecmar.' 'Eagat-sa em', ol Conall Cernacli.

27. Documlat ass a trlar tar muir, [252 b] tar Saxain-) tüascirt, tar muir hlcht co tüascert Longbard,^) corräncatar sleibte 5 Ealpse. Co n-accatar fraccnatain oc ingairiii cliairecli ar a cind. 'Tiagam ar ndls', ol Conall, 'a Froicli, co n-acaldam in mnai thall ocus anat ar n-öic sund!' Lotar Tarum di[a] acaldaim. Asbert sl: 'Can düib?' 'Di feraib Herenn', ol Conall. 'Ni pu sirsan do feraib Herenn em ticlitain in tiri se. Do feraib 10 Herenn em mo niathair-se.' ' Domfair] ^) [fo. 87 a] ar Conall Cernacli, 'ar chonnailbi'. 'Aisnid ni dam^) diar n-imteclitaib! Cinnas in tlre^') dondäncamar?' ") ol se. 'Tir ndüaig n-üatli- muirs) em', ol sT, ' c[oJn-öccaib ■') andsaib amandsib.io) Seg-ait^') for gacli letli do thabairt 7 ban 7 brat', or sisi. 'Cid is 15 nüidem tucsat?' ol Fräecli. 'BäiFräich maic Idhnidli a hiart/mr Herinn 7 a tri niic 7 a ben', ol sT. 'Huinnsi a ben sunn'i) laisin ri ina dün.'^) Ondat a bai dono isin tir ar uhar mbelaib.' 'Donfairni im cobraid',*^) ol Conall. 'Is bec mo cumang acht eolas nammä', ol si. 'Is he Fräech inn so im chomuir-si', '^) ol 20 Conall, '7 it he a bäi 7 a ben 7 a micci») tuctha ann.' 'In tairisi lib-si in uhen?' ol se. '*^) 'Cid tairisi linn em intan doluide liuainn, bes ni tairisi i'') Tar tiachtuin smin', '*) ol Fräech. ,Is fir em', ol sisi. 'Is gairde a sesga ban. i-*) Ben iaihaige na mbö,2o) ergid a dochum, eprid fria for toich.-i) Do feraib 25 [Herenn] 22) a cenel, do Ultuib intsainnriuth.'^a)

28. Tmgait co suidiu dawo 7 ardogaibed 7 nodosluinnet dl 7 feru524) fällte friu. 'Cichib foruireth?' ol sT. 'Fonroireth mör n-imniudh',2'^) ol Conall. 'Lenn robüi na bäi^ß) 7 na

') CO ticMs Y. 2) Saxanu E. ^) Longbairt Y.

*) Hier setzt Eg. fo. 87a tvieder ein. ^) dun L. duiun E.

*) tiree MS. (Zeilene7ule). Cf. siuee 8. 39, Z. 7, ebenfalls Zeilenende.

■') dorancainar L. donaucamar L. ^) n-uathmar LE.

°) CO n-ocaib LE. i") om. LE. ") regait L. consegat Y.

^^) om. LE. ") do chobair LE. im cbobair duind Y.

") im chomair-si om. LE.

1*) a ben 7 a maicc om. LE. *^) si LE. (sie leg.).

") ni tarissi LE. '«) ^m. L. ^^) is ban om. LE.

^°) taithiges na sin Y. taithigi na bau L. ^^) toisc LE.

22) sie LE. 23) intsindrud L. ^') ferais YLE.

2') fonroireth imned L. imnid E. 26) \q^ u^ bai L.

46 KIJNO METER,

maccu*) 7 in ben tiictha don dim sa',2) ol Conall Cernach. 'Nip^) sirsand düib em' ol sT, ^anni sin 4) dol fo dlrim na mnä. Annsa düib gacli ret' ol si, 'in natluür fil oc imdeguil in dnini.'-^) 'Nimtliirim Mssin mnai sin'/O ol Fräecli, 'a tairisi linn.^) Ro-

5 fetamair-ne nl mera,*^) liüair'») is di Ultuib düinn.'"*) 'Can de Vltaib döib?' ol sT. 'Conall Cernacli liim farn«^ sunn',*') ol Fräecli, 'läecli is decli Ali '2) la \i\J\tu\ ol se. Foceird iarum dl läim im bräg?Y Conaill Chernaig. 'Resi'^) in orguin \iitechtsi\^*) ol sT, 'liüaire donänicc-si,'^) a Clionaill, oir is do suidi doraini-

10 gercd orgiiin in düini si. Tiagu-sa'^) as tra' ol sT, 'dorn tliaigi^) 7 ni dingen bleogan'^) na nibö inoclit etir 7 atbeV is deol rodentrtr''J) in löig 7 fuiceb-sa inn less obela ar bar cinn-si, dec-") is me nodmado'^') dogrt's gacli n-oidcÄ/. '-2) Tlastai-si^») isin dun, acht comtabeitd öic in düine',2^) ol si. 'Is annsa düib

15 nammä-^) in nathir lili'^6^ oc in dün. DolectAar illth[üath]a2') di', ol ST. 'Regma amin tra', ol Conall, 'cibed blas nde.'^^)

29. Foprcd larMm in dün träth di aide/«?, ^i») Foce/rd bedg ind [njath/r co mbüi a cris Conaill Chernaig ina cothid.'^^) Orgait in dün Tarwm focÄe7oir. Doesarcat^i) larwm in ninäi 7 na tri

20 maccu 7 doberat in is dech sct in düine leö 7 lecid Conall in [njathraig ^2^ asa chris larsin 7 ni dergene nectar n-äi^^) olc M anali.34)

30. Ocus lotar^'») larsin hi crich Cruithintüaithe,'-^*'') co tuc-

0 7 na maccu om. L. ^) fil issind liss L.

3) ni bu YL. *) ani sin om. L. *) ind liss YL.

*) nimthir ainm LE.

') ni tairissi limm a taiisisiu limm LE. **) ninmera YL.

9) uaire L. 1°) duit LE.

") huinse C. C. sund LE. 12) om. LE.

") reiss LE. roiurthar infechtsa in orgaiu Y. '*) liifechtsa L. ^^) dondauic sede L. donainec Conall Y.

1«) tiag-sa YLE. ") dorn thaig om. LE.

1**) ni beo fri mblegon L. nimbeo fri bleogau E. 19) rodinetar LE. ^°) om. LE. ^') noniada LE.

") dogres cach n-oidchi om. LE. ") tistai-si LE.

2») acht cointalat L. comtliolad E. «) om. LE.

26) fall LE.

2') doUeicetar iltuatha di LE. dolectar Y.

28) cibed do om. LE. 29) fuabbrait in less L.

3») ina cotlud om. LE. ^O tessairgit LE.

32) nathir YL. »s) nechtar de LE. ^*) fria cheile LE.

3"») dothiagat L. 3«) Cruithentuath Y.

MITTEILUNGEN AUS IRISCHEN HANDSCHRIFTEN. 47

satm-i) as tri dia mb6[aib]2) [fo. 87 b] bät«r anii, co tulatar ass anair secli Diin Ollaich malo. Briiiin dar muir aiiair'') i nx\ird Ima nEchtach.^) Is annsin atbatli Bice'') mac LoegYme gilla Conaill Chernaig- oc timain na mbö sin tairis anair. Is de ata Inber mBicie) oc Benncliwr liUIad. 7 co tiicsat a mbil taiiis 5 ille. Et iss annsin roläsit') a n-adarco dib oc träclit Benncnir, conid [d]e ata Tracht niBenncuir annsin.

31. Luid Fräecli as Tarnm dia cricli fen 7 a ulien 7 a micc 7 a bai.*») Luid dojzo Conall Cernach dia comairge connarruith Ailill 7 Me/(/ö hi Tailltin og brith na mbö a Cüail«^/«. Conid 10 e tres ndirimi na täna in roniarb Conall hi Tailtin himnialle fria hAmorg-ene. Atberat inn eolaig \m.morro nl tännicc Conall anair annsin, acht iss ann büi ar in orguin tair oc Sleib Elpo immalle fri Fräech gen romboth ar in täin Cüailw^// i nHerinn. Finit.

') tuca X. tucsad 1". 2) teora dia mbuaib assaide IjT^.

*) CO tullatar do Dun OUaicb \\\. B. friu co mbatar LE. tudcadar Y. *) iiEcbach Ulad Y. nEacbdach E. ^) Biene YLE.

«) niBicne YLE. ') rolasat LE.

^) laiss aäd. LE. Darnach haben LE nur noch: co luid (conadlnid E) la Ailill 7 Meidb do thäin na mbö a Cualngiu. Finit. ^init. Amen.

New Brighton, Cheshire. Kuno Meyer

ON THE LANGUAGE OF THE MILAN GLOSSES.

In working at an edition of tlie Milan Glosses for the Thesaurus Palaeoliibernicus whicli is in course of publication by Dr. Wliitley Stokes and myself, I put tog-etlier a quantity of notes on the linguistic peculiarities of the text. At one time I intended to incorporate these notes in the introduction to the text, but they have turned out to be too bulky for that purpose. As they seem likely to be of some interest to fellow Celtists, I now publish them here separately. My attention has been directed chiefly to points where Ml. differs from Wb.; for the comparison of the two Pedersen's Aspirationen i Irsk and its continuation in Kuhns Zeitschrift XXXV have been of much Service. I have also noted anything eise that seemed to be of interest. I do not flatter myself that I have exhausted the subject, but I trust at least that I have put before the reader the salient features in the language of these Glosses. It must be borne in niind throughout that the text of Ml. is very corrupt, and that it is not always easy, or indeed possible, to decide whether a particular irregularity is not a mere scribal error.

The vowels.

Non- final vowels.

a = u'. asidrubartsa 3 a 15, 66 cl, if they be not scribal errors.

a=^ o: in the proclitic ac = oc 22 a 5, 55 c 19, 82 d 11.

ON THE LANGUAÜE OF THE ÄHLAN GLOSSES. 49

0 rr= «: totnugud 43 all, ois 33b 15, cf. oas 83 b 15, -moith 110 d 10.

In the last instance »t may be the cause, cf. mör from mär.

ö = oi. Sometimes in Ml. ö is written for the diphthong oi, wliicli becarne in the later orthography ao: donib 31c 3, 56 a 13, donachtae 16 a 3, donacht 10 a 4; döri 82 c 6, cf. 125 a 9, 125 b 7, 125 c 2; soriJia 45 b 2; -modi 49 c 13, cf. 72 c 1; öntu 137 c 13; -comnactar 76 a 7; probably in hirograinn 26 b 24, cf. 30 b 2, forrocJiCihi 68b 8; dofonussa 47a 19 is possibly for dofoimissa.

In Wb. -comnactar 8 a 14 is probably a mere scribal error.

In Ml. oi is confused with ai in dairi 92 c 7, ddini 121 c 12, 134 d 2.

u = ö: nu = 38 b 7, 75 a 4, 137 c 7.

So in Cod. Cain. 37 d. In Mod. Ir. is dialectically nU, cf. Henebry, Sounds of Munster Irish p. 31 ; Finck, Die Araner Mundart p. 31.

ö, Ua. For the relation of üa to ö in Ml. see Zupitza, CZ. III, 278—9.

e, ui. e appears only in the borrowed pen 16 a 6, used once for the common pian.

In Wb. conechta 4 a 22 , pen 15 a 16. In 19 a 4 the meaning of is fech is not clear.

ea = e: conrusleacJita 53dll, coineas 102 a 23, erladigear

100 c 6.

This is tlie regulär representation in later Irish of e followed by a non-palatal consonant.

e = i. e is written for the usual i in: teget 48dl4, dlcged 50 d 2, flehet 2d2 (error diie to neighbouring flehet?), d'iten 85 a 4, seiehfed 89 c 5, tentathig 2 a 2, egept 46 b 26, 29; fresmacht 90 c 27, frcn 115 d 5; cf. also hreth 36 c 21, 37 a 10; epert 51a 19, 92 c 4, cf. 94 a 2, miimbert 33 d 8 (cf. also tahart 54 b 22).

In Wb. cretfed la3, söirfed 32di3, -pridched 33dl, cf. CZ. III, 55; epert 22 a 4.

i = e. i is written for e in : deichtriba 66 c 8, cf . 66 d 9, 72 d 2, dethribo 72dl; risiu (in pretonic syllable) 38 c 9, foirinn 33 a 8, remcaissin 122 d 10, latir {;?) 102 d 12.

i = m: ^n7< 34d6, 13, 16, 20, deichtrib 72^1; büh 3S(i 11 ruh 81b 11; gin 68 b 12; hnnid (dat. of imned) 53 b 8; in the future no\t\prithcMb 45 a 8, nkonainibsa 53 b 8, fodalibsea 78 a 10.

In Wb. airbertis bith 10 b 8, 10dl8.

Zeitacbrift f. celt. Philologie IV. 4

50 J. STRACHAN,

iu = i. iu is written for i in taicnnulsm, 96 d 1, and äom- biursiu 111 c 13, wliere there is also iu in tlie following syllable; mliucJitaih 100 b 15 = mlichtaib 100 b 21. Peculiar is deitlibiur 38 d 4 from dcHlibir. The adverb is regularly indcitlibir, ind- nephdeUhhir , and it is not likely that in this solitaiy instance tbere is a cliange of declension.

In unaccented syllable there is further weakening tban in Wb., e. g. comrorcan, 2 a 6, comrorcain 14 a 7, comtuarcan 34 a 27, conmessam 36 a 1, forcaill 46 c 24, forcan 91 a 21, arasc 55 a 13, sochaidi 56 b 9, cethaid 61 a 7 etc., doniain 125 b 7, domaindi 43 a 23. Most remarkable is tlie development of myreimm. In Wb. it is ingreimm or ingrimm, nom. pl. nigremmen etc. In Ml. we have ingraim 56 c 7, 57 c 5, cf. 26 d 12, 30 b 2, 66 d 22, in- grahmne 18 d 23, cf. 29 d 8, mgraimmhn 38 c 14, 74 a 10, 74 a 12, 74 b 13, 87 cl, ingraimmmm 33 a 8, ingraimmen 11 d^\2,, in- graimman 18 d 17, 38 d 12, mgraimmanaih 75 b 6 (in tlie verb e>a in ingramned 44 a 13, cf. ingraintid 54 b 19, 130 c 4), m- grammcm 20 b 12, 39 a 13, 54 a 12, 63 c 8, mgrammanaih 63 b 15, 95 d 5, 38 c 13 (MS. ingrammaih). So from foglenn- foglaimme 42 c 2. The latter word appears in later Irish as foglaimm, the former as ingreim Atkinson, Pass., inghreim in Keating. Is the difference determined by the different timbre of the preceding vowels? Cf. hemmen Ml. 39 c 17, ceimmen 22 Sil, but anman 48 c 34, totman 19 d 4. In any case between ingreimm of Wb. and ingreim of later texts the Ml. forms are stränge. It is true that in the later language ingreim seems to be a learned word, but that hardly explains all the difficulty.

It may be remarked that Ml. has immelle 53 b 15, 68 d 9, by immalle 61 b 23, 79 b 9, 87 b 17, 102 a 19, 115 a 14. Wb. has immelei 10 a 6, imnialei 4 b 16, immallei 10 a 4, 27 c 35, immalle 9 b 17, 13 a 5, 13 b 26, 17 d 2. In Ml. immelle is obviously a literary survival. So Ml. has immenetar 26 b 20, 27, cf. GC.2 614.

In unaccented position, in the particles ro etc. u often appears in Ml. for o, cf. my paper on the Particle ro- in Irish (Trans. Phil. Soc. 1896) pp. 99 seq.

A pretonic vowel is lost in tracennsom 27 c 4, traclwnn 101a 3.

ON THE I.ANGTJAGE OF THE MILAN GLOSSES. 51

Fiual Towels. Cf. Eev. Celt. XX, 303—4.

In Ml. it is common to write -ae, -al alter a non-palatal consonaut, wliere Wb. has iisiially -e, -i.

In Wb. irgnae 3al, 14:al2, iorbce IIb 17, l-iaSö, rucce 13 c 17, doröntce 16 a 23, cenelce 17 d 3, tnadce 19 d 16, censce 20 c 8, corce 20 d 1, forbce 20 d 16, indocbalce 23 c 29, länce 26 d 3, diglce 32 c 4.

-a = ae: ansa 53 c 14, menma 53 c 18, trachta 67d20, mraithemnachta 91 c 14 , fortachia 93 d 4 , erchtssecJita 98 c 8, techta 102 c h, innambiasta 121 d 8. In composition niia-sligi 2 a 6, ana-deimnid 42 b 17. Before an affixed pronoun: cumgabtkashi 84 c 3, soirasiu 61c 15, arfemasiu 68dl3, concelasiu 101 a 1, dcrlagiisin {leg. derlegasiit) 74dl3. Biit -ae is here more common: 3 a 15, 19 al, 35 c 33, 43 a 20 etc. Peculiar are atroidfeasiu 134 d 3, arberceesiu 133 d 8.

In Wb. diagniani 3 a 15. lu 'la6 cerudglanta seems to be, as Thiirneysen has suggested, a scribal error for cerudglantae.

-a = -ai: helra 31 b 13 b, cJiumtachta 84 a 10, cnimrechta 46 a 27, durosca 115 b 18, Ünolta 145 dl. In 59 b 13 ätu appears for ettai\ probably m is a scribal error for a.

-cd =^ -ae: tragdai 77 a 19, conosnai-ssiu 70 c 3. In 85 a 4 miintairai = muntire. In gabmai 32 a 4 tliere may be confiision between the non-relative and tlie relative form, see below p. 67.

-ae = -ai: encae 24 a 19, tuatae 37 b 2, ocae 41 d 3, soscelae 42 b 7, rucae 87 d 9, cetnae 115 a 14.

-ae =: -a: gnimae 44 a 23.

-a = -u: In the proclitics ciasa 34 d 6, masa 108 c 16, 118 a 5. Further: degnima 81dl, droclignima 99 dl, tintuda 107 a 2, arda 23 d 23. From the similarity between a und u it is not improbable that these are simply scribal errors.

In romsa 'thou hast been' 96 dl, 108 al apparently, as Thiirneysen has suggested, romsa was extended from the first persou to the secoud because in the perfect these two persons were the same.

-u = -a: sceulu 95 a 10, if it be not a scribal error.

-a = -ea: athrani = aitlireani 97 a 3.

Isolated peculiarities: deichthrebu = deichtlirebo 66 d 9, roech- trannaigtJw = -thea 66 d 1, foto = fotae 60 a 10, fresciso = fres- cisiu 69 b 3.

4*

52 J. STRACHAN,

-ea ^= e: cairdea 93 c 17; in 46 a 16 doirsa is probably a scribal error.

In AVb. aidlea 18 c 11, foirbthea 19 a 11.

-e = -i: esse 60 a 12, 113 d 2, 131 c 14 {essisi 85 c 14), hudde 58 b 4 (but Jmadi 133 c 10), insce 44 b 29, comfoiride 64 c 4. On lassin uile talmain 89 d 18, ule cuaird 25 a 8 cf. Eev. Celt. XX, 304.

In Wb. 15 a 27 nuiednise must be a scribal error for 7iuiednisi.

-i z= -e: trindoti 2d2, esngahtJii 22 d 9, fetarlaici 2-i 6.24, ardi 51 b 10, tairngeri 108 b 17, tiri 121 b 2, aili 144 d 6.

-i = -iu: Imli 53 a 2, (?Mm*49b8; 5Mac&am 62 b 10, faüti 126 b 9.

In Wb. duini 4 b 3, fliZi 13 a 26, imrdti ld7; more strangely after a non-palatal cousonant ceneoli 3 b 25, tigerni 8 d 20. In Ml. 46 d 6 pecfhi is a blander for pedhu.

-iu ^= -i: diigm'diusiu 22 a 5, du laithiu escergiu (a manifest blunder for essergi) 45 d 7, dti recht nuiadnism 64 b 10 (likewise a blunder).

dau==d6: 32 d 3, 35 a 13 (?).

Initial a of a possessive pronoun sometimes fuses witli the final 0 of a preposition:

Jio- = Jwa-: 17 b 7, 20 b 3, 33 c 17, 36 al, 37 b 25, 39 c 26, 57 b 5, 85 d 11. Similarly Jioraili 2a6 = ho araili, in wliicli the accent feil on the second syllable. ')

fo- = foa-: 35b 18, 19, 89c 8, 89dl5, /bm 35 a 9, 35 b 16, 18.

This will explain foniamaigter 26 a 8, for foanimdmaigter , so 85dl0, 113 c 6.

oco- = ocoa-: 19 d 5.

Lengthening of vowels.

In Mod. Ir. vowels are lengthened before certain com- binations of consonauts, cf. Pedersen, Aspirationen 80 sq., Henebry, Sounds of Munster Irish 80 sq., Finck, Araner Mimdsirt passim. Instances of lengthening in Wb. have been noted by Pedersen, Aspirationen p. 83. In Ml. the ~ is often added without any

^) Cf. innaldil Wb. 12 a 10, where the double nn poiuts to an accentu- ation innaläil, cf. Pedersen, Aspirationen 119.

ON THE LANGUAGE OF THE MILAN GF.OSSES. 53

appareiit reason, e. g. domes 15(13, esdmain 27 d 8, over i it seems sometimes to serve, as in later MSS. as a cliacritical mark, e. g. nime 106 a 3, arfoäha j»'92d2, liille 47 d 6, ingraimnnm 87 cl. But the following cases may be noted, tliough all of tliem are not certain:

oll 20 a 3, cJidill^) 104 b 5, cdld 62 b 16, cdlddi 62 b 13, geldae 80 all, midacheiUis 61a 2. In an unaccented syllable: uhiill 100 c 21, imtimcelfamni 24 a 7, acdldad 108 b 9, coniepeltais 99 b 2, comdlnahadar 46 c 20.

dirc 83 a 4, drcae 82 dl, 104 c 2; deddrntui 48 all.

liüm 106 b 6, imdae 62 b 23, dmminn 83 c 3, cindrüim 78 b 3.

ara ccnn 60 d 5, cl 101a 3, 118 a 15, cMiin 84 c 24, dnlnanu 81c 14, adgreinn 54 b 23, innünn'^) 27dl5, 47 d 6, 100 d 6, 111c 13, 139 a 5, inunn 101 c 4, rdin'^) 16 b 15, chldinn^) 91 b 17, dscnnad 63 a 11, echtrdinn 63 a 18, 119 a 14, and 68 c 7, löndas 18 a 10, mind^) 18 d 14, 129 c 5; tentide 96 b 17; nondammctar 79 d 3, dorosluind 58 all, errindem 56 b 22, matindae 79 c 7. In fulungdin 86 c 18 is the mark intended for the preceding syllable?

slechfas 115 a 3; löse 45 c 26.

As to inreith 48 d 3, cl meWi 20 a 20, feith 126 a 1 etc., was a vowel followed by th lengthened under any circumstances in a final accented syllable?

The consonants.

g^ df b ^= Mod. Ir. g, cl, b,

From the combination of certain consonants there arose Sounds expressed generally in Old Irish by c, t, p, in Mod. Ir. by g, d, h; see Zupitza, KZ. XXXVI, pp. 202—244. In Ml. g, d, h are written in a number of cases.

1) But koW, kdl', Finck, "Wörterbuch, but kiltd, Henebry, Sounds of Munster Irish 16.

^) einA Mac Alpin, imü Finck.

3) dnün, Finck. *) rvi, Finck.

*) For this Finck gives kldfi.

') men, Finck.

54 J. STEACHAN,

g: foragab 30 a 9, foragahsat 95 a 12, -foigcbat 69 a 8, cum- gabthi 43(17, cf. 84 c 3, ciimgabdl 79 d 5; fordiuguüsiicr 84 d 2; diosgarthai 128 b 5 ; so in tlie borrowed Gregaib 3 a 15, Mod. Ir. Greag, Grcagach. This soimd is expressed by cg in conti ie- eghtJiar 64 b 8, ecguisti 65 b 2, 90 c 7.

In Wb. asgnam 1 c 18.

d: erdachtaib^) 130b 10; cumdubairt 37 &, 10, 43d20; odardad 98 b 8.

In Wb. cundubart ■! cl 28, asdud 29 a 15, doradad 23 c 16. For t arisiug from d + d oi a, pronoun is written d in adcomla 3 c 13, adbeir 5 a 11, adsode 10 a 9, adohragart 19 b 5. Another orthography in cotdicc 5 b 40, cotdöith 7 d 4, cf. fotddli 12 a 8.

b: ebert 35 c 27, cf. 40 c 6, 94 a 2 (witli ctbert 83 a 5 cf. cetgnithe Wb. Ibl4); adobartar 60 b 17, adrobartatar 14 a 16, edbairt 73 a 10, cf. 87 b 6, 8, 9, 92 b 9; dmbarar 112 a 4, diu- bartlm 54dl8; frehaid 58 a 4; abelaichtJd 74 a 6; so scribturib 25 d 13.

In Wb. conidbarat 1 b 20, adobnrar 10 c 3, 11 b 12, idbart 10 d 17, cf. 15 d 20, 22 b 12, 13, 23 c 32, 21 b 19, 20, 30 d 11, idbarthide 11 b 23; combart 2 c 23, tiubrad 9 d 20, abstil 23 a 10, etc.

Sometimes t is wiitten for unaspirated d: manitentis 35 c 18, anastech 37 d 3, frisna torus 46 all, a toiri 46 a 17, 105 d 10, 122 cl, fortige 75 b 16, fortechtai 81c 15, cu tüthrachtach 102 dl, airtbidib 116 d 4 (contrast 49 a 25), descertdach 98 a 9.

In Wb. na tiubrad 9 d 20, ni tauet 24 a 25.

Eclipsis.

Cf. Zimmer, KZ. XXVII, 449— 468.

c>g: chogud 103 d 5; -rügat 75b 3; slogait 123 d.S; tdrrgud 72 b 10; togad^) S9d 16; tJmasulgud ll<o c 2. ingcert Qlh Ib.

In Wb. roslogeth (pr. m.) 13 d 24 ; täirged 23 c 13.

') Cf. Sarauw, Irske Studier 83, note.

-) = tocad (cf. so-dcad, do-dcad) W. tyngJied. Corresponding to the Welsh word the g is regulär, but this is the ouly case in which I have found it written; O'Reilly gives tocadh. But the word seems to have goue early out of use, and tocadh must be an archaic spelling of a word fouud only in early texts. O'Eeilly gives from Shaw dogadh 'niischief, which, if it be a genuine word, one would be tempted to identify with dodcad, but I have no further evideuce of its existence.

ON THE LANGUAGE OF THE MILAN GLOSSES, 55

^>(7: comaidecht 72 b 18; derhdae 42 b 14, sluinde 37 a 12, soirdae 75a 3, geldae 80 all, coinde 86dl, 126 d 5, rend(B 120dl, isliffde 136 all; loiscde 141b 2; adordais 36dl6, nontjlmidis 119c 2, -andais 133 b 4; nadedbardar {^= ndd-n-tedhartar) 19c 18, -fe\n\dar 39 d 7; rolcldar 96 c 13; naimdea 138 a 6; a deüciud 118 d 11, a dotliaim 131b 4, dia dklitin 90 c 22; in dcgdais 61b 22; daya-dochtaiscd 78 a 4; condarhastar 95 b 6, cf. 101 a 6, odardad 77 a 7, 98 b 8; nicondet 53 a 17; nad desta = ndd-n-desta 94 c 10; amcd dcte 93 b 12.

In Wb. arandathidis 21clll; imdidnibt[]i]er 15 c 25; induccatar 9 b 19; odanicc 3c 27, odised 25 a 6, condartar ialS, cf. 20c 2-1, 28b 31, 5b 11, 21 a8; intan diagmani 3 a 15, dathar 21 c 9, 28 d 4.

b > m: mcc = m-bec 40 a 20; ocmanadar 54 a 12; also in copula forms romatar etc., see my paper on tlie Substantive Verb 11. 1181 sq., 1236 sq., 1313, 1383, 1443, 1471, 1555 sq.

In Wb. in some copnla forms, Subst. Verb 11. 1238, UU, 1461, 1463, 1472, 1545 sq.

Assimilation of consonants.

In has become II: commcdlaid 106 a 2 etc., cf. Ascoli, Gloss. CXLYII; eilled 137 c 5, roheiUed 127 a 13, runeülestar m &. U, eülidi 63 a 16, druilidi 76 a 4; foUatar 77 h 4, cf.82d5 and 46 b 18 (contrast 90 a 9, 18 a 4). The bistorical spelling In is also found.

The spelling -reildisem for -reilUsem (= -reünisem) 63 d 15 could be most simply explained on the supposition that Id had become U] of this change I have no further proof in Ml.

nd has become nn:

(a) chldinn 91 b 17, rinn 145 d 3, dilgiimn 33 c 5; with n: crüin 18 b 4, chlain 23 d 12, dorosloin 58 all.

(b) Before a consonant: innaide 42 c 23 (contrast 42 c 22, indnide AVb. 4al9); tinnagat 93 a 20, thinnacktae 126 d 12, doin- nasatar 30 c 17 (biit in the verbal forms more often doind-, Und-), tinnacul 93 d 6, 96 d 6, 97 a 7, 9, 10, 105 d 10, 124 eil, 126 d 11, 128 d 14 {tindnacul 15 d 6, 137 b 5). As to minc[h]echt 28dl5 (by mindchecht 22 dl), angaid 31a 14 (by andgid 56 c 18), loss of d between n-g and n-ch is also found in Wb.

(c) Before the accent: annu[n]dacomart 36d9 = an-du-n- da-comart] innamdimithe (MS. innandimithe) 107 d 1 = tn-dam-

56 J. STRACHAN,

dmiithe; innid A2Q,i = indid in Wb.; in the article dünn im- chomurc 77 a 15. Reduced to n: dunamcma = du-n-dam-ema 87 d 11, honid 51 c2 = ondid in Wb.; trisnansoirthae = trisin- dan-soirthe 124 a 8; often in the article, see below p. 58.

That mh had become mm is indicated by mec, above p. 55, for m-hec. Ct. furtlier amhus 75 d 8, apparently for ammus cf. 91c 6; imhecJdracJm is written 145 eil, imhlisen 39 c 3, 6, 7 by imlisen 39 c 22.

Singling and doubling of consoiiants. l.

Final l for II: ceil 22 a 4, 95 a 1, 129 c 15, chel 37 a 10, cial 88 b 11, 95 a 9; Jmaü 43 a 13, 51 a 16, hual b7 clS; ^«7 42 b 4. In tlie interior of a word fuilem 36 a 30, olaigthi 88 a 14. In unaccented syllable: tadal 25 a 2, forcal 42 d 4.

For examples in Wb. see Pedersen, Aspirationen pp. 113 4.

Doubling of pretonic unaspirated l: fidlos 58 c 12, rollaad 29 cl; cf. innallatliar 91 d 7. In focidl 125 all flnaH is doubled.

r.

Final r for rr: asher 37 a 18, 110 d 16, diiher 77 d 3, imber 131a 2, 142dl. Before an enclitic: fersom 24 cl. In unaccented syllable: asrobar 17 b 23, docomar 23 d 5, -tahar 54 a 2.

Doubling of pretonic unaspirated r: arranethe 55 a 2, for- roiblang 107 d 13, forruleblanyatar 129 c 21.

For examples in Wb. see Pedersen, Aspirationen 118, KZ. XXXV, 346, 347.

m,

m for mm: trumai 20 a 19, 50 d 8, truim 63 b 7, trom 100 a 10, domataid 56 b 25, 26. In a final unaccented syllable mm, so far as I liave noted, regularly becomes m. In a few cases imm- becomes mi- bef oi'e a vowel : imaircidc 2 b 6, imacubur 34 b 10, imaisndisi 40 b 7. Before the accent imimgaib 22 eil, imimforlaingise 38 d 18, imimmthimerchcllsat 44 c 25. ')

For Wb. see Pedersen, Aspirationen 101 sq.

1) It is to be noted tbat in tbese last instances the foUowing syllable contains m.

ON THE LANGUAGE OF THE MIT>AN GLOSSES 57

Pretonic mm for m: commallaid 106 a 2; innammraithem- nachtae 31b3, 31dl3, 133 a2, innammithuüe 33 d 3, innam- mcssidechtae 41 all, innammaraisnäisen 64 d 2; innaniminäechu 27 d 3, 28 c 7, innammessu 38 c 23, frisnammachabdn 67 b 22, innammaccii 104 d 5, innammerhi 113 b 8, trisnammoUu 115 b 2, cf. 115 b 3, inna mgnea mmoitha 87 b 11, mnammaldachta 110 c 9, innammaini 43 d 18, 98 a 6, innammaige 48dl2, innammücnai 95 c 5; innammedon 45 d 14; ciammeit^) 25 c 4, 26 a 10, 138 c 12 (ce meit Wb. 33al, 34 a 5) 2); dimm ces 23 d 9, huamm öintaid 118 a 2; frimmaccu 43 d 1, 78 b 11, lammaccu 49 a 20, lammeit 91 c 19, 95dl3; nammehuü 49 d 3; bammo 86 d 6, hammadach 135a 9; dommathi 18c 7, dommuinfide 40 eil, fummenatar 4:d?il6, dommumetar 49 b 7, 113 d 11, dummessursa 78 a 11, dummidcthar 82 a 3. In the infixed pronoim -tmn- regularly before a vowel, except dumemaese 55 b 2, dumemse 72 d 11, conüidlia 74 c 16, dumimmerchell 108 a 122; liacJiammdarbanarsa hQa. 22] so -dämm-, except indamerbain 29 d 5, dunamema^) 87dll.

For Wb. see Pedersen, Aspirationen 107, and add rommunus 24 b 17, 18. In 24 d 11 nammuimme is rather gen. sg., and in 18dl3 irmam miiisea is acc. pl.

n.

Final n for nn: rdin 16 b 15, rain 16 b 16, 24 c 2, cruin 18 b 4, cMain 23dll, archiun 67 d 8, cum 74 bl, tön 129 d 5 fodglein 37 b 12, Ihm 89 d 6. In unaccented syllable: coitchen 14 d 12, 27 b 13, 37 a 19, 53 b 27, 54 a 20, 56 b 41, 73 d 7, cocran 87 d 17, colain 38 c 9, echtran 14 a 7, forcan 91a 21, dorosloin 58 a 11, tororansom 29 b 8.

For Wb. cf. Pedersen, Aspirationen 111 sq.

n for nn before the accent: dunamema 87dll; n often in the article for nn or nd: 19 a 2, 25 b 9, 30 b 7, 23, 32 a 25,

^) Pedersen, KZ. XXXV, 430, has pointed out the discrepancy between ciammeit with unaspirated m , and Med. Ir. ca mlieaä. But for Scotch Gaelic Gillies, Elementary Gaelic Grammar, p. 81, gives cia meud, of which instances may be found in Maclunes, Cömraidhean (Oban 1892) pp. 19, 20, 32. Mac Alpin has CO meiid and co viheud. For quantus the High Soc. Dict. gives cia mar. Does the aspirated form contain a neuter possessive a? Cf. 0. Ir. nied a mit 'non tantum'.

2) It will be observed that in the majority of these instances the foUowiug syllable contains m.

58 J. STRACHAN,

37 b 27, 45 b 20, 49 b 7, 54 c 28, 56 a 24, 72 b 9, 85 c 5, 90 eil, 92dl2, 102c7(?), 108 b 2, 127 c 12, 136 d 10, 138 c 3; furtlier hia aicsin 51 d 14; cf. also ina nienmain 54 a 29.

In AVb. triain intama'd sin 5 b 20; tarcintaib 33 b 21. In Wb. 26 a 8, according to Prof. Chroust, tbe MS. has inapid.

Final nn for n: talmann 40dl6; persainn 72c 10a, 110 d 7, 115 a 2 (bis), 129 b 8, 132 a 1, persinn 91 d 3, persann 90 a 12 (in persannaih 25 d 13 tlie doiibling lias spread to tlie interior); Ucuiun 55 c 1. After a consonant: sathairnn 112 eil; suirnn 121c 14; dedairnn 44 a 2, 48 c 4, cf. dcdarnni 97 b 3, so 57 a 6. Note also -soirainni 93 d 10.

Cf. Pedersen, Aspirationeu 111 113.

Pretonic nn for n: conneta*) 32 d 15, cf. 33 b 5, 37 b 15, 54 d 17, 61 d 1, 91 a 19; inn cchaih 43 d 3, cf. 26 b 7, 30 a4, 46b 28, 69 b 5, 69 c 7, 115 b 7 ;2) imihnm'middar 105 al, cf. 126 c 17; rinnanainitib 44 a 18; lannech 31a 6, 42 c 13; frinnech 23 c 20, cf. 75 a9; fonna inni 37a 14; cennahec (?) 51a 5, rennagahaü ilhld; anni 90 b 13; fonnitfea 17 a 4, dunnic 69 a 20; nonnoduimussaigtis 136 b 5; dmminnimdi'hatami 83 c 3. Before a consonant: inngnim 128 d 11; dianndergeni 69 c 7, tridnndroclignimu 84 c 14, diann- damnad 140 b 11, conngestais 131 d 13; innsin 44 c 10. After the accent ingamnti 116 c 4. In the infixed pronoun of tlie first person pliiral: dnnnucsat 92 dl, dunnemtharni \21q,1, codunnais- sühtlieni 110 c 4, bnt doneimni 110 d 9, arünutangar 135 a 2; before a vowel -dann- is regulär.

In Wb. the pronominal -n- is also foimd doubled, Pederseu, Aspirationen 119, and add nonnertarni 14 b 13.

S,

In Ml. the reduction of ss to s has gone much further than in Wb. (for which see Pedersen, Aspirationen 91 101): e. g. dufesatar 24 b 19, nutcscd 29 d 9, niese 31 c 28, cf. 31 d 8, 36 a 17, 51c 21, 55dll, 94 b 8, dufesed 33 b 12, mesa 34 a 5, asardae 35 b 8, usar 35 b 24, esartaih 36 b 17, 37 b 29, esaircnea 51 b 21,

*) For nn nd is written. in condetaitis 125 a 4, cf. conderbailt Trip. Life 14, 1. 30, and the like.

2) This inn is in later MSS. written ind, e. g. ind ifernd, Trip. Life 92, cf. indaidchi Ml. 42 c 23?

ON THE LANGUAGE OF THE MILAN GLOSSES. 59

osccsar -14 a 4, fosach 44 b 10 etc., tresn 49 a 18 a, wjesar 51 a 17, duaisilbi 51 b 12, duescmar 56 a 13, fosisefar 58 c 17, cosoigtJii 146 a 8, csaninu, esanmae Ascoli Gloss. CXXVI; clais 2 b 7, 136 a 8, ngcs 39 b 3, fcs 51 b 7, cf. 80 b 11, Jes 2 a 6, 3 a 14,

35 b 25, 36 c 10, 58 d 5, 97 d 7, Uns 34 b 6, ««es 30 d 25, 31 d 6, 38 d 1, 47 a 5, 54 b 2, 94 b 7, 103 c 8, 106 e 11, tes 42 c 29, 97 c 4; ks ('with him', down to fol. 60) 30 b 11, 33 b 21, 33 c 17, 34el7,

36 a 14, 36dl2, 37 c 16c, 42 b 7, 44d6, 46c3, 47a8, 14, 49 a 27, 50 b 12, 54 a 12, 55 c 1, 10, 56 b 31, 58 d 16, 60 a 7, (less 35 d 24), hsom 18 c 6, 23 b 12, 30 d 19, 44 b 17, 45 c 9, 47 c 16, 17, 50 b 10, 50 c 20, 50 d 6, 53 a 17, 54 c 35, 56 a 20, 56 b 32, 37, 57 a 9, 59 b 10, 60 a 4, 60 c 5 (Icssom 40 a 14, 47 c 5, 47 d 2, 54 c 3, 40 a 14, 56 b 1, 60 c 2). For fris, mese etc. I liave no collections. Pedersen (p. 96) notes the exceptioiial treatment of hircss in Wb.; Ml. lias hires: 14 b 15, 14 c 6, 15, 16, 19, 26 b 1, 31 a 5, 85 d 8; so iresaicj 31a 3, amairis 97 il 10, 13, amiresach 30d28, cf. 48 a 16; but hirisse 14 c 10. It may be noted generally that in Ml. reduction of SS is more complete at the end tlian in the inferior of words.

SS for s: dnssceidat 83 b 8, fnsscannain 96 a 4, frissnidi 127 d 14, frisorcaissm 44 b 31, conosnaissiu 70 c 3, assreud 48 c 33.

c.

oc is written in those cases in which Wb. writes occ, except occa tuididin 86 a 1 (cf. occurohae 98 d 8), cf. Pedersen, Aspirationen 118, Zupitza, KZ. XXXVI, 209. For the general statistics of Single and double c, t, p reference may be made to Zupitza's paper.i)

Aspirated s and /.

In Ml. f and .y are not found. The aspirated letter is sometimes left un written:

f: -rurescesset 34 eil, nephrescastaih 40 b 10, cf. 56 dl, terochraic 36 a 32 etc., 115 d 6, 127 a 12, 13, atlmisti 40 a 8, nepliis 58 a 20, nephrcptliae 58 a 17, nephreptanaigthe 76 a 17, roeeth 126 a 6, chrosigül 138 a 2, rinn 54 a 3, allethe rissan 30 b 2,

') It may be noticed iu passing that, as appears from Zupitza, i-eduction in macc is rare except where the c is palatal. Similarly in Tur., where note also sacaird by sacardd, camull by g. camul.

60 J. STEACHAN.

re 44 b 4; moisitiu 46 b 12. meuJae 47 e 4, tortachtae 108 a 1.

Note the spelling nufiadnisse 24 d 24 for what is usuallj written

nuiadmsse = nüe-fiadnisse. In thufortacht 44 c 20 f is written etymologically.

In Wb.: ardlathi la3, indectsa 3 a 7, 3 c 22, lalO, iiS, oinecU 3b 3, orcital 8 b 13, anadiadar 27 a 10, ara laith 30 d i.

s: intesseTbech 63 b 8 (bis), siraigligi 78 c 12.

Miscellaneous notes.

d written for th: pecMachu 26(il4, -chaäraig 66 c 14. duairndredat 81 b 2, f aidsine 81 e 6. comchadugud 112 b 5, frith- chadaigthe 114 b 19, idi 124 c 8, hendachdai 138 a 1.

In Wb. diidrad 3 b 21, dedhir 3 b 30, ci 6 a 8, 12, 9 c 10, adramaü 6d6 (adthramli 9 3.14:, 23 c 27), aidrech 9h2f), adldig 9 eil, aidchomarcaib 9 d li, aidchrochad 11 d 7, bede 13 a 9, mddramil 13 d 10, fridoirced 14 a 27, didlea 18 c 11, ledchollbe 23 d 31, foraidmet 24 c 2-

w = w^: forgairib 66 c 3, et 67 b 8, 101 c 6, 103 d 27, tair- giriu 33 d 22, dundrairgiurisa 109 c 9.

In. "Wb. tairgiriu 19 c 3. In "Wb. 10 d 37 infolngithi for infolgithi indi- cates that big and lg had fallen together.

fef written for b (= v): cohfodlus 22 b 1, cohfodJaid 86 d 5.

/"written for bf: atrefea 36 a 18 b, 107 a 15, atoifea 114 e 2. In Wb. cotofutaincsi 8 clß, söifitir 26 a 21, atrefea 30 b 18.

pf written for f (from sv): andundasepfainn 36 d 17.

h written for bf: atrebea 35 b 24.

/"written for b: amal fid 34b 11, 37b 22, chetfaid 53b 20, findfadach (= find-bethach) 56 b 44.

th for t {= -th-t-): rethae 68 b 10, fritheirissem 83 all, noreithis 129 d 4, dimgaithar 54 a 30. Cf. immeraither Wb. 14 c 22.

d written for t (== -dt-): nundedais 83b 3, nodedais 102 d 14.

PecuLiar is faissine 25 b 6 for fdithsine, which developed regnlarlj into fäitsme, later fdistine, cf. Pedersen, Aspirationen 161.

amal not amail: written in füll 90 a 10, 107 e 8, 118 d 13, 137 c 13. So far as I have obserred, M. has intan not intain, except 27 d 10, 140 c 9.

ON THE LANGIJAGE OF THE MILAN GLOSSES. 61

As de in Ml. lias ofteii become do, so conversely de is wiitten for do in 21 c 3, 33 a 5, 44 c 6, 55 c 1, 56 b 1, 72 b 5, 134 a 3.

So in Wb. 17 a 11, 2i d 10.

Aspirsition.

In Ml. 1) aspiration is found in a number of cases wliere it is absent inWb., cf. Pedersen, KZ. XXXV, 330, etc. Such are:

(a) indate chlaidib 77 a 6, indaas cliumachtai 26 b 6, nidat chummai 115 b 3.

(h) hiid eMail 56 b 33, nili cliondumu 35 d 17, na hitli chinind 87 a 3, ni hitJi clwmdidnad 62 b 6, comhed eliiall 67 d 24, rohöi cJioead 137 e 8, cinid fil chairi 30 a 2, cf. 55 d 25 (otlier- wise 30 b 2, 57 c 5).

(c) mani dene chatJm 37 c 15, cf. 56 c 16, cocarad eliain- (jnhnu 14 a 8, cf. 95 a 5, dorignius eJwmgnimu 47 a 20.

{d) fritcurethar clwill 41 d 16, freeur clieill 43 a 2, 106 d 3, but usually unaspirated.

(e) contoat cJiucai 46 cl; cf. rissan- 30 b 2, rinn 54 a 3, re 44 b 4.

(f) Aspiration of initial consonant in relative forms: chanas 24dl4, so 29 b 4, 30 c 3, 114 b 7, 122 a 12; amal ehonnoscaigther 38 d 16, amal cJiondeganmi 107 c 8; chontarchomraic 57 a 14. In 94 a 21 tJiracJi[t]üh is stränge, as it is not tlie proper relative form.

After cid the relative form is sometimes foimd, cia gabthar Wb. 29 b 5. This may explain cia conchelae 106 c 14, cia duthlidched 124: d 9.

(g) After ar: ar chomallaihitir 109 c 9, cf. 42 c 8. But this is exceptional.

*) As aspiration is sometimes found in Ml. where it is clearly wrong, some of tliese instances may be scribal errors. Instances are the followiug; suiiischclaichthi 45 a 3, tinthuda 57 a 9, fochethoir 126 d 9, fritJiorthai 132 b 1, aitherrech cheitbuda 98 b 5, cf. 98d2a, forthacht 93 c 15, incha[th]rai(j 54 c 26, incheil 129 c 15, achethardae 97 a7, cf. 133b 5, inna chcnel G7b24, cf. 103dl4, chetlaidib 61 d 5, cf. 119 d 3, 125 a 2, for chenn 44 d 29, fricheill 56 b 33, iar chetbaid 68 c 14, ara chenn 60 d 5, a chretem 97 b 2, a chonucbatis 58 c 2, nudachelat 54 c 9, cf. 61 a 2, niba cliian 56 d 7. In many of these cases the mark of the long vowel seems to have beeu mistaken for the mark of aspiration.

62 J. STRACHAN

(h) The following- may simply be noted as irregulär: duth- luchedar 38dl, co duthluclier 49 d 10, duthlucMmse 71c 20, fucheiUfea 90 c 15, adcliess 96 d 1, risiu adchetli 38 c 9. Cf. also p. 67 sq. below.

In Wb. rochrochsat 5 c 11, co forchongramni 11 b 16.

Aspiration is sometimes wanting- where it miglit liave beeil expected. Biit as aspiration is often left uiiexpressed in Ml. tliese are in part at least clerical errors. It will be sufficient to refer to tlie following:

(ö) After -hu: 34 c 17, 53 d 6, 100 b 22.

(b) After -had, -bed: 46 a 27, 65 d 5, 137 c 12.

(c) issi cetbaid: 36 a 1, cf. 74 c 21, 74 d 13, 101 c 6.

{d) In relative forms: dutiagat 10^h\% diitciytis (?) lOShl, äiiceltar 111 b 11.

Declension.

The article.

In tlie article d is often etyniologically written before s where t would be correct: isind saltair 2 d 2, ind sailm 24 d 22, 26 a 2, isind sahn 50 d 4, 70 al, 77 b 11, 101c 6, 103 b 10, 108 b 16,

109 b 2, 128 d 15, 17, 133 b 16, asind sahn 103 d 16, dund sahn

110 d 6, dund sil 44 a 10, liond soinmichi 48 c 16, dund soirad 68 d 4, Jmand sechnall 70 b 3, huand soud 118 cl, ind sainredach 124 d 14, ind solam 131 b 5.

In Wb. I have noted ind sosceli 18 c 6, itid senduini 27 b 8.

Before s in is rare: in saihn 25 a 6, in suin 37 a 10, issin sahn 54 c 4 (cf. insuidigüii for int-suidigthi 'instituta' 146 a 4, cf. insamil Wb. 30a25): For n for nd or nn before a vowel see above p. 58.

Conversely t is sometimes written for d: isint aimsir 14 b 13, dunt foirhtheiaid 14 c 8, dunt imluad 15 a 17, isint epistil 26 a 3, isint ercltru 30 d 27, isint faithsini 35 b 18, int aithisc 35 c 23, int atlaigthi 36 b 19, iarsint intliuclit 37 a 8, int Jtuile talam 45 d 8, int atlaichtho 66 c 5, int ithlair 137 a 2.

Cf. dontlathur ^^'b. 5 c 16.

With the preposition for- for sometimes appears for fors-:

ON THE LÄNGUAGE OP THE MILAN GLOSSES. 63

foran- = forsan-: fora faciem 122 c 6, cf. 126 eil, 131 c 14, So witli tlie relative: forarohae 38 c 4, 64 a 12.

In Wl).: foratait 4 d 15, foranidparar 5 b 6, forataibre 2'Ja23.

forind = forsind: form ynwi dih 11, forind nim 120 d 7; cf. forincanoin 60 b 14.

forna = forsna: forna irre 69 a 11, forna nahndea 138 a 6.

fornaih = forsnaib: forna ihriathraib 27 d 22. C"f. fornaih gnimaib Wb. 5 a 5. ')

In tlie nom. pl. inna sometimes appears for ind: na testimni 38 c 9a, inna testimni 38 c 9 (contrast 38 c 8), inna Icomain 80 a 10. Cf. innahi (sc. pectJä) 46 b 28.

Cf. na tri rede Wb. 29 a 16, cf. Mg. Forscb. X, 77.

In tlie dative plnral tliere appear by tlie usnal forms:

(«) honai: lionai doinmechaib 34 e 1, honai gabalaib 54 b 25.

(b) dona- etc.: donaJii 46 c 7, donahisin 57 cl; cosna coic

amnanib 38 b 2; huana cumgaib 41 a 7, Imana fochaidib 54 a 18,

hona mainenaib 69 c 5; isna focliaidib 74 d 5, isna noib 122 a 3.

lu Wb. the oulj' peculiarity that I bave noted is arnab 2 a 15, 21 a 13, dinab 13 d 33, donahallaib 12 b 2.

Tlie noun.

In tlie gen. sing, in tomais 20 a 21 is peciiliar. In tlie nom. and acc. plur. of nent. o stenis wliere tlie noun Stands by itself tlie longer form always appears, e. g. tercitla 19 b 10, dligeda 35 b 1 etc. Tlie sliort form appears only witli the article inna (except scchalaiU dliyed 18 eil), e. g. i^ma imned 21 c 3 , witli wliich the loiiger forms are also found, e. g. na beida 19 c 9; if niy observations be correct, the former are slightly more numerous (20 : 17). (In Wb. of the shorter form I have noted only naclia arm 22 d 14). The adjective has always a.

1) Before the negative nd- we bave for- in forna fil 56 a 13. In the Laws I think I have seen forsna-, but uufortunately I canuot find the reference. The rule woukl seem to be that with s is present after pre- positions with which it appears in the forms of the article: forsna- and forna-, lasnabi Ml. 50 d 2, asnachatucad Ml. 125 b 7, dinacoyibi Ml. 85b 7, donarobu Ml. 129 d 3, ocndchfil LU. 36 b 5.

64 J. STRACHAN,

From neiiter i stems may be noted na rincl 2 a 14, tarsna mure 122 a 3, from a neuter u stein, na torus 46 a 12, by doirsea, cf. Idg. Forsch. X, 76.

The adjective.

In ciaptar mora a liecthai 98 c 5 moir has been replaced by mora. So in the acc. lucu arda 23 d 23 for liicit ardn, if it be not a scribal error.

Cf. maicc cöima Wb. 27 b 16.

In 78 b 19 daingni is stränge; daimjnca might have been expected.

From -«- stems may be noted:

(a) nom. pl. neut.: inna Jiuaisli 48 b 7, inna isli 7 inna coh- saidi 81 e 15, docliraidi 68 d 2, inna fudmnnai 81a 4, 138 d 9 (but in Wb. substantivally fudmnne 5 c 17, cf. 8 b 6).

{h) gen.pl.: sonairt 51 b 3, innandoine nangaid 31 a 14, in- nannaimtine n deithhir 38 d 2, innan damdn nallaid 59 dl; diiä li c 3. Substantivally inna coniailte 27 c 2. From Wb. I have no examples of the case.

(c) Noteworthy further is the n. pl. deeth 120 b 3 by deedi Acr. 39.

Peculiar to Ml. is -imem, -aniam in the Superlative, see Solmsen, Idg. Forsch. XI, 223 sq.

The proiioun.

Personal pronouns.

By issnisni 30 a 20, 102 b 15, 127 c 2, Ml. has issisni 78 a 1, 92 c 2, is sinni 63 c 15, 138 c IIb, is nini 43 d 5, is ninni 93 d 4.

For doniMX. has regularly dam (35 times); but dorn 47 c 4, 55 a 19, 118 a 5.

Wb. has dam oiice, 4 b 29.

For duitMl. has regularly dait (28 times); but (/h/^ 44b 23, 44 c 19, 92 a 20; deit 91 b 16, 129 d 22.

Infixed pronouns.

1 and 2 sg. and pl.: .

Peculiar to Ml. are -am(my, -damiin)-, -at-, -dat-, -an-, -dan(n)-, -ah-, -dah-. For the instances see Sommer, CZ. 1, 183 sq.

ON THE LANGUAGE OF THE MILAN GLOSSES. 65

In 78 c (J Sommer would correct -dun- to -dan-. In Wb. there is ouly the io\ihtfn\ inäatbendachub iiSdll, cf. CZ. 1, 189, which is, however, supported by dam above.

Isolated peculiarities are: indaroncomairlecis ni 77 d 6 (et CZ. I, 187, tlie form is liardlj- a mere scribal error); cotoscaigther 55 b 3, cotnessiusa 126 c 17, cf. CZ. I, 191.

"Witli regard to tlie longer forms of tlie first and second persons, and also -da- of tlie tliird person, tlie following may be noted:

After for- Wb. has regularly fZ . ., wlietlier the form be non-relative or relative, 7 a 12, 19 d 27, 31 c 16, 3 b 23, 9 a 16 (of -da- of tlie tliird person I find no instance). Ml. has regularly t . ., wliere tlie form is non-relative, or wliere relative -n- is not obligatory: fortanroiclian 22 c 3, fortattet§u 43 b 11, fortacomai 29a 3, it he furtanroichechnatar QShl, forfacongair b9 eil; forda- cain 30 d 12 is an exception. Wliere tlie inflxation of -n- is the i'iile, we have amal forndacongair 94 b 3, but fortamdiucuüsetsa 44c 32, fortaiihristisni V^hUi, both dependent subjimctives. Witli con- the rule is that cot . . is iised, except where a relative -n- is to be expected, in which case we find cond . ., Thurneysen, Eev. Celt. VI, 321, cf. Sommer, CZ. I, 194. Exceptions are cotam- moscaigse 29 d 3 (which Sommer vainly tries to get rid of), iar- sindi cotannairlic (leg. cotanrairlic) 125a9. •)

In the other persons the following points may be noted:

Infixed -d-, -da- in nicondrohae 41 a 5, nicondahia 69 a 9.

fritciirethar for frissidcurethar 41 d 16.

aras-: arascelaitis 26 b 19, cf. 36 a 18, CZ. I, 206.

-s- before a vowel: immusacaldat 131 c 19, cf. CZ. I, 206.

-ia- in cofotahothad 33 b 16.

-s- in a relative form: corrnj) leir roscomaUathar 129 b 2, cf. Wb. 9cll, ßCr. lOblO.

Extension of t {= -d- d-), after the fashion common later: possibly in atindided 123 b 15 (though not improbably it is to be corrected to ataindidcd), and atrim 49 all. In ised duducai immedon 27 d 23 the d is peculiar; perhaps we may compare the relative use of d in Middle Irish, e. g. LU. 8bl6; cf. also is debe tintuda duduic? 67 a 3.

•) Cf. iarsmdi ronan Ml. 126 bl, iarsindi etiringen 94:bl2.

Zeitschrift f. celt. Philologie IV. 5

66 J. STEACHAN,

In Wb. iiistaiices of extended t are atminneä 2 c 6, atroillisset 4 c 15, atrothreb 20(13.

The infixed pronoim appears in what is an irregulär Position accordin.g to tlie Olcl Irisli rule in arrotne'dhhis 46 b 20, cf. 46 d 14, iii rumcJiomarleicis ladS, cf. 105 a 6, forrnmcJtennadsa 127 c 10.

So in Wb. dorondonadni IG b 17, conromiccad 28 a 10.

Demonstrative pronouns.

From siele suiiJih sometimes appears for acc. pl. stticlm: censuklih 20 d 3, frisudib 31 a 18, 126 b 7, tri stiidih 56 b 15. So in Wb. 6bl7, 8 a 12, 9 c 2, 17 d 11, 21b 11.

-sem for -som in Usern 50 b 10; cf. doihsem Wb. 28 d 19. mse for inso: 86 c 3, 114 a 1, 115 c 1, 128 d 9. For inso and insin appear sometimes so and sin, witli loss of the unaccented syllable.

so: trachtaid so sis 55 c 14, is he so sis 34 b 8, issi so sts a eMail 51 d 6, cf. 65 a 3, 88 d 6, 114 c 7. In AVb. ciaso demnithir so 28 c 14.

sni:^) is jiecead sin 43 a 10, ised nohiad sin 32 d 5, ni samlaid sin 44 b 23, cf. 57 c 12, 75 b 7, 90 b 10, 120 d 3, 131 d 12, asher sin 127 d 15, cf. 127 d 14.

In Wb. dagniusa sin 14d26, is samlaid sin 2%\i 11, c>-eihwec/i sin 28 d 23.

In AVb. and Sg. cach prevails, in Ml. eech\ for tlie occurrences see Ascoli, Suppl. Per. Arch. Glott. Ital. 1900, pp. 92 96.

In the neuter nach seems to be used for na in naeh quod 101a 5.2)

') From tbis niust be distinguished sin witb prepositions e. g. arsin Ml. 130 eil etc., asin Ml. 59 a 21 etc., cossi« Wb. 15 d 30, disin Ml. 37 b 24, dmin Ml. 43 a 17, fosin Ml. 42 c 24 etc. , frisin Wb. 12 d 41, issin Wb. 12 d 5 Ml. 130 b 8, iarsin Wb. 13dl8, 19, resin Ml. 102 d 7, trisin Ml. 60 b 15, wMch is like sc in cenmitha se Wb. 8 a 2 , cosse Wb. 17 a 12 etc. , hisiu Wb. 17 b 13 (also siu witbout preposition W^. 13 b 21 etc.), desiu Sg. 71b 2.

*) In Ml. 44 b 19 Ascoli (p. 90) would change ni (erhurt nach to ni ctrbutt nech, and he translates 'nihil dixi', but tbat would require ni, the declension of the independent neuter being: noni. and acc. ni, gen. neich, dat. nench. The text should be einended to nach ar mu peccad doratad form.

ON THE LANGT JAGE OV THE MI [.AN GLOSSES. 67

The verb.

Relative foriiis.

In tlie 1 pl. the non-relative form is used for tlie relative in niecl amet ücmnigmini 35 b 1, similarly 15 a 4, 22 c 5, 24 a 18, 31b 15, 32 a 4. Conversely lahraimme 31 b IG. Cf. Pedersen, KZ. XXXV, 376.

Extension of relative forms: rongnitha 93 a 3; issamlid insin asmhertnr 23 a 12, issamlid inshi immetet 45 e 9; sie äone- semar 5(5 a 13, sie rttndgahsat 67dl4, sie aUcssom 104 b 5, (contrast sie fognither Wb. 27 b 9), sie foUintar 123 a 10 (cf. KZ. XXXY, 391); resiu dondichsHis 104 c 5 (cf. KZ. XXXV, 389); i) amal is Iw imratih gnaither 38 a 5, 7ii fris ruchct 64 a 13. In Wb. we find isamne atda 6 a 19, cf. 12 d 7, 7nad amne lahrar 12 c 36, bnt in Ml. is amne as mir 114 a 9; in Wb. we have massu ammin ataam 13 c 12, but in Ml. is dmin as cert 62 c 7,2) Pedersen has pointed out the contrast between cech ret runccat les Ml. 57 b 4 (cf. nad rancatar les 97 d 7) and sechilied a less Wb. 7 b 3; obviouslj^ the explanation is that roiccim less has become fused together and is treated as a Single word. Here attention may be called to the irregulär position of the infixed n in frittatniarrsu 93 a 15.

Omission of relative -n-:'^)

intan doher 49 b 7, intan rolöi 71c 15, intan dobera 90 c 14; for Omission in copula forms cf. Substantive Verb, pp. 68, 69. Owing to the corrupt State of the Milan Glosses it is liard to say how far we have here the beginning of the later Omission of relative -n- (cf. GZ. III, 412), or how far we have merely scribal Wunders. In 36 d 16 anmidacomart should in all proba-

1) In Ml. 65 b 6 it is hard to believe that nundnerbai is for nudnerbai. Pedersen, KZ. XXXV, 393 seems to be right in suggesting that the con- junction an 'when' is to be supplied in thonght.

2) In KZ. XXXY, 391 Pedersen calls attention to some other alleged irregularities. In 53 a 1 dtrachtid is hardly anything but a scribal error for trachtid; in 56 c 11 ducad seems to be a scribal error for duucad, similarly duic 25 d 8, duicsem 111b 15; on ni üb matar 69 b 3, cf. CZ. III, 482.

ä) It does not seem to have been noted that, when the short forms of the infixed pronouns of the first and second persons appear in relative use, relative -n- is not inserted before them, e. g. Wb. 24 c 4, electionem .i. dob- rograd 'wherewith ye have been called', Ml. 103 c 15 iarsindi doibroigasa leg. dobroignsä).

5*

68 J. STEACIIAN,

bility be corrected to annundacomart ■== an-du-n-da-comart. In tlie siibjiiiictive wliicli renders a Latin Infinitive Compound verbs sliew regularly inflxed n\ hence fuduidchestar 36 b 10 sliould be emended to funduidcliestar , asnidiset 23 a 19 to asnindiset, and in Wb. 9 a 7 dodnindnastise to dondnindnastesi. •')

Notewortliy furtlier are cid dian 7 cian notJieisinn 41 d 9; is riiicim less 22 c 14, contrast Wb. 21d9, 32 a 25; acht immfiliimchcllat 68 d 3, contrast aclit rondasaihset 24d24; is denitJiir sin arachrin 57 c 12, fohithm arachiurat 59 b 9, but intan aracrinat 73 c 2 (cf. KZ. XXXV, 406).

Witli amcd 'as if Ave find botli awal nongnetis 30 a 4, cf. amal nomhemmis Wb. 9a3, and amal duherad 55dll, cf. amal dohcrrthe Wb. Ilcl2; different is amal immechomairsed 63 c 9, •\vitli relative imme and aspiration; amal immeradad Q'^ c 18 is ambiguous.

For ar- ara- appears in relative forms, cf. KZ. XXXV, 377. In Wb. ar- is sometimes found before ro: amal arrograd 9 b 13, arrodihaid 11 a 19, arrndcrgestar 4 c 13. Tlie only otlier instance that I have to liand is arthä 30 d 13.'^) In Ml. ar is frequent before ro-: anarruhnrt 42b 6, cf. 33el4, 53 a 12 (contrast 108a 2, 125 d 5, 131 all, 136 b 3); arruceig 54 b 29; arrngenisiu 'gessisse' 72 b 20 ; läse arroneith 50 b 8 , arruneid ' expectasse ' 68 a 6 (contrast 46 d 4); arroiscstar 'innismn' 18dl6; arruthroith 38 d 7; anarröct 16 a 4, cf. 17 e 3 (contrast 17 a 8, 25 d 10). But ar- appears also elsewliere: aregi g. conquirentis 29 d 10, cf. (contrast 29 b 3); arossa 96 a 11 (contrast 134 d 7); indi ardibdai 48 c 33; arutaing g. reficiens 64 c 20. In 53 c 9 armbertliar is irregulär for aramhcrthar. In 136 a 8 araruichiur is non- relative. Witli da a relative form is sometimes found, cia gahthar Wb. 29 b 5. That would explain ciararuhartatar 91 bl, mararubart 112 b 5 (cf. maimmidarnactar 17 b 19).

So imme- appears relatively, KZ. XXXV, 379. But in Ml. also imm-: immairc 74 d 13 (cf. KZ. XXXV, 405); imradad 41a 4, In 66 d 18 animdaig sliould probably be emended to animdaaig, cf. imdaimgaib 38 a 3, imdaimgaham 35 d 19, imnimgdba 15 b 12 (but immenimgaib 29 d 2, cf. 35 dl, 41a 6). Non -relatively immefrecrat 58 a 11 (bis).

1) Isolated and peculiar is mitnimret 7i b 22, if it be not au error for »li-n-imrct.

^) As to arfulnias Wb. 21 a 2, it is quite obscure to nie.

ON THE LANGUAGE OF THE MILAN GLOSSES. 69

Compound verbs.

Sarauw, after Thurneysen, has in liis Irske Studier 61 sq. (cf. CZ. III, 601 sq.) pointed out certain variations of prepositions in Compound verbs. In Ml. we have Innovation in adidroüUfet 61 a 20, adidroillisset 61b 17; furtlier in -aiperr 14 d 13, -aij^red 33c 17, nnaipir 56dl6, aipert 50b 8; -aipled 85 d 8, -apail 91 d 2, aipleat 104 h 2, apaltu 30 d 14, by the side of tlie regulär forms.

Conjugation.

Present indicative.

In 2 sg. of verbs of radical verbs Ml. has duhir 110 d 13, cf. 111c 13, 63 c 13, confoirsiu 114c 2, doneinmi (or ipv.?) 110 d9, forteig 44 b 32; but asrenai 44 a 6, frisorcai 44 b 21, fodaimi 55dl4, cf. 55dll, arafoimi 68 a 8, -edainni 64 a 4, durigi 108 d 8, conrigi 119 b 8. i)

Imperfect indicative.

In 53 d 6 asherad appears f or asbered ; so iarmindochad 58 c 7, wliere iarmindoiched miglit liave been expected. In tlie 3 sg. of the past -s- subjunctive -ad sometimes appears for ed: notesad 34 d 6, dwtabosad 18 a 7, frisnorrad 124 d 8,

Preterite indicative.

(rt) Reduplication : forriidcdachsa etc. cf. Particle ro- in Irish (Trans. Phil. Soc. 1896), p. 105, fortanroichechnatar etc. ib. In inrograinn 26 b 24, forrochain 68 b 8 o may be written for öi, See above p. 49. In foroiblachta 58 d 6, doroigad 123 a 14, dtaroichet 44 b 4, 6i has spread analogically from the active to the passive. Note also rocadiain 48 b 11; fororaid 51a 23, cf. Trans. Phil. Soc. 1900, p. 414.

(b) Transition from perfect to s preterite: arrwmuinset 90 a 1 (I have no other instance of the preterite of this verb), foruraithniinset 135 a 1, nirufresdsset 72 c 13, cf. 34 eil. 2)

Cf . arröimsat Wb. 26 a 23.

*) Cf. arafoemi Stowe Missal 66 a.

*) In 46 b 28 roguid seems to be an error for rogaid, and in 54 d 7 rolin for rolil.

70 J. STRACHAN,

(c) From clogniu sliorter forms dorignis etc., Particle ro- pp. 23, 24; ni dermis, nach dcrni ib.

(d) By conoitechtatar in Wb. 8 a 14 we liave conaittcchtatar in Ml., cf. Thurneysen, KZ. XXXVII, 57.

Future.

In -fuklema 56 c 9 we liave transition from tlie reduplicated future to the e future, cf. CZ. III, 482.

Infinitive.

From dgur Wb. has digthiu, Ml. aigski 51 d 12, by aiclithhi 82 d 8; from ad-ro-sU airiltm is peculiar to Ml., Ascoli Gloss. LXXXI.

In tlie Infinitive, from the frequent use of the dative with do, there is a tendency for this case to replace the nominative, cf. Zimmer, Gott. Gelehrt. Anz. 1896, p. 379. Instances of this in Ml. are: aicsin 44 e 6, 116 a 1, deicsin 56dl5; taidbse 90 b 14; dum lOSh 12] tahairt 27 c 21, 42 e 13, 76 b 7, 103 b 13; gahaü 60 a 12, 95dl3, imgahail 14el2; gait 70 a 5 (cf. gat Laws III, 240, gaiti Laws III, 230).

InWb. tabairtlOco, 10cll2, 22clO; gahdili^d^, imgabdil9ä6, 19a 8.

Sul}staiitive verb and copula.

Among the Old Irish Glosses the forms indaas, indate, imhöi are peculiar to ML; Ml. has also oldaas etc. but much more rarely. The occurrences may be found in niy paper on the Substantive Verb (Trans. Phil. Soc. 1899), pp. 4, 5, 16.

In Ml. file is proportionately rarer than in Wb. or Sg., cf. Substantive Verb, p. 57. Further -fail appears thrice in Ml, never in Wb.

For roböi Ml. has once robui 93 c 3.

In the future Wb. has Med and Meid, Met and Meü; Ml. has only Meid and Meit. Cf. Substantive Verb, pp. 18, 19.

In the copula the relative forms at, et, bat are, in the Glosses, peculiar to ML, cf. Substantive Verb, pp. 31, 38. Peculiar to Ml. also is bata by beta, Substantive Verb, p. 41.

Further peculiarities are: isat dilmainsiu 55d21, cota beu 44 eil, nit 128 dl, con-rubu etc., Subst. Verb, 11.1209—1212.

ON THE LANGUAGE OF TUE MILAN GLOSSES. 71

Adverb etc.

For the old adverb with ind^) tlie formation with co is foimd: commör 38 0 12, Gl b 17, commenic 39 all, co cöir 69 dl 2, 77 a 7. Note also di Icir 68 a 15.

\Vb. commaith 7 b 15.

ar =^ ol 'iiKiiiit': ar Crist 38 c 12, ar Diiaid 44 c 20. nach 'nor', 46 a 14, cf. YBL. 7 b 14 = LU. 26b28, Salt, na Eanii 3124.

') Cf. Thurneysen, Miscellanea Linguistica in onore di Gr. Ascoli.

Prestwicli tc?

,^ , , J. ÖTRACHAN.

near Manchester.

REMARKS ON THE VERBAL SYSTEM OF MODERN IRISH.

The oldest printed representation of the Irish verbal System, apart from the few and (iiiite insufficient remarks and paradig-ms in O'Molloy's Grammatica Latino - Hibernica , Eomae 1677, and the translation of this book in Lhwyd's Ärchceologia Britannka, Oxford 1707 (p. 303), is that contained in Mac Cuirtin's jE'Zcwew^.? of the Irish Language, Louvain 1728, reprinted in connection with his English-Irish Dictionary, Paris 1732. This representation is not only interesting from a historical point of view, in as much as it conveys the genuine Irish tradition as to the forms of the language, but valuable in itself, being in some essen tial points more correct, or, at least, more conservative, than what is taught in the grammars of the nineteenth Century.

According to Mac Cuirtin, the finite verb has the foUowing moods and tenses (Dict. p. 698):

the present, preter, and future tenses of the indicative mood;

the pretertense of the consuetudinal mood;

the Potential mood (i. e. the conditional);

the imperative mood;

the deprecative mood (Irish: itche);

to these he adds, with some reserve, two tenses of the con- junctive mood (Irish: suighiudhadh), 'which seems to be but a Mood of Moods'. It will be seen at a glance that by identi- fying, as we ought to, the deprecative, mood with the present tense of the conjunctive mood we get for the Irish language of

REMARKS ON TUE VEllBAT. SYSTEM OV MODIIRX IKISH. 73

Mac Cuirtin's time the very same System as Ave find in Old Irish. So I need not use many words to prove that Mac Cuirtin did not do his work at random.

It seems to me to be of some interest to make out from what reasons this System was not adhered to by later gram- marians, more especially, liow it came to pass that tlie con- junctive mood was entirely dropped, and that even the depre- cative was unknown to Haliday and O'Donovan. ') Whether that was due to the negligence of the learned authors, or to the gradual change of the language. Biit this question is connected with some other points, which it will be right to settle flrst.

'In the Conjugation of Verbs', Mac Cuirtin says p. 698, 'a Negative mucli alters the termination from what it was when affirmative; and therefore to every affirmative, a negative ought to be put in the Conjugation, especially when they are dissonant in themselves, as fad makes ahh in the negative, as gonfad, ni ghonahh.' This is making rather short business, but still it is a reasonable way of dealing with a grammatical peculiarity, which, as we know now, is a most essential, if not the most essential, featui'e of the language, namely the distinction between the two series of forms which are now commonly called ortho-

1) Of Vallancey's Grammar (Dnhl. 1773) I shall say but littlc, for it is neither pleasant, uor at all uecessary, to kill a dead man. These are his ovvn words (p. 64): 'The modern Irish grammarians have, in couformity to the Grecians and Eomaus, twisted their verbs into certain inflexions analogous to their potentials, subjunctives, etc., which are oniitted in this grammar'; and (p. XXIX): 'AU the moderns, MoUoy excepted, have warped the regulars into inflexions (in Imitation of modern tongues) which do not exist in the language'. Vallancey rejected not only the deprecative and the conjunctive, but also the consuetudinal past (or imperf. ind.) and the couditional!

Though not mentioued by Stewart, a deprecative is used in the Gaelic Version of the Bible (Tiomna Nuadh, Ediub. 1767), for instance Luc. 10, 5 gu'n raibh sith don tigh so; 10, 11 gu'n tigeadh do rioghachd; Marc. 11, 14 nior itheadh ncach sarn bith toradh; 14, 36 nior b"e an ni as toil Icanisa; Rom. 6, 2 nar leigeadh Dia (/«} yi-voiio); Math. 21, 19 nior fhäsadh toradh gu brath ort; cf. Manx {Conaant Noa, Lond. 1810): Math. 21, 19 nar aase mess er bee orfs; Marc. 11, 14 nar ee doolmie;/ erbee messjeeds; Luc. 10,5 shee dy row gys y tliie shoh; Luc. 11, 2 casherick dy roiv dty ennym, dy jig dty reeriaght, dty aigney dy row Jeant ery thalloo. The Gaelic form in -eadh looks like the imperative. I regret that I have no time to go any further into this subject.

74 CHR. SAEAUW,

tonic and enclitic. ') It can be seeu at p. 684 tliat Mac Cuirtin was aware of tliis distinction in tlie irregulär verbs too (do ghnim, ni dheanaini), where it is of greater importance. The idea that this coiild be called a distinction of moods did not occiu' to Mac Cuirtin, büt seems to liave been first put fortli by Stewart, who speaks of a Negative or Interrogative Mood, tlien by Haliday, who calls the enclitic form the Subjunctive Mood, then by O'Donovan, who follows Haliday. At last, in 1855, Charles Wright protested,^) and now this wrong theory seems to be abandoned.

Mac Cuirtin might have mentioned one more case of the same kind, namely the distinction, prevalent in the 17th and 18th centuries, between these tAvo forms of the present indicative of regulär verbs: cuiridli se, ni chuirionn se, wliich is stated, at least implicitly, by Haliday p. 74 75. But Haliday at the same time makes the form in -nn part of the consuetudinal or habitual mood, and in this dilemma his successor O'Donovan, most un- luckily, took the wrong side, putting forth the theory that cuirionn is a consuetudinal present, differing in sense from cuiridli. In this grave error he was followed by others, for instance by Bourke (Grammar p. 60, 71), and even by Ebel (Gramm. Celtica p. 1096), and the matter is still taught in that way in Ireland, although Prof. Atkinson, in the grammatical appendix to liis edition of Keating's Three Shafts of Death, Dubl. 1890, p. XVII, corrected the mistake, and pointed out the old rule.

The consuetudinal or habitual present was not admitted by the ancient Irish grammarians; at least, Mac Curtin says (p. 702) that the consuetudinal mood ' wants the present and f uture tense, and has only the pretertense '. It was introduced by Haliday, and can be traced back, it seems, to Stewart's grammar, which

') This, of course, is not quite the correct way of putting it, hecause the differeuce between -fad and -abh originally depended ou something eise; still, for the modern lauguage, it is i)retty near the mark uevertheless.

*'') "Wright says: 'Mood is a Variation of the verb as to signification' (Grammar p. 28); this was misnnderstood by Bourke (Grammar 1856, p. 58 60), who introduced a subjunctive mood, soundiug the same as the indicative, but differing in sense. The truth is that mood is a Variation of the verb as to form and signification taken togdhcr, in such a Avay that a differeuce of sense is expressed by means of a differeuce of form.

REMARKS ON THE VEK«AL SYSTEM OF MODERN lUISH. 75

exercised a strong, tliough not absoluteh^ goocl, influence on tlie Irisli grammarians of tlie 19tli centur}', who were not suffieiently aware of tlie dift'erences between Irisli and Scotcli Gaelic. Haliday (Grammar of the Gaelic Language, Diibl. 1808, p. 72) states, most correctiy, tliat the form hidhhn 'I nsually am, or I use to be' is the present of the consuetudinal mood, but what he says (p. 75) about this form in regulär verbs ('like the present snb- junctive', i. e. negative etc., and thus diftering froin the indicative) is not a fair representation of facts, for the Irish language has no distinet form for the consuetudinal present outside of the verb 'to be', and cuiridli and cimionn mean exactly the same thing.

In Scotch Gaelic the old future has disappeared, and the original present {huailidh, clia hlmail; beiridh; ni, äean; thcid; hlieir, tahliair or toir; thig; clii, faic; glieihh, etc.) signifies partly the future time, partly 'that an action or event takes place uniformly, habitually, according to ordinaiy practice, or the course of nature' (Stew.. Elements of Gaelic Grammar, Edinb. 1812, p. 98). Thus, it is used in proverbs 'to express a general trutli'. Stewart, of course, held the future to be the original sense, and the habitual sense to have been derived therefrom; but in tliat I don't agree with hini; for the use of the present in habitual expressions dates from the oldest times of our race, and has simply been kept up in Gaelic. In the verb 'to be' the forms ta and hheil have retained their present sense, whereas the form hithidh, cha hin, which even in Old Irish was, and in Modern Irish still is, a consuetudinal present, is used in Scotch Gaelic, like the rest of the old presents, partly in its old sense and partly as a future. To denote 'that the action is going on, but not completed', the Gaelic language uses the periphrase tlia mi ag hualadh 'I am striking' (Stew. p. 99); this usage does not differ much from what is called by Bourke (p. 72) 'the continuated form of the present tense' in Irish, which is made up of the same elements; still the Gaelic form has a wider ränge, as can be Seen for instance by comparing the Irish and Gaelic Versions of the Bible.

The language of the 17th and 18th centuries used for the 3rd sg. of the regulär prs. ind. the form in -idh whenever the verb was orthotonic; but, when enclitic (after n~i, nach, go, da etc.), the form in -nn, which also, contrary to the principal rule, stood

76 CHR. SARAUW,

after the conjunction ma. These riiles are kept in the Irish Version of the Bible {Tiomna Nuadh, Dubl. 1602), in MacCuirtin's Dictionary (Paris 1732), and in Donlevy's Catechism (Paris 1742). But even MacCuirtin sometimes uses the form in -nn in the orthotonic position (260 ärchiiglicann an fion croidhe an duine\ 183 ionnkiigheann; 44 tarraingcann tu; 125 örduigheann; 182 imi- ghcann; 414 (574, 252) taithnlghcann se liöni),^) and in the course of the 18th Century (probably) the alteration took place throngh which the form in -nn came to be used in both positions, and the form in -idh disappeared. This new rule we find carried through in SuUivan's translation of Thomas a Kempis (Dubl. 1822), in Kane's edition of the New Testament (Dubl. 1858), and of course in the spoken language of the present day.2)

It will be right to quote a few instances of the 3rd sg, ind. of the present tense from the books just referred to, that there may be no doubt as to these facts.

Tiomna Nuadh 1602: Matlia 17, 1 heiridh losa . . . agus treo- ruighidh se lad] 17, 15 tuitidh se a dteine; 18, 5 gahhuidh se\ 12, 43 siohhluidh si; 13, 19 fuaduighidh se. Instead of these forms, Kane writes: heirion, treoruighion, tuHion, gahhan, siühhlan, fuaduighion. On the other band (1602): 17, 24 an iocann hliur maighisdir si an didrachma?] 19, 9 gu ndenann se adhaltrannas:, 21,23 as a ndenann tusa\ 22,16 gu dteagasgann tu, ni fhechann tü\ 22, 20 cia re a mheanann an sgribheann so na timcheall?\ 26, 8 cred da bhfoghnann; 18, 13 ma theagmliann gu hhfadhann se i\ 18, 15 ma fpeaciiighcami da dhearhlirdtliair\ 18, 15 md eisdeann se; 18, 19 md t/iragmliann; 21,21 md hhionn; 5, 23 md thugann tu.

J\IacCuirtin 1732: 260 cuiridh so lüthghdir ar mo chroidhe; 261 rithidh a theangaidh go röluath; 292 sgriohhaidh se, lahhruidh se; 264 imighe tu, gahJiaidh tu an taohh huinsgionn, etc. 266 nach hhfaicionn; 271 nach leanann, etc. 110, 196 md theagmhann;

^) On the other haml, MacCuirtin noAV and then, rather from carelessness, it wüuld seem, nses the form in -idh for the enclitic prs. ind. I have fonnd the following six or seven instances: 529a bcalach tre a ngnbhaidh neach; ibd. tre ngluaisidh; 479 antan nach Inbhrnidh neach; 52 ni chodroniaidh ; 72 leahhar na ccniridh . . . da ttigidh; 222 da labhraidh; he often writes ni ghnidh (450, (528, 16, 58, 79a, 115, 133, 189, 247), but that is a different case.

'') Whether the old distinction is still kept up in any part of Ireland, I can't teil; if it is, that will not interfere with the conclusion we shall presently arrive at.

KEMARKS ON TUE VEKBAL SYSTEM OF MODERN IRISIT. 77

194 i)id fJicaclann se; 206 nid thidtionn; 208 nid (jliuhliann\ 368 madh chuirionn se; 119 ma lu'kjhionn\ 253 nid mheasann; 419 md nihairionn tu, etc.

Sullivan 1822: 8 is minie mheallann ar mharanihail fein sinn ; 9 lahharann na Jiuile nidhthe ; 9 ni thuigeann 7 ni hhreith- nidheann aon neach; 10 reir mar hhidheann aon ncacJi; 10 is e iliui(jcann\ 14 dcunann heatha dhcaghriartha duine eagnach, etc.

And 110 w for the conjunctive mood!

Mac Cuirtin gives the f ollowing' paradigms for tlie deprecative and conjunctive:

deprecative conjunctive

1 gur gJionar snl ghonar sul do ghonainn (: -amh)

2 gur glionair sul ghonair sid do gltontd (: -tlid)

3 gur ghonaidh std gltonaidh std do glwnadh

1 gur ghonam sid ghonani std do glionmaois

2 gur ghonaidh sul ghonaidh sul do ghonadh sihh

3 gur ghonaid (: -adli) sid ghonaid sul do ghondaois.

The deprecative and the first conjunctive are, of course, identical with the 0. 1. present of the conjunctive; the latter conjunctive is the imperfect. The conjunctive forms stand after Hhe con- junctions sul 'before', gidh 'although', dd 'if; the adverb (//wc/A- chtiin (: -um\ geachuin 713; cf. 0. 1. ciaehuin gl. quando, Ml. 18 a 2, 61 b 9) .i. 'if when' or 'at any time', and sometimes by certain verbs, the article go, or gu, or its negative naeh intervening gidhchuin has 2 negations, viz. na agiis naeh, and sid has none. gionga is the negation of ge, or gidh\ and muna the negative of dd' (p. 703, cf. p. 713). 'The deprecative article is of two sorts, viz. gur agas go' (p. 702) after stating- which, he goes on to say, it seems, that go is used when the r is contained in the body of the verbal form: gu ndearna, but the print is very bad just here.

Of this fair description we find not a Single trace left in the works of MacCuirtin's successors. What Stewart calls sub- junctive is the relative form of the verb for the present tense, and tlius really the indicative; and for the preterite, a form which is, morphologically speaking-, identical with the imperf. ind. (cf. especially the form hiodh 'were'), one stray form of the old conditional, namely raehainn, having been adopted into this category. Haliday and O'Donovan say never a word of the

78 CHR. SARAUW

coTijunctive nor of the dei)recaiive, and OYilj the latter form was rediscovered by Bourke, wlio calls it Optative, and gives most correct paradig-ms p. 67, 72, etc. Later on, Prof. Atldnson, in liis Three Sliafts, pointed out several specimens of the conjunctive in Iveating-'s languag-e, for instance p. XXVIII: 'tliere is also a form dearna [sliould be dedrna, for the vowel was short origin- ally], in use apparently as a pres. subj.'; but he seems to look upon these forms rather as fossils, putting them into brackets; in his Synopsis p. XIY this mood is not given, and his dealing with the conjunction da p. 346 shows very clearly that he did not understand the conjunctive form of the regulär verb. In Joyee's Grammar (1896) the Optative is again omitted.

Now, the truth is that the deprecative or optative is still regularly used by Irish Speakers, for I heard plenty of such foi-ms in Kerry in 97; and the conjunctive was in regulär use, not only in the 17th and 18th centuries, but far down througli the 19th Century, so that even Kane's New Testament from 1858, which rejects the indicative in -idh of the older Bible text, teams with conjunctive forms.

We have seen that the 3rd sg. prs. ind., according to the old rule, ended in -idh when orthotonic, and in -nn when enclitic. Now, if we find enclitic forms ending in -idh, these will be con- junctives. Modern spelling, which uses, or omits, a quiescent dh {()h) as final, without regard to the history of the language, makes the conjunctive form rather obscure: it would be correct, from a philological point of view, to write molaidh se, cuiridh sc in the old indicative, and go mola sc, go gcuire se in the con- junctive; but these forms are speit in a variety of ways, without any attempt to distinguish the moods. So the (enclitic) con- junctive looks just like the old orthotonic indicative, and that is Avhy the grammarians have failed to recognise it. It is, however, very clear from the Munster pronunciation that the conjunctive should not be speit with the dh, for it is here sounded mola cuire, whereas the indicative molaidh cuiridh, if it still survived, would be molaiy, cuirig in Munster, just as the future cuirfidh is pronounced cuirthig (cuirhig). As for the rest of the persons in the synthetic conjugation, they have the same endings in the two inoods; still, in the Kerry dialect, one or two more differences are to be noted: the indicative of the Ist sg. is cnirim, the conjunctive (optative) go gcuiread; and the

REMARKS ON TUE VEHBAL SYSTEM OF MODERN IKISII. 70

2nd sg". is go gcnirir in tlie Optative, biit in the indicative the analj'tic form is alwaj'S iised (as far as I know): cidreann tu or cuireas tu tlie latter form being-, no doubt, descended from the relative form clmircas tu 'wliicli yon put'; in tlie rest of tlie persons, tlie relative form chuireas is nearly extinct in tliat dialect nowadays. Still greater differences may be foiind in irregulär verbs, for instance ind, tayann tu 'you come', conj. (jo dtir 'may you come'.

Tlie imperfect conjunctive sounds quite the same as the indicative (or consuetudinal past) in the regulär verb, indeed, it did so even a thousand years ago; but still it sliould be kept distinct fi-om tliat form in grammatical descrii»tions, for in the verb 'to be' it does not agree with the indicative (Modh), but is mixed up with the conditional, hiadh being the original con- ditional, and hcath, or heith, the old conjunctive. Even in Old Irish, it is not possible to distinguish these two categories in the rest of the persons in this verb, so it is only natural that beath or heith, and hiadh, should at last have come to be used indiscriminatel}^ The remedy which Prof. Atkinson (Three Shafts p. VIII) much regrets that he has not applied, namely to write da mhiodh for 'if he were', would have introduced into Keating's text a palpable error, for that would not be Irish at all. In the spoken language of our own day, da takes the conditional of any verb, which may be the direct consequence of that very confusion of forms in the verb 'to be'.

In the following lists of instances, which will show the correctness of the above Statements, 1602 means the Tiomna Nuadh, Dubl. 1602; 1732 MacCuirtin's Dictionary; 1742 Donlevy's Catechism; 1822 Sullivan's translation of Thomas a Kempis; 1858 Kane's Tiomna Nuadh; and 1897 mj own unprinted collections from Ballyferriter in Kerry.

I have not found instances of all the conjunctions given by MacCuirtin as governing the conjunctive, and sul does not govern that mood in the texts I have looked through; but Mac Cuirtin was right so far as resiu in the old language does take the conjunctive.

da 'if ' w. prs. conj.

1602 Matha 5, 13 da mbe an salann gan hhlas; 6, 23 acht da raihh do shüil go hole, hiaidh da cliorp uile dorcha;

80

CHK. SAKAUW,

12, 11 da dtuite si; 21, 24 da ninnisdi dhamh e; Luc. 16, 30 da ndcacha duine chuca, do dhcndais aithrighe; Eoiii 3, 12 cionnus chreidfidhe, da nahra nie...; 8,51 da gcoimheda neach ar Ijioth mo hhriailiar sa.

1732 150 da UigidU eagla dhamh a radh mur sin, 'if I may dare to say so'; 431 neach dfdghhdil an achrann, agas cead aige teacht as da hhfeadaigh.

[1858 Matlia 5,13 md chaillfliean\ 6,23 md hhion; 12,11 da dhuiteach] 21,4 md inision sihh] Luc. 16,30 da dteighcach; Eoin 3, 12 md ahrarm; 8, 51 gidli Ve choimead- faigk] da 'if w. ipf. conj.

1602 Matlia 11, 21 da madli a Ttirus 7 a Sidon do dentiiidhe na miorhlmile; 16, 26 da ngnodhuigheadh se an domhan uile; 18,12 da mheith ceud caora; 24,43 da mhheth a fhios] 23,30 da mhemis...ni hhcmis . . .; Eoin 4,10 da mhcatli fios; 5, 46 da ycreideadh sihh do Mhaoisi, do chreid- feadh sihh dhamhsa; 6, 62 da hhfaiccadh sihJt; 8, 16 da mheirinn hrath] 8, 19 da mheath eolus . . . do hheith eolus\ 8, 39 da madh dann sihh; 9, 41 da mheath sihh dall, ni hhiadJi . . .; 11,21 (11,32) da mheithed sa; 11,25 da mheath gu mhiadh se; 14,28 da ngrddhuigheadh sihh; 21,25 da mheathdaois.

1732 49 da mheadh agum; 105 da mheithed sa; 110 da ttcagmhadh dom; 160 da mhiadh (sie) fhios; 78 da mheinn; 659 da mheinn, da mheithed sa; 75b, 139, 286, 413, 418, 442, 477, 489, 520 da mheith; 386 da ccurthaoi an da shluagh agceann a cheile; 398 da ccuireadh Dia aicid ornn; 401 da hhfuigheadh se . . . do leimfiodh se; 236a da hhfuigheadh . . . go hlifuigheadli; 443 da hlifiafruiglieadh neach; 450 da leig- thidhe dhamh; 450 da mfeidir e; 476 da mheidis; 478 da niarrthd e; 492 da ndeinghinn (sie) mo dhichioll; 500 galt amhriis acht da ttigeadh se; 511 da iteighinn . . . ni hhiadh; 513 da ttigeadh sc aon uair amhdin chuige sin; 581 da mheidis . . . hiidh maith; 646 da mheidis na neidhe Ic na ndeanadh fd dho, do hliiadis na liuile crionna; 664 I wisli to God you had done it, da madh dil le Dia go ndeanfddh e; 293 da tteagmhadh, da ccineadh go ttiocfadh se; 293 da tteagmhuinn air; 293 da neagadh se; 304 da ttugainn; 338 da tiigthed nios taosga; 97 da ndiongnainn sc (his).

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REMARKS ON THE VEKBAL SYNTEM OF MODERN IRISH. 81

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. W\ dl' jhfätt&-

1822 <7a machtnaidhmois air ar hhfeüe-hheartaihh fein, ni hheidh slighe; 81 t?ä dtagadh losa . . . hadh Uonmhar . . ,; 90, 105 da dtagadh leat; 204 da dtagadh liom . , . nior hhfurus . . .; 11 da dtugadh daoine an oircad aire . . .ni hheidh cortha na ndaoine chomh trom.

1858 Matha 11, 21 da madh . . . do dheanfuidhe; 16, 26 da mhiiadhuch se; 18,12 da tnheach; 24,43 da mheach; 23, 30 da mheidhmis; Luc. 16, 30 da dteigheach; 16, 31 da neirighioch; Eoiii 5, 46 da gcrcideach sihh . . . do chreidfeach sibh; (6,62 md chidhion sihh); 8,16 da mheirinn; 8,19 da mbeach; 8,39 da mhudh; 14,28 da ngrddhuigheach sibh; 21, 25 da mheithdis.

[1897 da ndearfd le hasal e, hhuailfeach se speach ort; da mheifd deanamh einni neimhmhüntach , dearfaidhe leat . . .] muna 'iinless' w. pres. conj.

1602 Matha. 5, 20 muna sdrtiighidh hhur bhßrentacht sa; (10,13 muna fhiu, ind.?); 6,15 muna maithtlii si; 12,29 muna gceangliiidh se ar tüs an duine Ididir; 18, 3 achd muna fhillti 7 muna hheithi mar leanhdna, nach rachdaoi . . .; 18, 35 achd muna maithc gach aonduine agaihh; 18, 16 muna eisde se; Marc. 3, 27 muna chuihlirighe se; Luc. 10, 6 muna raihh; 13, 5 muna ndearntaoi si aithrighe; 13, 9 muna dtuga; 13,3 muna ndeantaoi aithrighe; 16,31 muna neisdid siad; Eoin 3, 3 achd muna gheintear duine; 3, 5 achd muna raibhe neach ar na gheineamhuin 6 uisge . . . nach eidir leis; 3, 27 ni heidir . . . achd muna raibhe se ar na thabhairt do; 4, 48 muna fhaicthi (2 pl.) . . . ni chreidfidhe; h, 4:1 achd muna chreidti dha sgrihhcannuihh süd; 6, 44 achd muna thairrnge an tathair he; 6, 53 achd muna ithi ... 7 muna ibhthi; 6, 65 nach eidir . . . achd muna raibhe se; 10, 37 muna ndeunaim oihrcacha mliathar; 12, 24 muna fhagha an grdinne . . . hds; 13, 8 muna ionnla me thu; 15,4 muna ana si, muna antaoi; 16,7 muna imthighe me; 20, 25 muna fhaice meise ... 7 t)mna gcuire me ... 7 muna chuire me.

1732 71 muna hhfeada tu cagnadh, na teshedn tfiacla; 268 muna nimighe tu ar nuair; 338 munab go toilcamhuil 'if not eontentedly'; 338 munab e is romhö; 368 muna ttigidh grasa De chugainn; 508 is iongna mhuna ndeana se e; 665 ni dhiongnaigh se e, muna lahhraigh tusa ris uime.

Ztiitachiift f. ceU. Philologie XV. g

80 CHR. SAliAUW,

12,11 da dtuite si\ 21,24 da ninnisdi dliamh 6\ Luc. 16,30 da ndcacha duine chuca, do dhcndais aithrighe; Eoin 3, 12 cionnus chreidfidhe, da nahra me...\ 8,51 da gcoimheda neacJi ar lioth mo hhriathar sa.

1732 150 da UiyidJi eagla dhamh a radh mur sin, 'if I may dare to say so'; 431 neach dfdghhdü an achrann, agas cead aige teaclit as da hhfeadaigli.

[1858 Matha 5,13 md cliaiUfJiean; 6,23 md hhton; 12,11 da dhuiteach] 21,4 ?nd inision sihli\ Luc. 16,30 da dteigJieach; Eoin 3, 12 md abraini] 8, 51 gidh h'e clioimead- faigk] da 'if w. ipf. conj.

1602 Matha 11, 21 du madh a Ttirus 7 a Sidon do dcntuidhe na miorhJniile; 16, 26 da ngnodhuigheadh sc an domlian uilc; 18,12 da mheith ceud caora\ 24,43 da mhheth a fhios; 23,30 da mhemis...ni hliemis . . .-^ Eoin 4,10 da mhcath fios; 5, 46 da gcreideadh sihh do Mhaoisi, do cJireid- feadh sihh dhaniJisa; 6, 62 da hhfaiccadh sihh] 8, 16 da mhcirinn hrath; 8, 19 da mhcath eolus . . .do hhcith eolus; 8,39 da madh dann sihh; 9,41 da mhcath sihh dall, ni hhiadh . . .] 11,21 (11,32) da mheithcd sa; 11,25 da mhcath gu mhiadh se; 14,28 da ngrddhuighcadh sihh; 21,25 da mhcathdaois.

1732 49 da mhcadh agum; 105 da mheithcd sa; 110 da ttcagmhadh dorn; 160 da mhiadh {sie) fhios; 78 da mheinn; 659 da mheinn, da mheithcd sa; 75b, 139, 286, 413, 418, 442, 477, 489, 520 da mheith; 386 da ecurthaoi an da shluagh agccann a cheile; 398 da ceuireadh Dia aicid ornn; 401 da hhfuighcadh sc . . . do leimfiodh sc; 236a da hhfuigheadh . . . go hJifuiglicadh; 443 da hhßafruighcadh neach; 450 da Icig- thidhe dhamh; 450 da mfeidir e; 476 da mheidis; 478 da niarrthd e; 492 da ndcinghinn (sie) mo dhichioll; 500 gan amhrus acht da ttigeadh sc; 511 da tteighinn . . . ni hhiadh; 513 da ttigeadh sc aon uair amhdin chuige sin; 581 da mheidis . . . hudh maith; 646 da mheidis na neidhe Ic na ndcanadh fd dhö, do hhiadis na hitilc crionna; 664 I wish to God you liad done it, da madh cid le JDia go ndcanfddh c; 293 da ttcagmhadh, da ccineadh go ttiocfadh sc; 293 da tteagmhiiinn air; 293 da neagadh se; 304 da ttugainn; 338 da ttigthcd nios taosga; 97 da ndiongnainn se (his).

REMARKS ON THE VEKBAL SYSTEM OK MODERN IRISII. 81

1822 da machtnaulhmois air ar hhfcüc-hheartaihh fein, ni hheidh slighe; 81 dd dtagadh losa . . . badh Uonmhar . . .; 90, 105 dd dtagadh leat; 204 dd dtagadh liom . . . nior hhfurus . . .; 11 dd dtugadh daoine an oiread aire . . .ni hheidh coriha na ndaohie chonih trom.

1858 Matha 11, 21 dd madh . . . do dheanfuidhe; 16, 26 dd mhuadhach se; 18, 12 da mbeach; 24, 43 dd mbeach] 23, 30 dd mheidhmis; Luc. 16, 30 dd dteigheach; 16, 31 dd 7ieinghioch; Eoiii 5, 46 dd gcreideach sihh . . . do chreidfeach sihh; (6,62 md cMdhion sihh); 8,16 dd mheirinn] 8,19 da mbeach; 8,39 dd mbiidh; 14,28 dd ngrddhuigheach sibh; 21, 25 dd mbeiihdis.

[1897 dd ndearfd le hasal e, bhuailfeach se speach ort; dd mheifd deanamh einni neimhmhüntach, dearfaidhe leat . . .] muna 'unless' w. pres. conj.

1602 Matlia. 5, 20 muna sdruighidh bhur bhfirentacht sa; (10,13 muna fhiu, ind.?); 6,15 muna maiththi si; 12,29 muna gceangluidh se ar tüs an duine Ididir; 18, 3 achd muna fhillti 7 muna bheithi mar leanbdna, nach rachdaoi . . .\ 18,35 achd muna maithe gach aonduine agaibh; 18, 16 muna eisde se; Marc. 3, 27 muna chuibhrighe se; Lue. 10, 6 muna raihh; 13, 5 muna ndearntaoi si aithrighe; 13, 9 muna dfuga; 13, 3 muna ndeantaoi aithrighe; 16, 31 muna neisdid siad; Eoin 3, 3 achd mima gheintear duine; 3, 5 achd muna raibhe neach ar na gheineamhuin 6 uisge . . . nach eidir leis; 3, 27 ni heidir . . . achd muna raihhe se ar na thahhairt do; 4, 48 muna fhaicthi (2 pl.) . .. ni chreidßdhe; 5, 47 achd muna chreidti dha sgribheannuihh süd; 6, 44 achd muna thairrnge an tathair he; 6,53 achd muna ithi . . . y muna ibhthi; 6,65 nach eidir . . . achd muna raibhe se; 10, 37 muna ndeunaim oibreacha mhatliar; 12, 24 muna fhagha an grdinne . . . bds; 13, 8 muna ionnla me thu; 15, 4 muna ana si, muna antaoi; 16, 7 muna imthighe me; 20, 25 muna fhaice meise ... 7 muna gcuire me . . . j muna chuire me.

1732 71 muna bhfeada tu cagnadh, nd tesbedn tfiacla; 268 muna nimighe tu ar nuair; 338 munab go toilcamhuil 'if not contentedly'; 338 munab eis romhö; 368 muna ttigidh grasa De chugainn; 508 is iongna mhuna ndeana se e\ 665 ni dhiongnaigh se e, muna labhraigh tusa ris uime.

Zeitachlift f. celt. Philologie IV. g

82 CHR. SARAUW,

1742 478 muna ätugaidh.

1822 77 muna gcoisgidh tu 6n hpeacadli\ 101 is mor e suaimlineas ä'aigne muna gcreimidh do chogus fein tu; 109 muna dtarrainghidh Dia thu; 141 muna nearfaidh do gJirdsa 7 do thröcaire lioni] 158 meaUfar an hhuidhean . . . muna leanadh siad\ 174 muna ngeillidh duine; 40 ni hlieidli suaimlineas ar a aigne muna nümhlaidh se i fein; 41 muna nümhlaidh se a chroidhe; 227 muna mheidh duine saor . . .

1858 Matlia 5, 20 muna sdruighig; (6, 15 muna maith- ßdJi sibhse); 12, 29 muna gceangluidh se; (18, 3 muna hhfdleadh sihh agus muna mheidh sihh); {l8,Sh muna tnaithfe); (18,16 muna neisdfigli se); Marc. 3,27 muna gceangluiglie sc; Luc. (10,6 muna mheig); 13,5 muna ndeinigJi sihhse; 13,9 muna dtugadh; 13, 3 muna ndeinigli sihhse; (16, 31 muna neisdfid siad); Eoin 3,3 mima mheirthear; 3,5 muna mheidli duine; 8, 27 muna raihli se; (4, 48 muna hhfaicfidh sihh) ; (5, 47 muna gcreidfidh sihh); 6,44 muna ndeinig ... tharraint; 6,53 muna nitJtidh sihh, muna noladh sihh; 6,65 muna raihh se; 10,37 muna ndeinim; 12,24 muna hhfaighidh; 13,8 muna nighidh me thu; 15, 4 tnuna hhfanadh si, muna hhfanadh sihh; 16, 7 muna nimthighidh me; 20,25 muna hhfaicidh mise . . . agus muna gcuiridh me, agus muna gcuiridh me.

[1897 mara mheir a mhaille an hhig, hi 'nsa hhaille lena thaoihh; mara mheig agut achd pocdn gahhair, teirigh go Idr an aonaig leis; mara dtaithnigheann an ceol leat, iompaig do thon leis?[ muna 'unless' w. ipf. eonj.

1602 Matlia 24, 22 muna ngearruighthi na laithe üd, ni rachadli fcoil ar hith as; Eoin 9, 33 muna hheath; 14,2 muna hheath sin marsin; 15,22 muna hheith gu dtdim'g me; 15, 24 muna dhearnuinn oihreacha . . .ni hiadh peacadh orra; 18,30 mun hhudh fhear...he; 19,11 acht muna tugthaoi duit he.

1732 56 muna hheith soin; 104 muna hheith . . . do hliiadh; 198 mun hheith; 286 m\ma mheinn sc um anmddn; 286 muna mheithed sa; 338 muna hheathd sa.

1858 Matlia 24, 22 mtma ngearruighthi; Eoin 9, 33 muna mheach; 14,2 muna mhcach; 15,22 id.; 15,24 muna mheach gur dhein me; 18, 30 muna mheach sc 'na fhear; 19, 11 muna dtugthaidhe.

REMARKS ON THE VERBAL SYSTEM OP MODERN IRISH. 83

Concessive clause:

1732 8 tar cheann yo mheith suhstaintioch ann fein, 'not withstanding''; 638 iJiongh] ar son go mheith se mur soin (cf. ibd. ar son go hhfuil tu, prs. ind.); 32 appeal\ da thabliairt ar aitheisdeacJit . . . tar cheann go ttiohhradh (sie) hreitheamh ha ceimisle hreitJi san ccüis roimhe sin.

1822 179 de hhrigh nach uadh an Spiorad Naomh thagann an iiile mhian, gidh go mcasadh duine 6 hheith dircach; 183 gidJi go mheidh uile-mhaitheas na cruinne ad sheilhh dhilios fein, ni fJieadfddh hheith sdsda; (187 gidJt go hJifuil . . .); 27 gidh go mheidli dm inntinn.

Various clauses w. ipf. conj.

1602 Matha 13, 28 an dill leat gu ndeachmaoisne 7 gu gcruinnidhemis iad?; 26, 24 da budh maith do nach heirihi e; Eoin 4, 11 ni fhuil ni agad le dtairrengthaoi; 18, 39 an dill libh gu sgaoilinn si.

1732 298 ha mhaith liom go sgriohtlid; 327 ha maith ledm go ttiigtha fd deara a reir do dJieanadh; 413 dohair go ndearmudainn e; dohar go gcurthaoi an ruaig ar an rann cli don tsluagh, 'liad like to liave been routed'; 426 dohair go ccailti an tiomldn; 481 do hfheidir go ngahthaoi e mur duine cheillidhe\ 663 do hfearr ledm go nimigJänn; 669 do hfearr ledm go mheith se pösdu] 26 dohar go mheith se fdgtha; (56 I sliould be, cöir go mheinn,? cf. 164 nior chöir go gcuirfiodh nidh sinn . . .).

[1858 Math. 13, 28 go nimeodhmaoisne agus go gcrui- neodhmaois; 26, 24 na rugach] Eoin 4, 11 gleas tarranta; 18, 39 go sgaoilßnn.] gu, no gu 'until' w. prs. conj.

1602 Matlia 5, 18 no gu ndeachaidh ncamh agus talamh thort, ni rachaidJi . . .nö gu gcoimhliontar gacJi tiilc m\ 5, 26 no gu niocaidh tu] 10,11 no gu hJifdgtJuioi lii; 12,20 no gu dtuguidli se hreiiJieamJinus do cJtum hnadlui\ 22, 44 no gu gcuiri me\ 26, 36 suidhigh si annso gu ndeaclia meisi (ßojg ov); Marc. 6, 10 no gu nimdhightM; 12,36 no gu gcuire me\ 14,32 suidhidh annso gu ndearna me urnaighthe\ Luc. 13,8 no gu romhraidli me 7 gu gcuire me.

1732 413 is cöir dhuit anamhuin go ttigidh mise tar mais; 422 7ii fada go ttigidh se; 423 as fada leam go ttigidh

6*

84 CHR. SARAUW,

se; 448 is gearr (jo Wifoglumaidh tu an teangaiäli se; 639 na corraigh go ttigidh mise.

1822 196 de hrigh nach feidir le mo chroidhe hheith suaimhneach nd sdsda, chum go neirghidh se 6s cionn gach- nidli cruthaidlithe 7 go gcömhnaidh ionnatsa; 198 ni eisdfead . . . chum go hhftllidh da ghrdsa 7 go lahharair le mo chroidhe; 233 is gearr go mheidhir air aithearrach aigne; 88 oüearach do nach feidir suaimhneas dfaghail go dtdidhtlddhtliear e go hinmheadhanach le Criost; 148 ni feidir leis hheith sdsda go gcornlinuidh se a nDia; 64 ag feitheamh le tröcaire an tiarna, go nimthigh an amsir so an ancheirt tarainn agas go sloigthcar . . .; 25 is gearr go mbeidh deireadh air dr gcrdibheacht; 170 ni fuldir i choynheud fd chruadh-smaclit chum go nibristear gach an-riantacht , 7 go hhfoghlamadh si hheith sdsda; 198 tdim roanacrach go dtugair si fortacht orm; 221 ni fuldir dhamh . . . a hhuidhe le Dia go nglacfainn go foigheadeach iad, go nimihidheadh an tanfa taram agus go hhfilUdh an ciünas.

1858 Matlia 5, 18 (nö go reidhig, fiit.), go gcöimh- liontar; 5,26 go ndioladh tu; 10, 11 go hhfdgadh sihh; 12,20 go dtiiguidh se; 22,44 go gcuiridh me; 26,36 go dteigh mise; Marc. 6, 10 go nimthighe sihh; 12, 36 go gcuire me; 14, 32 go ndeuna me; Luc. 13, 8 go römhraidh me . . . agus go gcuiridh me.

[1897 nd caith amach an tuisge s'lach, go dtiogfuig an tuisge glan asteach; nd tahhair breith air an gceadsceal, go dhiogfuig an tarna sceal ort?\

gu ' imtil ' w. ipf. conj.

1602 Matha 14, 22 no gu leigeadh se an puhal uaidhe; 18, 30 (18, 34) no gu niocadh se na fiacha.

1732 209 do chuaidh se go Toiriongton dit annar mheas se anmhuin go ttigiodh a lön suas, go madh eidir . . .

1858 Matlia 14, 22 go lägeach se; 18, 30 (18, 34) go ndiolach se.

gu(r), nar w. prs. conj. (optative).

1602 Eom. 6,2 ndr leige Dia sin; Matha 10,13 mas ßu an teagh soin e, gu hhfoghnuigh hhur mheannughadh dhö: agus muna fhiu, gu hhfillidh hhur mheannughadh chugaihh fein aris; 21, 19 ndr fhdsa toradh gu brach ort;

REMARKS ON THE VERBAL SYSTEM OF MODERN IRISH. 85

26, 49 gu mheannuighthear dhuit, a mhaighisdir; 27, 29 (28, 9) gu mhcnnmtighe Dia dhuit; Marc. 11, 14 ndr itJie duine; 14,36 ndrah c an ni hhus toil leamsa; Luc. 10,5 gu raibhe siothchdin don tigh se; 11,2 gti naomJithar hainm, gu dti dho rioghachd, go ndeimtar do thoil; 13, 14 giirab, ndrah] Eoin 8, 7 gu nid he ceadduine; 19, 3 gu mbeannuighe Dia dhuit.

1732 65 go tteagmhuidh misheun duit ad chroidhe; 169 go ndearnaidh mordn maithiosa dhaoibh; 208 go raihh sean maith ort; 230 go gcoisgidh Dia soin; 258 go ttugaidh Dia; 264 go raihhe Dia ad chomhluadar; 266 go sdhhdlaidh Dia thü, go raihhe Dia maille riot, go ngnoghuidli Dia dhuit, ndr Icigidh Dia; 298 go ccümhduidhe Dia thü; 406 go hhfuighead (1 sg.) hds muna fior e; 269 go ndedrnaigh se maith mhör dhuit; 307 mur sin go gcongnuidh Dia liom; 308 go hhföiridh Dia ormsa; 67 go tteagmhuidh olc dhuit; gur ha measa hhias tu; 419 nd rahhad sa heo md hhionn se mar soin; 457 go ndearnaidh no go ndeanaigh se maith mhör dhuit; 480 'with a murrain to you', conach go raihh ortsa; 578 go ttugaidh Dia comhsanadh da anam; 580 go ttugadh Dia luach do ghniomh dhuit; 592 go sroighthe (i. e. go s-roiche) tu sldn chum d druis, 'I wisli you safe lipme'; go gcümhdtnghe Dia sldn tu; 594 go sahhdla Dia an righ; 601 go ttuga Dia go mhiadh se go maith; 619 go ccuire Dia ar a leas e; 638 go mheireadh an droichspiorad leis an drung do chuir thusa 7 mise re cheile.

1822 199 200 go molaidh 7 go mör-hheannaidh mo theanga . . . thu; 220 go mbeannaidhthear d'ainm, a Thiarna; 220 go ndeonaidhir, a Thiarna; 150 go sealhhaidh do ghradh me; 167 go dtagadh liom do reir a dheunadh; 181 go raihh mo thoil do reir do naomh-thola sa 7 go reightidhid le cheile go hiomldn.

1858 Rom. 3, 4 6 ndr leigidh Dia san.

1858 Rom. 6, 2 waV leigidh; Matlia 10, 13 go dhigig (sie), go hhfdlidh; 21, 19 ndr fhdsa; Marc. 11, 14 ndr itheadh; 14,16 ndr ah'; Luc. 11,2 go dhigidh.

1897 ndr dheine Dia hean dealhh nd haintreahhthach diot; ndr eirghe do hhöthar leat; ndr fheicir do cheann Math; ndr fheicir aon radharc air Dhia achd mar td an fhirinne agut; go dtuga an diahhal coirce dhuit; ndr eisdir led

86 SARAUW, THE VERBAL SYSTEM OF MODERN IRISH.

shaoghal; nd rohhmid choidJiche teamuis] go neirghe do bhöthar as do cJiosdn cömligair leat\ go dtuga Dia bliadhain fe mhaise dhuit; ndr fheice aon drochshml tu; gor a seacht fearr a Nie sibh [or 2 sg. a hheir] air mo theacht arist\ go gcuire Dia fiahhras as aicid na hliadhna tharuibh gan docJior gan dioghbJidil; nd robhthaoi choidhche gan bhur ndöthain aguibh\ go leaga Dia an rath oruibJi; nd robhthaoi choidche gan clüid na hoidhche; ndr bheire do namhaid go deo ort\ ndr bheire bhur namhaid air muir nd air tir oruibh; go dtuga Dia sldn 6s gach aon bhedrnain bhaoyhail sibh] go gcuire an te is fearr an rath air bhur saothar; go gcuire an te is fearr rod maith ad threo; nd robhair choidhche gan capall agus teachtaire leanfuidh e\ go dtuga an te is fearr deoch on tröcaire dhot anam\ go dtuga Dia fuarthan agus fuas- cailt dosna hanmanacha chuaidh bhuait d iarraidh; go dtuga Dia grdsta na foighne dibh fein as düinn fein; go mairir se bhad\ go dtir sldn beo; sldn go robhair; gob amJdaidh dhuit.

Aboiit tlie imperative mood MacCiiirtin remarks (p. 701a): 'The Irisli Grammarians do differ from the Latins, who do not allow of tlie first persoii Singular in tliis Mood'. In his para- digm, he gives the form gonar, 'let me wound'. As the first Singular of this mood is not mentioned in any other Irish grammar I know of though Stewart gives the form buaileam ' let me strike ' (p. 77) I shall here point out two instances of it oceurring in Mac Cuirtin's Dictionary: 619 let me have a speedy answer, fdghaim freagra gan mhaill; 387 let me know first, fdgham sc (sie) a fhios ar ttüs.

Whether this form is in use any more, I can't teil. In the Old Irish glosses, a few instances have been found: tiag sa 'let nie go' Ml. 58 c 6, and indiad {ind ^ fiad) gl. inquam 35dll, 103b 11 'let me say'; the latter form is plainly accentuated as an imperative. It is perhaps not likely that many instances should occur in the texts of any period, but the existence of the form cannot be doubted.

Copenhagen, Februavy 1901. Chr. Sarauw.

THE GAELIC DIALECTS.

The aim here is to study the living- langnage familiär to me since childliood in tlie Higlüands; to follow out tlie sounds themselves and as far as possible to systematically describe them. But ere entering on tlie more technical exposition I must say something as to tlie number of dialects. A definite numerical Classification of Gaelic dialects cannot be niade witliout over- lapping. Every test breaks down tliough some cliaracteristic test sounds are more widely diffused tlian otliers. It is best to record tlie cliaracteristics of the various sound-areas under the systematic treatment of the individual sounds themselves, I base my study upon Sweet's Primer of Phonetics.

Legend has it that long ago five groups or dialects had been recognised by Fenius Farsaidh, the mythical Gaelic gram- marian. For Gaelic Ireland in more recent tinies a dialect has been claimed for every province:

Ta blas gun cheart ag an Muimhneach ceart gun bhlas ag an Ultach; Ni fhuil ceart na blas ag an Laighneach Ta ceart agus blas ag an g-Connachtach.

'The Munsterman has correct accent but not correct idiom; the Ulsterman correct idiom but not correct accent; the Leinsterman has neither correct accent nor correct idiom; the Connaughtman has both.' The word rendered accent properly includes the entire sound-system although it literally means 'taste, sweetness'.

GEORGE HENDERSON,

The ahove obviously was an attempt at a rougli Classifi- cation; it takes no account of the nmneroiis sub - dialects. A bare enumeration of dialects is of conrse of subordinate value. The best method is to investigate the sounds themselves and to note where they occur. Some classifications have been attempted for Scottish Gaelic. The Eev. John Forbes, a former minister of Sleat, Skye, seems to have been the first to attempt a deflnite enumeration. In the preface to his Gaelic Grammar he gives a Northern, an Interior, and a Southern dialect, assigning to each of these the following characteristics:

0 for a e. g. coli, Goll for call, Gall.

-adli, -agh final pronounced as -uv, e. g. pasgubh,

deubh for pasgadh, deagh,

n after i has a soft double liquid sound e. g. in

duine 'man'.

c and r dry and hard; in general, a narrow,

Sharp and arid pronunciation.

Generally free from Northern peculiarities.

Like the Northern it has ia for eu.

Thick sound of c in mac 'son' (ma/q).

Genitive singular of some nouns in -nn or -thann,

e. g. cno, cnothann; lurga, lurgann; piob, piobunn.

char, chär 'went' for chaidh.

Initial d in Skye with a weak flat sound not

heard on the mainland.

0 for a e. g. gobh, go for gabh ' take '.

-adh, -agh scarcely audible after a broad vowel

e. g. glana(dh) tagha(dli).

eu for ia of the North.

The Athol diphthongs he specially refers to, the

characteristic of that Perthshire district being,

as Forbes describes it, 'ore rotundo loqui'.

AVhat he means I shall explain later.

The above Statement is neither exhaustive nor exact. It is partially erroneous"; as to the Southern, questionable; as to the Northern, it does not hold good, for Craignish and Knapdale have bh, i. e. v, for -dh; as to the Interior, his own dialect, it is inadequate.

Northern: (1) (2)

(3)

(4)

Interior: (1)

(2) (3)

(4)

(5) (6)

Southern: (1)

(2)

(3) (4)

THE GAELIC DIALECTS. 89

I find there are as niany dialects almost as there are glens, if not more, that is, if all minor peciiliarities, however trifling, be attended to. It is convenient to draw attention to certain main groups. On any numerical basis cross division cannot be avoided. Biit 'we are quite safe in speaking of our Gaelic tongiie as branching off into two main dialects, a Northern and a Southern. The differences in pronunciation, diction and idioni which prevail within the respective boiinds of these two divisions are very marked, though in particular localities they shade into each other. The boundary between the two is a varying line, but, ronghly speaking, it may be described as passing up the Firth of Lome to Loch I^even, then across coimtry from Ballachiilish to the Grampians, thereafter the line of the Grampians. The country covered by the Northern dialect was of old the coimtry of the Northern Picts. The portion of Argyllshire south of the boundary line, with Bute and Arran, formed the kingdom of Dalriada. The Gaelic district south of the Grampians belonged to the Southern Picts. This two-fold division has very probably an historical basis, as well as a very distinct geographica! boundary. It owes its origin to the settlement of the Dalriadic colony in South Argyll and its continuance to the greater in- flueuce of Irish literature within the Southern district.' ')

I. The diphthongisation of long open e is carried much further in the North than in the South. It pervades the country formerly covered by the Northern Picts, e. g. bial 'mouth' for Argyll beul (long open e), 0. Ir. bei. This distinction is found out of Scotland. At Killarney it occurs precisely in such words as it occurs in North Inverness-shire as I discovered to my surprise when con versing with an Irish woman, a native of Killarney. Again in a volume of Munster tales (Sgeulaidheacht Chuige Mumhan by Pädruig 0 Laoghaire, Dublin 1895) which I read with a native Munsterman I marked the occurrence of ia in the pronunciation of such words as dheanfadh, phleasg, brenn, ceadna; parts of Munster in this respect outstrip North Inverness-shire for there we keep the e sound in pleasg 'noise, crack', brenn 'foul', but always the diphthongized form dian for dmn 'do'; North Invern. cianda, (Munster ciannd) for ceudna 'same' from ceud 'flrst'. So far as the m sound was